13.06.2018
Juliane Sakellariou

Nachbericht zum 7. Immobilien-Dialog Bonn

Bundesstadt dreht auf: Neue Impulse in der Flächen- und Stadtgestaltung!

Der Bonner Immobilien-Dialog stand diesmal unter dem Motto „Impulsgeber gehen die Flächenknappheit an“. Über 80 Entscheider der Bau-, Finanz- und Immobilienwirtschaft sowie Vertreter der Stadt nahmen an der Veranstaltung bei REDEKER|SELLNER|DAHS teil.

Gemeinsam diskutierten sie die aktuellen Herausforderungen von „A bis Z“ und formulierten Lösungsansätze.

Von A wie Auftrieb und Aktuelles…

Die Kongressstadt will sich der anhaltend hohen Nachfrage nach Flächen, Bau sowie Infrastruktur stellen, so Oberbürgermeister Ashok Sridharan. In diesem Zusammenhang lud er die Branche zum regen Austausch in der Lösungsfindung ein. Es gilt neue Wege zu gehen und dabei den eigenen hohen Ansprüchen gerecht zu werden, denn Bonn wächst. Ein Masterplan für die innere Stadt und Kooperationen in die Metropolregion Rheinland sollen bei der Erschließung von Flächen helfen.

In der Innenverdichtung wurde von guten und schlechten Erfahrungen berichtet, Nimbys (Bürger mit der Grundeinstellung: „Not in my backyard“) definiert und diskutiert, sowie Lösungsansätze im Umgang mit Letzteren im Bau- und Planungsprozess erörtert.

Zwischenfazit: Nachverdichtung prägt seit rund 15 Jahren das Stadtbild und bietet in Zeiten des urbanen Quartiers und der vermehrten Mischnutzung noch einige Potentiale, wie das Projekt Neuer Kanzlerplatz beweist.

…über I wie Impulsgeber & Innovation…

Es wurde ebenso klar, dass Innenverdichtung Grenzen hat und die Außenentwicklung durch neue Infrastrukturkonzepte und Mobilitätsformen für das nachhaltige Wachstum Bonns essentiell sind. Die PS müssen am Standort sprichwörtlich auf die Straße gebracht werden, damit die Immobilienwirtschaft auch in Zukunft in der Bundesstadt sinnig bauen kann.

Ebenso erlebt der Hotelmarkt neue Impulse und wird durch das innovative Projekt am Erzbergufer in den nächsten Jahren bereichert.

…bis hin zu Z wie Zukunft!

In der Zusammenarbeit mit der öffentlichen Hand können Prozesse noch optimiert werden und neue Ansätze in der Stadtgestaltung, beispielsweise durch Hochhäuser, die neue Formen der Flächennutzung in der Innenstadt bieten.

Fazit: Es zieht immer mehr neue Investoren in die Kongressstadt. In der Bundesstadt liegt die Zahl an Zuzügen von Unternehmen und Bürgern über dem NRW Durchschnitt. Die aktuellen Marktzahlen bestätigen: Bonn bietet relativ viel Rendite bei verlässlicher Miete. Ein Top-Standort mit beeindruckenden Potentialen.

 

Die Autorin
Juliane Sakellariou
Projektleiterin