25.01.2018
Christian Tackenberg

Rückschau auf den Immobilien-Dialog Köln am 24. Januar 2018.

„Reker: Keine Obergrenze für Kölner“

Köln ist erfolgreich, Köln wächst, Köln geht es gut. Unter diesen Vorzeichen stand der 8. Immobilien-Dialog Köln.

Und dass sie das Wachstum aktiv gestalten und nicht einfach passieren lassen will, machte Kölns Oberbürgermeisterin Reker gleich in ihrer Eröffnungsrede klar. Reker war es auch, die den ersten Lacher einschließlich Szenenapplaus einfuhr, als sie – mit Blick auf das anhaltende Wachstum der Stadt – versprach, es werde mit ihr „keine Obergrenze für Kölner“ geben.

So ist z.B. das Kölner Wohnbündnis auf einem guten Weg, stufenweise sollen künftig 6.000 Wohnungen pro Jahr bewilligt gebaut werden. Auch die Digitalisierung der Verwaltung hat die oberste Kölnerin angestoßen. Elf Pilotämter sind bereits eingerichtet, u.a. das Bauaufsichtsamt, und werden alle Angelegenheiten der Bürger künftig voll digital bearbeiten.

Apropos Digitalisierung. Nachdem sich eine gesamte Branche über lange Zeit intensiv mit Innovationen, PropTechs und „der Digitalisierung“ beschäftigt hat, gibt es erste Resultate zu vermelden. Insbesondere in der Vermarktung gehen die Akteure neue Wege, ob mit 3D-Rendering noch nicht einmal baugenehmigter Wohnungen oder der intelligenten Auslese von Klickdaten in der Onlinevermarktung mit anschließender Optimierung der Suchergebnisse.

Der Wille zur Zukunft, der die Stadt ergriffen hat, spiegelt sich auch in den Projekt- und Quartiersentwicklungen wider.  Anstatt einfach nur Fläche zu bauen, verwirklichen die Projektentwickler hochmoderne Quartiere, die im Trend liegen. Und der Trend heißt Coworking-Spaces, das nebeneinander von Leben, Arbeiten und Wohnen und Apps für die Mieter-Community.

 Fazit: Köln ist auf einem guten Weg.

 

Der Autor
Christian Tackenberg
Projektleiter
Heuer Dialog