Heuer Dialog

Jahreskongress

4. Juristischer Jahresgipfel für die Immobilienwirtschaft

Treffpunkt für Unternehmen und Kanzleianwälte

Die juristische Gemengelage für Immobilieneigentümer, Investoren und Bestandshalter bleibt dynamisch. Knappe Flächen und steigende Preise mit der Folge von komplexeren Transaktionsstrukturen und mehr Mieterschutz fordern Unternehmens- und Kanzleianwälte. Hinzu kommt die Immobilie 4.0 und die Frage, wie sich die neue Gebäude-Generation auf Miet- und Kaufverträge auswirkt. Der Juirstische Jahresgipfel bot den Teilnehmern die Gelegenheit, ihre Gestaltungsmöglichkeiten auf den neuesten Stand zu bringen, Erfahrungen mit Unternehmens- und Kanzleianwälten auszutauschen sowie das direkte Gespräch mit Vertretern aus dem Bau- und Justizministerium zu führen.

INFORMATIONEN

Neue Gesetze und zahlreiche neue Regulierungen kommen noch in dieser Legislaturperiode auf die Branche zu. Steuern auf Fondserträge, Änderungen der Erbschaftsteuer, das neue Vergaberecht, geänderte Regeln im Bauvertragsrecht, neue Vorgaben für den Mietspiegel, die Umlage für Modernisierungskosten – die Liste ist lang.

Des Gesetzgebers Fleiß ist des Real Estate Professionals Leid. Und nicht genug. Die EU hat sich auf eine neue Datenschutz-Grundverordnung geeinigt. Der juristische Handlungsbedarf wächst hier so schnell wie die Unmengen an Daten, welche Immobilien und Nutzer tagtäglich produzieren. Innovative Unternehmen gestalten und standardisieren ihre Immobilienmanagement- und Mietverträge schon jetzt neu. Beim

4. Juristischen Jahresgipfel für die Immobilienwirtschaft
Treffpunkt für Unternehmen und Kanzleianwälte

am 12. Mai 2016 im Hotel de Rome in Berlin

erfuhren die Teilnehmer von Kanzleien und Unternehmen, wie sie ihre Strategien, Verhandlungen und Verträge auf vielfältige und aktuelle Entwicklungen ausrichten. Beispielsweise auf die Gestaltungsspielräume des städtebaulichen Vertrages.

Nachbericht
Lesen Sie im Folgenden eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse der Veranstaltung:

Informiert und vernetzt bleiben
Zahlreiche neue Gesetze werden Städte und Immobilienwirtschaft zum kreativen Handeln anregen, so beispielsweise der neue Gebietstyp in der BauNVO oder die Resultate aus dem Klimaschutzplan 2050. Für Sabine Bohndick vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit ist klar, dass die Gesetze und Verordnungen kommen. Fraglich bleibt allerdings, was davon regional umgesetzt werden wird. Das neue Bauvertragsrecht, da waren sich die Unternehmens- und Kanzleijuristen einig, muss man ganz genau im Blick behalten. Auf dem Weg zur Immobilie 4.0 werden brisante Rechtsthemen diskutiert. Regelungen zum Schutz der Nutzer und Datenlieferanten müssen mit großer Umsicht auf das Datenschutzrecht hin geprüft werden. Die Haftungsfragen bei der Digitalisierung von Verträgen sind noch nicht geklärt. Der Drang nach Standardisierung von Verträgen ist zwar verständlich, da die Digitalisierung die Standardisierung beflügelt. Insgesamt fordern die Unternehmensjuristen von Kanzleianwälten klare Kante und das Einstehen für ihre Position. Abzuwarten bleibt, ob sich Kanzlei- und Unternehmensanwälte künftig wie Ärzte und Apotheker in Partnerschaften zusammen tun können. Informiert und vernetzt bleiben, heißt das Gebot der Stunde. Der Juristische Jahresgipfel 2017 findet am 9. Mai 2017 statt.

Das Expertenteam beim 4. Juristischen Jahresgipfel für die Immobilienwirtschaft in Berlin

Das Expertenteam beim 4. Juristischen Jahresgipfel für die Immobilienwirtschaft in Berlin

Foto: Heuer Dialog


Mehr zum Thema:

Dialog aktuell Beitrag vom 25. April 2016

 

Deutschland und Europa in der aktuellen Legislaturperiode
Einige gravierende Veränderungen erwartet die Immobilienwirtschaft noch in dieser Legislaturperiode: Bundejustizministerium mit dem Zweiten Mietrechtsnovellierungspaket; Bundesbauministerium schafft das „Urbane Gebiet“; Bundeswirtschaftsministerium diskutiert eine weitere Verschärfung der EnEV. Lesen Sie dies zusammengefasst im Beitrag „Deutschland und Europa in der aktuellen Legislaturperiode“ von Dr. Stephan Rabe, Geschäftsführer beim ZIA. Hier geht es zum Beitrag. Auf was sich Immobilienunternehmen jetzt schon einstellen sollten, erfahren Sie beim 4. Juristischen Jahresgipfel am 12. Mai 2016 in Berlin im Hotel de Rome.

Dialog aktuell Beitrag vom 19. April 2016

 

Wie aus Kosten zusätzliche Erträge werden: interne Rechtsabteilung vor Umbruch?

Werden sich Immobilienunternehmen bald an Anwaltsgesellschaften beteiligen können und aus Kosten zusätzliche Erträge werden? Wenn der Anwalt und die Apothekerin heute schon gemeinsam ihre Berufe ausüben können, scheint der Weg für Immobilienunternehmen nicht weit. Lesen Sie den inspirierenden Beitrag „Lohnt sich der Aufbau einer Rechtsabteilung im Immobilienunternehmen – eine überholte Frage?“, den Rechtsanwalt und Notar Uwe Bethge, im Vorfeld des 4. Juristischen Jahresgipfels hier exklusiv veröffentlicht. Mehr.


4.  Juristischer Jahresgipfel für die Immobilienwirtschaft – Was will die Bundesbauministerin mit dem neuen Gebietstyp in der BauNVO erreichen?

„Der hohe politische Anspruch, schnell und in großem Umfang bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, könnte durch zahlreiche neue Regulierungsvorhaben, vor allem im energetischen Bereich, konterkariert werden. Daher sollten die Prioritäten nun schnell und richtig sortiert werden“, so Dr. Stephan Rabe, Rechtsanwalt und Geschäftsführer beim ZIA. Informieren Sie sich kompakt über die Verschärfungen im Mietrecht, den neuen Gebietstyp in der BauNVO, Erleichterungen im Immissionsschutz, den Referentenentwurf zum Bauvertragsrecht sowie der Schaffung eines Energiegesetzbuches beim 4. Juristischen Jahresgipfel für die Immobilienwirtschaft.

Barbara Hendricks im Face-to-Face Gespräch bei QUO VADIS 2016 dazu, was sie mit dem neuen Gebietstyp in der BauNVO erreichen will.

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4. Juristischen Jahresgipfel für die Immobilienwirtschaft
am 12. Mai 2016 im Hotel de Rome in Berlin


Am 12. Mai 2016
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Info

Veranstalter

Termin

12.05.2016

Ort

Berlin

Gebühren

Normalpreis: €1350.00
Sonderpreis für Unternehmensanwälte: €990.00
zzgl. gesetzl. USt.

Ansprechpartner

Frau Eva Ernst
+49 (0)611 9732680
ernst@heuer-dialog.de

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