Regionen-Dialog

Metropolregion Rhein-Neckar

Lebendige Quartiersentwicklung – So gelingt’s!

Metropolregion Rhein-Neckar: Neue Chancen in Quartieren - Eine Quartiersentwicklung erfordert das Fingerspitzengefühl aller Beteiligten. Büro, Handel und Wohnen so zu vereinen, dass das Quartier „langfristig erlebbar“ wird, ist nur ein Teilaspekt der Entwicklung. „Große Flächenentwicklungen müssen mit einer überzeugenden Stadtidee verbunden werden“, ergänzt Annette Friedrich, Leiterin des Stadtplanungsamtes Heidelberg die Herausforderungen, vor denen alle Asset-Klassen gemeinsam stehen.

Information

Welche Vorgehensweisen sich in der Praxis bewährt haben und was sich in der Metropolregion für die Immobilienwirtschaft Neues tut, berichteten die Experten beim

Regionen-Dialog
Metropolregion Rhein-Neckar
Lebendige Quartiersentwicklung – So gelingt’s!
am 24. Mai 2012 in Mannheim.

Die wichtigsten Ergebnisse haben wir hier für Sie zusammengefasst:

Metropolregion Rhein-Neckar: Mit offener Kommunikation und Teamgeist den Standort weiter voranbringen


Regionen-Dialog
Metropolregion Rhein-Neckar
Lebendige Quartiersentwicklung – So gelingt’s! am 24. Mai 2012 in Mannheim
Foto: Heuer Dialog

 

Beim Regionen-Dialog Metropolregion Rhein-Neckar sind die städtischen Vertreter aus den Ober- und Unterzentren der Region sich einig: Im offenen Dialog und mit der Bereitschaft zu konstruktiven Diskussionen gelingt es, die langfristige Strategie des Standorts gemeinsam erfolgreich umzusetzen und damit die Region weiterhin vorwärts zu bringen. Wie wichtig dabei die Quartiersentwicklung ist, fasst Robert Kautzmann, Leiter der Wirtschaftsförderung/Innovation von der Metropolregion Rhein-Neckar GmbH in seiner Eröffnungsrede zusammen: „Es sind ganzheitliche Konzepte gefragt, die der demographischen Entwicklung Rechnung tragen: Konzepte für seniorengerechtes und familiengerechtes Leben, ebenso wie das Arbeiten und Wohnen an einem Ort!“ Wie sehr dies auch seitens der Investoren gewünscht ist, bestätigt auch Dr. Thomas Beyerle von der IVG, der zukünftige Investitionen verstärkt im Umfeld einer Quartiersentwicklung sieht. Auch die Experten aus der Finanzierungsrunde schätzen die sichere Rendite mit einer hohen Stabilität, wie sie in der Metropolregion Rhein-Neckar zu finden ist. Michael Scharf von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben gibt an Konversionsflächen interessierten Investoren den Tipp, sich mit den betreffenden Kommunen frühzeitig abzustimmen.

Wie sich Projektentwickler mit einem 11-Punkte-Programm zum Natur- und Umweltschutz bestens auf Störfaktoren bei einer Konversion- und Quartiersentwicklung  vorbereiten können, erläuterte Gastgeber Sven Rode, Projektmanager bei TÜV SÜD Industrie Service. Wie auch Nachhaltigkeit integriert werden kann, läutert Antonio Wehnl von der LUWOGE-consult: „Die Energiewende kann auch ein ganzes Quartier schaffen – aber nur wenn die Verantwortung gemeinschaftlich von allen Beteiligten getragen wird“. Beispielhafte und sehr erfolgreiche Projekte, wie das Glückstein Quartier und die Heidelberger Bahnstadt, zeigen auf, wie der konstruktive Dialog mit Investoren, Projektentwicklern sowie Bürgern bei einer Quartiersentwicklung erfolgreich umgesetzt wurde.

Innovative Ideen und mutige Prozesse haben so mancher Quartierentwicklung erst die „24-Stunden-Lebendigkeit“ eingehaucht, erläutern Vertreterinnen des Planungslabors Urban Research and Design Laboratory der TU Berlin anhand nationaler und internationaler Beispiele. Wie wichtig dabei die Kommunikation zwischen Investoren, Projektentwicklern, Stadtplanung und Bürgern ist, wird auch in der Schlussrunde deutlich. Eine verstärkte Einbindung der Immobilienexperten in die Stadtentwicklung wünscht sich der Geschäftsführer von Diringer & Scheidel, Alexander Langendörfer.

Fazit: Die Metropolregion Rhein-Neckar kann auf ihr vielfältiges und qualitativ hochwertiges  Potential bauen. Die Region ist mehr als ein stabiler, attraktiver B-Standort. Wenn es gelingt, das Profil noch weiter zu schärfen, steht der Oberliga für Investitions- und Standortfragen nichts mehr im Wege.

Bilder vom Regionen-Dialog

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PANEL Strategische Flächenentwicklung:
Wohin geht die Reise?

Oberbürgermeister Dr. René Pöltl
Stadt Schwetzingen

Bürgermeister Lothar Quast
Stadt Mannheim

Annette Friedrich
Leiterin Stadtplanungsamt Stadt Heidelberg

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Michael Scharf
Bundesanstalt für Immobilienaufgaben

Sven Rode
TÜV SÜD Industrie Service GmbH

Dr. Thomas Beyerle
IVG Immobilien GmbH
PANEL  Die Kapitalströme in der
Metropolregion Rhein-Neckar

Stephan Hoppe, DSK Deutsche Stadt- und
Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH & Co. KG

Dr.-Ing. Paola Alfaro d’Alençon
Technische Universität Berlin

Dipl.-Ing. M.Arch. Daniela Konrad
Technische Universität Berlin

PANEL  Lebenswerte Quartiersentwicklung

Fotos Heuer Dialog 

     

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