Immobilien-Dialog

Zukunftsstandort Tegel: Rollfeld für neue Stadtqualitäten und Zukunftstechnologien in Berlin

2012 ist endgültig Schluss, der Flughafen Tegel wird geschlossen. Und was passiert dann mit rund 210 ha Fläche und Gebäuden? Schon jetzt arbeitet der Berliner Senat an einem Nachnutzungskonzept.

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2012 ist endgültig Schluss, der Flughafen Tegel wird geschlossen. Und was passiert dann mit rund 210 ha Fläche und Gebäuden? Schon jetzt arbeitet der Berliner Senat an einem Nachnutzungskonzept. Das neue Standortprofil ist geprägt von der Entwicklung eines ökonomisch und ökologisch nachhaltigen Forschungs- und Industrieparks für Zukunftstechnologien. Startschuss für die Vermarktung ist bereits in diesem Jahr. Die Nachnutzung Tegels ist eines der zentralen Projekte des Masterplans Industriestadt Berlin 2010 – 2020. Der geplante Industrie- und Forschungspark steht unter dem Thema “Urban Technologies – Technologien für die Stadt der Zukunft”.


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Zukunftsstandort Tegel: Rollfeld für neue Stadtqualitäten und Zukunftstechnologien in Berlin
am 22. Juni 2011 in Berlin
 
über das Potenzial dieses einzigartigen Entwicklungsgebietes mitten in Berlin.
 
Statements von einigen Referenten, die Sie am 22. Juni 2011 in Berlin treffen:
 
Stefan Blümm, Geschäftsführer, DIC Development GmbH
Gute Projektentwicklung braucht mehr als gute Lage, gute Idee, ausreichend Kapital und gute Nutzer, nicht umsonst wird Projektentwicklung als Königsdisziplin der Immobilienwirtschaft tituliert.
 
Dialog aktuell, 30. April 2011: Wie muss Tegel profiliert werden?, ein Beitrag von Angela Haupt, Geschäftsführerin, MRAG Projekt GmbH & Co KG, Berlin
Mutig! muss die kurze Antwort lauten. Tegel als Asset eines wirtschaftsfreundlichen Berlin, das Modell Tegel an sich als Exportgut. Es ist richtig, Tegel gar nicht erst als klassischen Wohn-, Büro-, Einzelhandels- oder Logistikstandort zu betrachten und die Entscheidung, dass es ein Produktionsstandort werden soll, ist wohl gefallen. Nun nur der Ansiedlung großer grüner Fabriken nachzulaufen, wäre aber zu kurz gesprungen. Auch aus Investorensicht bietet Tegel Anlass zum Träumen.
 
Jan Michael Hess, CEO der Mobile Economy GmbH und Founder des Ecosummit
Damit Berlin zur international führenden Smart Green Capital werden kann, sollte der Zukunftsstandort Tegel zur Smart Green City werden, einer Modellstadt der Zukunft, die Leben und Arbeiten mit intelligentem Design optimal verbindet. Die Systemintegration und Anwendung der modernsten Umwelttechnologien in einem neuen Stadtviertel mit kritischer Masse in intelligenten grünen Gebäuden mit geteilten Ressourcen und geschlossenen Stoffkreisläufen ist wegweisend für Deutschland und lässt sich hervorragend exportieren. Dagegen bringt ein reiner Industriestandort ohne Mischnutzung keinen nachhaltigen Wettbewerbsvorteil für die Hauptstadt und Deutschland.

 

Klaus Franken, CEO, Catella Property GmbH
Vertrauensbildende Maßnahmen sind der erste Schritt, um Investoren nachhaltig für eine hoch politische Entwicklung zu begeistern – zwischen Verkaufsabsicht und gereiftem Investitionsumfeld müssen erst noch Brücken gebaut werden. Das Potential für eine erfolgreiche immobilienwirtschaftliche Entwicklung ist jedenfalls gegen, die Gestaltung des "wie" wird spannend.
 
Axel Kunze, Vorstand, Bundesanstalt für Immobilienaufgaben
Bei der Umsetzung von innerstädtischen Flächen geht es neben der Zielstellung Qualität zu erreichen, auch um eine schnelle Umsetzung der Konversionsmaßnahmen.

Otto Haas, Leiter Siemens Real Estate Deutschland, Siemens AG
Es ist interessant über Technologien und deren Arbeitsplätze mit dem Wissen von heute und den Erfahrungen der Vergangenheit zu sprechen. Wenn wir wirklich wüßten welche entstehen, sprächen wir nicht von der Zukunft sondern über die Gegenwart.

Heidrun Rhode-Mühlenhoff, Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen
Die Zukunftstrends, die das Leben in unseren Städten bestimmen, stellen neue Herausforderungen an Mobilität, Energie und urbane Versorgungsstrukturen. Gleichzeitig steigt die Notwendigkeit knappe Ressourcen verantwortungsvoll und effizient zu nutzen. In Tegel kann das gelingen, dem Standort für 'Urban Technologies', Technologien für die Stadt der Zukunft."

Johanna Schlaack, Stadtforscherin, TU Berlin und Leitung des Planungslabors Flughafenstadt BBI
Tegel darf nicht verramscht werden. Der gute bisherige Prozeß der Ideenfindung muß auch zu einem gutem Resultat führen, sonst vergibt sich Berlin eine weitere wichtige Chance.

Carsten Sellschopf MRICS, Niederlassungsleiter, HOCHTIEF Solutions AG, HTP Berlin-Brandenburg

Wir begrüßen die Überlegungen zur Entwicklung des Flughafens Tegel. Der Erfolg hängt jedoch stark vom initialem Impuls und – nicht zuletzt – vom ÖPNV-Anschluss ab. Es gilt genau hinzuschauen, wo die Bedürfnisse liegen um ein marktgerechtes Produkte zu entwickeln.

Christian Wiesenhütter, stellv. Hauptgeschäftsführer, IHK Industrie- und Handelskammer zu Berlin

Klima- und Energiecampus Tegel – auf dem Weg zum Industriepark der Zukunft.