12.11.2021
Juliane Sakellariou

Standortstimmen: Das erwartet Köln 2022

12. Immobilien-Dialog Köln

Oft lohnt sich ein Blick zurück, um eine klare Sicht ins Morgen zu sichern. Beim Blick zurück auf 2021 drängt sich mitunter folgende Frage auf: Was für ein Ritt liegt da hinter uns? Das Jahr hat uns allen eine neue Welt offenbart.

Direkt zu Beginn des Jahres mussten wir alle zunächst auf unseren traditionellen Jahresauftakt verzichten. Obwohl sieben Monate Lockdown sicherlich jedem von uns zu schaffen gemacht haben, ließen sich die Professionals der rheinischen Immobilienwirtschaft vom Austausch nicht abhalten.

Fazit unserer digitalen Konferenz im April war, dass die Transformation auch in der Domstadt in vollem Gange ist. Der Handel stellt sich mit digitalen Plattformen neu auf, große neue Areale wie zum Beispiel der Deutzer Hafen prägen die Rheinmetropole und neben dem erstarkenden Trend des Mix von Nutzungsformen, hatten wir auch "Nachhaltig als strategisches Asset in der Immobilienbranche schon mit auf der Agenda." Aktueller geht nicht? Doch.

Klar war von Anfang an, dass die Starkregenereignisse im Sommer zwar die ganze Republik bewegt haben, aber besonders NRW und die Kölner. Logisch, dass wir dieses Thema direkt aufgegriffen haben und in der "Investorin fragt...-Runde" Entwickler von aktuellen Großprojekten in der Region berichten lassen, wie sie sich des Themas annehmen. Die COP26 in Glasgow zeigt weltweit, dass Lippenbekenntnisse uns beim Einhalten der Klimaziele sowie bei der Umsetzung eines "Action Plans" für "Net-Zero Carbon Buildings" noch aufhalten. Welchen Einfluss nehmen Baustoffe? Grund genug gemeinsam zu diskutieren, wie, vor allem in Angesicht von steigenden Baupreisen, Lösungsansätze aussehen könnten. Welche Möglichkeiten bieten Baustoffe, Fertigteile & serielle Bauweisen? Wo ist Raum zur Verbesserung und wie rechnet sich das?

Beim Sommerfest im August kam dann das langersehnte Wiedersehen. Gut so! Denn endlich konnte man wieder miteinander die Entwicklungen Face-to-Face diskutieren, über neue Trends sinnieren und auch handfest Projekte auf den Weg bringen.

Sich persönlich kennenlernen und zu verstehen, wie das Unternehmen und das Gegenüber tickt ist Grundvoraussetzung für gute Geschäfte. Ganz in diesem Spirit haben wir Jamestown eingeladen. Ein Unternehmen, dass an seine Wurzeln zurück gekehrt ist und nun das Deutschland- und Europageschäft ausbaut. Im Dialog wollen wir mehr über die Motivation, Ausrichtung und Zielsetzung dieses spannenden Akteurs erfahren.

Eine neue Bundesregierung haben wir in diesem Jahr auch noch bekommen. Während die "Ampelaktionäre" in Berlin ihre Karten sortieren, finden wir es wichtig die zu fragen, die 16 Jahre an der Spitze das Geschehen geprägt haben. Wie geht es einem nach so einem "Lagewechsel" und sieht man die Politik jetzt unverblümter? In seinem "Bericht aus Berlin" zeigt Dr. Jan-Marco Luczak außerdem auf, wie es Deutschland wohl in der nächsten Legislatur gehen wird.

Eins ist seit Beginn dieses Jahres wohl gleich geblieben. Zeiten der Unsicherheit, in denen man sich fragt, was einen wohl als nächstes erwartet, hinterlassen in einem den Wunsch nach Stetigkeit. Stetig ist die Transformation. Es bahnen sich beeindruckende Projekte wie das Max Becker Areal und die Konversion der ehemaligen Flächen und Gebäude der Klosterfrau und RWE an. In Köln steht nichts still.

Sie sehen, wir haben die Zeit und die vielen spannenden Gespräche mit Ihnen genutzt, um den Jahresauftakt 2022 vorzubereiten und freuen uns diesen nun mit Ihnen gemeinsam, live zu erleben.

Die Autorin
Juliane Sakellariou
Projektleiterin
Heuer Dialog