06.10.2021
Elif Bulut

Arbeiten 4.0: Wandel der Arbeitswelt

New Work ist die Arbeit, die ein Mensch wirklich will!

Im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung erlebt die heutige Arbeitswelt eine deutlich erkennbare Veränderung der Arbeitsformen und Arbeitsbedingungen.

Es entstehen durch digitale Technologien innovative Geschäftsmodelle, bestehende Geschäftsprozesse lassen sich zunehmend automatisieren, die intelligente Vernetzung treibt die Globalisierung voran und das Wichtigste: Neue Arbeitskonzepte prägen immer mehr die heutige Arbeitswelt!

„Der Begriff Arbeiten 4.0 knüpft an die aktuelle Diskussion über die vierte industrielle Revolution (Industrie 4.0) an, rückt aber die Arbeitsformen und Arbeitsverhältnisse ins Zentrum – nicht nur im industriellen Sektor, sondern in der gesamten Arbeitswelt“. So lautet die Definition des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) im Weißbuch. Zudem zeigen aktuelle Studien, dass der technologische Wandel und auch die Digitalisierung das Arbeiten in allen Bereichen grundlegend verändert.

In der Corona-Pandemie haben wir beispielsweise ganz gut gesehen, dass das zeit- und ortsunabhängige Arbeiten (Remote Work) sehr wohl möglich ist. Allerdings erfordert das digitalisierte Arbeiten immer noch neue Denkweisen, Methoden und natürlich neue Arbeitskonzepte. Ein international bekanntes Konzept ist zum Beispiel das New-Work-Konzept (deutsch: Neue Arbeit) von Prof. Dr. Frithjof Bergmann. Die Idealform der neuen Arbeit soll dazu beitragen, dass der Mensch als freies Individuum selbst entscheiden soll, wann, wie und wo er die Arbeit am produktivsten verrichten möchte. Somit wird die Flexibilität, die Freiheit und die Selbstständigkeit des Arbeitnehmers gefördert.

Zu einem alltäglichen Büroarbeitsplatz gehören mittlerweile Computer/Laptops, Tablets oder auch Smartphones. Nicht zu vergessen sind intelligente Softwareprogramme und nützliche Tools, die das digitale Arbeiten erleichtern und das zeit- und ortsunabhängige Arbeiten fördern. Durch die Gelegenheit eines „digitalen Arbeitsplatzes“ braucht ein*e Mitarbeiter*in nicht mehr am festen Arbeitsplatz anwesend zu sein und kann von überall aus arbeiten. Egal ob im Homeoffice, einem Coworking Space oder sogar an einem Strand in den Malediven.

Mittlerweile gibt es auch in Deutschland einen Anstieg an Coworking Spaces, die sowohl Arbeitnehmer*innen als auch Arbeitgeber*innen das flexible Arbeiten ermöglichen. Die Attraktivität eines Coworking Spaces steigt jedoch nur mit einer guten Infrastruktur, modernen Ausstattung und einem 24/7 Zugang. Betrachtet man beispielsweise DIGITALHUB.DE aus Bonn als konkretes Beispiel, so wird klar, dass die Nachfrage an flexiblen Arbeitsplätzen und smarten Konferenzräumen sehr hoch ist. Denn der Hub hat trotz der Corona-Pandemie eine zweite Coworking & Event Space mitten im Bonner Zentrum eröffnet. Durch die Zentralität und der modernen Innenausstattung widerspiegeln beide Coworking Sapces die Konzepte Open Space, New Work und flexibles Arbeiten durch das neuzeitliche Innendesign, Highspeed Internet, kostenfreie Softgetränke, Pausen Lounge mit Sesseln etc. und deckt somit den Bedarf an flexiblen Arbeitsmöglichkeiten in Bonn. Neben flexiblen Arbeitsflächen bietet der Hub moderne Tagungs- Konferenz- und Seminarräume für bestimmte Veranstaltungen, Meetings, Workshops o.Ä., die stündlich gemietet werden können. Anhand dieses Beispiels ist zu sehen, dass neue Konzepte wie New Work in der Regel umgesetzt werden können.

Die Autorin
Elif Bulut
Senior Digital Marketing & PR Coordinator
DIGITALHUB.DE