16.09.2021
Anett Barsch

Antworten auf strukturellen und akuten Wandel

Ganz viel Bonn: Quartiersentwicklungen von Swiss Life Asset Managers

Unsere Wurzeln in der Projektentwicklung liegen im Rheinland. Und auch wenn wir seit vielen Jahren deutschlandweit Projekte entwickeln, haben wir doch gerade aktuell einen großen Schwerpunkt in Bonn.

Unsere Präsenz in Bonn hat allerdings keine nostalgischen Gründe: Wir trauen der Stadt viel zu und konnten uns hier in den letzten Jahren mehrere attraktive Flächen sichern. Die größte hiervon war sicherlich 2016 der Ankauf der Bürostandorte der Zurich Gruppe. Corpus Sireo, heute Swiss Life Asset Managers, konnte sich durch den Ankauf das Objekt Rabinstraße 8 und die Gebäude zwischen Poppelsdorfer Allee, Prinz-Albert-Straße, Heinrich-von-Kleist-Straße und dem Bonner Talweg sichern. In bester Lage entsteht dort nun auf rund 24.500 Quadratmetern ein gemischt genutztes Quartier.

Mit der Universität Bonn konnten wir in diesem Jahr eine hervorragende Mieterin an beiden Standorten gewinnen. Rund 22.000 Quadratmeter bezieht die Universität in der Rabinstraße; am Bonner Talweg stehen nach der Sanierung rund 9.000 Quadratmeter Nutzfläche für die Universitätsverwaltung zur Verfügung.

Dies ist aber nicht die einzige große Quartiersentwicklung von uns in Bonn. Zusätzlich entwickeln wir mit dem West.side im Bonner Stadtteil Endenich einen modernen Bürostandort mit gewachsener Historie. Bis 2024 entstehen hier knapp 30.000 Quadratmeter Bürofläche plus Flächen für Gastronomie und Einzelhandel. Ebenso wird es in dem „alten neuen“ Viertel 500 Wohnungen geben mit allen Dienstleistern, die dazugehören. Gewerbe und Wohnraum bilden so ein großes Ganzes.

An diesen Beispielen zeigt sich, dass große Flächen in Bonn gut zu entwickeln und zu vermieten bzw. zu verkaufen sind. Uns interessieren auf der Suche nach neuen Projekten natürlich ganz besonders wirtschaftliche Fundamentaldaten. Für unsere späteren Mieter oder Erwerber zählen aber auch weichere Faktoren wie ein attraktives Umfeld und die Lebensqualität einer Stadt, und Bonn schneidet in allem gut ab. Seit dem sukzessiven Wegzug der Bundesregierung nach Berlin erlebt Bonn einen strukturellen Wandel. Die unverkennbare Originalität bleibt. Zugleich ist die Stadt durch die Ansiedlung von nationalen und internationalen Behörden ein bedeutender Verwaltungsstandort geworden – oder besser: geblieben. Bonn entwickelt sich immer mehr zu einer modernen Dienstleistungsmetropole mit wissenschaftlichem Schwerpunkt. Das macht Bonn zu einem attraktiven Investitionsstandort. Und es geht für uns in Bonn weiter: Vor kurzem konnten wir auch schon ein weiteres Grundstück zum Entwickeln kaufen.

Unsere beiden Bonner Quartiersentwicklungen belegen, was wir unter zukunftsweisender Stadtentwicklung verstehen. Wir sind umsetzungsstark – alle unsere Projekte werden auch realisiert. Wir arbeiten hierfür immer Hand in Hand mit Politik, Verwaltung und Nachbarschaft mit dem Ziel, lebenswerte und nachhaltige Quartiere zu schaffen. Denn wir bei Swiss Life Asset Managers sehen uns nicht nur als Projektentwickler. Wir formen immer auch einen Teil städtisches Leben der Zukunft. Mit jeder gelungenen Projektentwicklung geben wir Mehrwerte an die Stadt und ihre Bewohner zurück. Das heißt öffentliche Flächen mit hoher Aufenthaltsqualität, nachhaltige Energieversorgung, Erhalt vor Neubau, wenn aus Nachhaltigkeitsgesichtspunkten sinnvoll; Digitalisierung in der Immobile und im Quartier, zum Beispiel mit smart metering. Anspruchsvolle, durchdachte architektonische Konzepte, Mobilität neu denken und nicht zuletzt qualitätvolle Quartiere erhalten Identität und stiften sie immer wieder neu.

Die Corona-Pandemie bestätigt und beschleunigt hierbei akut eine Entwicklung, die wir schon länger in unseren Projektentwicklungen aufnehmen: Städte brauchen keine nach Nutzungsarten getrennten Wohn- und Gewerbeviertel. Leben und Arbeiten, Nahversorgung, soziale Infrastruktur und Freizeit rücken zusammen. Eine Stadt der kurzen Wege bietet auch kluge Antworten auf die Herausforderungen einer zukunftssicheren Mobilität. Platz ist begrenzt, Grund und Boden ein nicht vermehrbares Gut. Als Projektentwickler müssen wir hierfür immer wieder intelligente Lösungen finden.

Die Autorin
Anett Barsch
Mitglied der Geschäftsleitung Swiss Life Asset Managers in Deutschland und verantwortlich für den Bereich Projektentwicklung
Swiss Life Asset Managers Deutschland GmbH