26.02.2021
Franz-Josef Lickteig

Wie kann er bewahrt werden?

Die Stadt als Lebensraum

In den urbanen Räumen werden die Entwicklungsflächen für den Wohnungsbau knapper und teurer. Was bedeutet das für die Stadt? Und wie wirkt sich die Pandemie aus?

Die Pandemie verstärkt eine Entwicklung, die seit Längerem wahrzunehmen ist: Die Attraktivität der Großstädte nimmt ab – und das aus ganz unterschiedlichen Gründen.

Familien in der Gründungsphase kehren schon heute der Stadt den Rücken zu. Die Stadt verliert das bürgerliche Milieu an das Land. Hinzu kommt, dass sich die Wohnpräferenzen der bürgerlichen Mittelschicht weiter verschieben werden. Flächendeckendes, schnelles Internet wird die Egalisierung der Lebensräume weiter beschleunigen. Und die Preisentwicklung tut ihr Übriges.

Wie wollen die Großstädte finanziell noch in der Lage sein, das übergeordnete Infrastrukturangebot bereit zu halten, wenn diejenigen, die Stadtstrukturen stützen in der Gesamtbevölkerung abnehmen? Und wie kann die Stadt auch nach der Pandemie attraktiv bleiben, wenn die Infrastruktur für das öffentliche Leben und damit das Wohlgefühl unserer Städte nachlässt?

Um die soziokulturelle Mischung und den Lebensraum Stadt zu bewahren, ist es wichtig, zusammenzuarbeiten. So, wie BPD das in Mannheim tut. Das Regionalbüro vor Ort arbeitet eng mit der Stadt zusammen und entwickelt auf dem Spinelli Area ein urbanes Mehrfamilien- und Geschäftshaus. „Bumerang“ vereint Holzhybridbauweise, minimale Versiegelung, Biodiversität in den Freiflächen, zu 30 Prozent preisgünstige Wohnungen und unterschiedliche Wohnformen für eine bunte Durchmischung.

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Der Autor
Franz-Josef Lickteig
Geschäftsführer
BPD Immobilienentwicklung GmbH