18.01.2019
Angela Rüter

Handels-Dialog Bayern 2019

Positionierung und Destinationsbildung sind das Gebot der Stunde

Beim Handels-Dialog Bayern, der Jahresauftaktveranstaltung des Handels und der Immobilienwirtschaft, diskutierten über 80 Teilnehmer ausführlich über Trends und Herausforderungen im Jahr 2019.

Joa­chim Stumpf von der BBE skiz­zier­te in sei­nem Er­öff­nungs­state­ment, dass der sta­tio­nä­re Ein­zel­han­del hoch at­trak­tiv bleibt. Al­ler­dings neh­me die Po­la­ri­sie­rung von star­ken und schwa­chen Stand­or­ten so­wie Kon­zep­ten wei­ter zu. „Die Nut­zung di­gi­ta­ler Mög­lich­kei­ten be­deu­te­te Über­le­ben“, so Stumpf wei­ter. Und da­mit spricht er so­wohl den Han­del als auch die Im­mo­bi­li­en­wirt­schaft an. Zu den Ge­win­nern zäh­len die TOP-7 Stand­or­te, so die Ein­schät­zung des Experten.

Al­le Pu­re-Play­er wol­len sta­tio­nä­re Touchpoints

… gu­te Nach­rich­ten für die Städ­te und die Im­mo­bi­li­en­ei­gen­tü­mer. Es wird im­mer kla­rer, dass ein sta­tio­nä­rer Touch­point auch das On­line-Ge­schäft be­flü­gelt. Se­hen wir hier ei­ne Trend­wen­de? Ei­ne Rück­kehr in die Ci­ty-La­gen? Fakt ist, dass es im­mer dar­um geht, noch nä­her an den Kun­den zu rücken.

Le­bens­mit­tel­ein­zel­han­del ist am ex­pan­sivs­ten – Gas­tro­no­mie als Mie­ter gefragt(er)

Nach wie vor ist der Le­bens­mit­tel­ein­zel­han­del die Bran­che, die Stand­or­te sucht und macht. Ma­rek Franz von Lidl stell­te die Viel­zahl der For­ma­te vor, die der­zeit an den Start ge­hen. Und selbst die Gas­tro­no­mie wird mitt­ler­wei­le ge­schätzt. Ge­org Irg­mai­er von der Bay­ern­LB stell­te fest: „Gas­tro­no­mie ist jetzt fi­nan­zier­bar und trägt zur Ri­si­ko­mi­ni­mie­rung bei.“ Und Jo­han­nes Schus­ter von L' Os­te­ria er­gänz­te: „De­ve­l­oper ver­ste­hen viel bes­ser, was Gas­tro­no­mie braucht.“

Re­fur­bish­ment ist die Her­aus­for­de­rung der nächs­ten Jahre

Wie schaf­fe ich Be­su­cher­an­rei­ze und stei­ge­re die Auf­ent­halts­qua­li­tät? Mit die­sen Fra­gen be­fas­sen sich land­auf, land­ab die Be­trei­ber und Ei­gen­tü­mer von Shop­ping-Cen­tern. Am Bei­spiel des PEP Mün­chen konn­ten die Teil­neh­mer se­hen und auch ler­nen, was es hei­ßt, ein Shop­ping-Cen­tern an die heu­ti­gen Be­dürf­nis­se an­zu­pas­sen. Über 80 Mil­lio­nen Eu­ro hat Nu­veen Re­al Es­ta­te in­ves­tiert und das Er­geb­nis kann sich se­hen las­sen. Pri­mark hat dort zum ers­ten Mal ei­ne Flä­che in ei­nem Cen­ter be­legt. Und auch vie­le an­de­re Mar­ken fin­den ih­ren Platz.

Das Event zum Thema
Die Autorin
kplus konzept studios
Angela Rüter
Geschäftsführerin
Heuer Dialog
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