30.11.2018
Juliane Sakellariou

Nachbericht zum 5. Immobilien-Dialog Wiesbaden

Verdichtung und Mischung für ein dynamisches und junges Wiesbaden!

Der Wiesbadener Immobilien-Dialog stand in diesem Jahr unter dem Motto „Wachstum gestalten, Juwel erhalten“.

Rund 70 Entscheider der Bau-, Finanz- und Immobilienwirtschaft sowie Vertreter der Stadt nahmen an der Veranstaltung in der Industrie- und Handelskammer an der Wilhelmstraße teil.

State of affairs: Wo geht was in Wiesbaden?

Während die Nachfrage kontinuierlich anhält und steigt, erschwert der Mangel an Flächen die Angebotsgestaltung. Vor diesem Hintergrund sowie den erhöhten Kosten im Bau und der anhaltenden Zinsdynamik sorgen sich die Marktteilnehmer und Vertreter der Stadt, dass Preise weiter galoppieren.

What to do: Gibt es ein Patentrezept?

Während die Stadt mit dem integrierten Stadtentwicklungskonzept 2030+ die Handlungsbereiche identifiziert: Wohnen und Leben, Arbeiten und Versorgen, Mobilität und Vernetzung, Umwelt und Freiraum zögert man im Rathaus auch nicht durch die Impulsräume ganz konkret aufzuzeigen auf welchen Flächen Verdichtung oder auch Quartierserschließung ansteht. Die Quartiere werden außerdem ganzheitlich gedacht und setzen den modernen und urbanen Menschen und seine Bedürfnisse in den Mittelpunkt. Wirtschaftsdezernent Dr. Franz versprach seine Unterstützung in der Erhaltung von Arbeitsplätzen. Dabei berücksichtigt er im Schulterschluss mit Baudezernent Hans-Martin Kessler ebenso den Flächenbedarf von Unternehmen sowie die Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum, den die Arbeitnehmer benötigen. Verkehrsdezernent Andreas Kowol unterstützt diese Ziele für die Aufwertung des Standorts, indem er durch infrastrukturelle Projekte wie die Wallauer Spange und die City Bahn bis 2025 die Voraussetzungen für nachhaltiges Wachstum der Landeshauptstadt in der Region schafft.

Flexibility: Projekte können an den Start gehen!

Wer in Wiesbaden bauen will dem weht ein frischer Wind aus dem Rathaus entgegen. Die Entscheider sind offen, neugierig und wollen die Expertise der Branche für die Weiterentwicklung des Standorts nutzen. Bestes Beispiel sind die neuen Erkenntnisse in Sachen City Passage. Das Quartier Fünfgassen ist ein Konzept, dass sich nahtlos in das Umfeld und Stadtbild einfügen kann, so, als wäre es schon immer da gewesen.

Fazit? Wiesbaden zeichnet sich als lebenswert aus. Das will die Landeshauptstadt auch in Zukunft weiter bleiben und das nicht nur für das Mehr an zuziehenden Bürgern und Unternehmen, sondern vor allem für alle Altersgruppen und Gesellschaftsschichten.

Die Autorin
Juliane Sakellariou
Projektleiterin