29.06.2018
Christian Tackenberg

Die Stadt Dresden und die Immobilienwirtschaft suchen nach Antworten auf die Frage, wie sich das anhaltende Wachstum gestalten lässt

"Es geht nur mit der Region"

Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert eröffnete den Immobilien-Dialog Dresden. Das anhaltende Wachstum der Stadt, BIM und Hochtechnologie bestimmten im Anschluss die Agenda.

Es ist die größte Einzelinvestition, die Bosch in seiner über 130-jährigen Geschichte je getätigt hat: Für das neue Halbleiter-Werk im Dresdner Norden nimmt der Konzern eine Milliarde Euro in die Hand. Rund 700 Mitarbeiter werden dort künftig Chips für E-Mobilität und das Internet der Dinge bauen. Auch das denkmalgeschützte "Schokopackhaus", das der Bielefelder SAP-Dienstleister sanieren und in einen modernen Unternehmens-Campus umwandeln wird, bringt der Stadt neue Arbeitsplätze. Gespannt lauschten die Teilnehmer, mit der Geschichte des ersten Dresdner Hochhauses allesamt wohlvertraut, welche Pläne die itelligence AG für das Objekt hat. Gefragt, warum er sich die Sanierung des denkmalgeschützten Hochhauses "überhaupt antue", anstatt lieber gleich neu zu bauen, erwiderte der Referent, Lars Janitz von itelligence, man wolle "der Stadt etwas zurückgeben".

Apropos Stadt: Die Herausforderungen, die ein solches anhaltendes Wachstum mit sich bringt, hat die Stadt erkannt. Oberbürgermeister Hilbert geht das Thema Fachkräftemangel - unter dem man natürlich auch in Dresden leidet - deshalb ganzheitlich an. Bereits in den Grundschulen werde man künftig bei schlechten Noten und vielleicht nachlässigen Elternhäusern entgegenwirken, auf das kein künftiger Facharbeiter verloren geht.

Der Autor
Christian Tackenberg
Projektleiter
Heuer Dialog