29.03.2018
Juliane Sakellariou

Bonn, da ist Bewegung drin!

Bundesstadt dreht auf: 3 Antworten auf die hohe Flächennachfrage in Bonn

Dass die Bundes- und Kongressstadt traditionell gefragt ist, spiegelt sich auch in der Flächennachfrage wider. Die Bürobeschäftigung steigt konstant, die Entwicklungsperspektiven für die unterschiedlichen Asset-Klassen sind hervorragend.

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In der Konsequenz lohnen sich Investments. Allerdings ergeben sich so in Bonn neue Herausforderungen. Wo werden wie neue Flächen entstehen?

Vor der eigenen Türe kehren: Innen- und Nachverdichtung im Trend

Um der Nachfrage nach neuen Arbeits-, Wohn- und Handelsflächen entsprechen zu können, wendet man sich in Bonn der Innenverdichtung zu. Wohnquartiere wie die Südstadtgärten sind Anzugspunkte für zuziehende Bürger. Die Lösungsansätze des neuen Baulandmodells bieten die Möglichkeit durch kreative Überlegungen Nachverdichtung im Einklang mit den Interessen der Bürger der Stadt zu realisieren und somit Prozesse zu kürzen und effizienter zu gestalten. Urbane Quartiere versprechen kurze Arbeitswege und neue Dynamiken in der Innenstadt. Neue Mobilitätskonzepte und eine verbesserte Infrastruktur sind dafür Grundvoraussetzungen.

Schulterschluss mit der Region: Infrastruktur macht Fläche

In der Bundesstadt geht man mit dem Projekt „Bonn bewegt“ die Entwicklung der Infrastruktur an und ermöglicht so auch den Anschluss von Flächen in der Region. Gerade für die Qualität von Gewerbeflächen ist der Schulterschluss mit der Region von essentieller Bedeutung. Die neuen Mobilitätskonzepte, vom E-Car-Sharing bis hin zur emissionsfreien Innenstadt, stellen allerdings auch in der Bauweise neue Anforderungen an Büro- und Wohngebäude. Während das Fahrrad kein Novum für die Stadt am Rhein ist, sind internationale Ansätze, Innenstädte „autofrei“ zu gestalten, immer mehr im Trend und eröffnen damit auch neue Potentiale in der Flächenerschließung und Umnutzung.

Hoch hinaus: Wenn es nur noch vertikal geht, die Stadt neu denken?

Während Hochhäuser in einigen Städten Deutschlands das Profil prägen, sind sie für andere die „Immobilie non grata“. Da Innenverdichtung zwar Chancen, aber auch Grenzen mit sich bringt und infrastrukturelle Projekte langfristige Planungen voraussetzen, braucht es in Bonn eventuell einen neuen Ansatz, um kurzfristig den Druck aus dem Markt zu holen. Wir sind gespannt, welche Wege die Entscheider in Bonn wählen werden.

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Die Autorin
Juliane Sakellariou
Projektleiterin
Heuer Dialog