21.02.2018
Angela Rüter

Mit rund 420 Teilnehmern verzeichnet QUO VADIS 2018 einen erneuten Teilnehmerrekord.

Die deutsche Wirtschaft ist stabil und bestens reguliert

Zum 28. Mal trafen sich die Tops der Branche im Hotel Adlon in Berlin, um über die Zukunft der Städte und Gebäude interdisziplinär und nachhaltig zu diskutieren.

Nach der Be­grü­ßung durch Git­ta Ro­metsch, Ge­schäfts­füh­re­rin von Heu­er Dia­log, führ­te Kars­ten Trom­pet­ter durch das Programm.

Die deut­sche Wirt­schaft ist sta­bil und bes­tens reguliert 

Dr. An­dre­as Matt­ner, Prä­si­dent des ZIA, er­öff­ne­te tra­di­tio­nell den ers­ten Kon­gress­tag am 20. Fe­bru­ar im Ho­tel Ad­lon. „Uns geht es gut. Die deut­sche Wirt­schaft ist sta­bil und bes­tens re­gu­liert.“ Sei­ne For­de­rung an die Po­li­tik: „Wir brau­chen ei­ne Bau­land­of­fen­si­ve und mehr An­rei­ze statt Regulierung."

Es läuft gut in Deutsch­land, die Par­ty geht weiter

Ähn­lich äu­ßer­te sich Prof. Dr. Feld, Mit­glied im Sach­ver­stän­di­gen­rat zur Be­gut­ach­tung der ge­samt­wirt­schaft­li­chen Ent­wick­lung: „Es läuft gut in Deutsch­land, die Par­ty geht wei­ter.“ Er sieht kei­ne An­zei­chen für ei­ne Im­mo­bi­li­en­bla­se. Ei­ne gro­ße Her­aus­for­de­rung der deut­schen Im­mo­bi­li­en­wirt­schaft ist für ihn die Preis­ent­wick­lung in den Bal­lungs­zen­tren. Im Ko­ali­ti­ons­ver­trag gä­be es ein „Hüh und Hott“. Da­mit meint er, dass es kei­ne aus sei­ner Sicht not­wen­di­ge De­re­gu­lie­rung gibt, statt­des­sen stel­le er ei­ne Über­re­gu­lie­rung fest. Im Ein­zel­nen ging er auf die Grund­er­werbs­steu­er ein, die Ver­schär­fung der Share Deals und er pro­gnos­ti­zier­te Ver­än­de­run­gen bei der Grund­steu­er A und B, die sei­ner Mei­nung nach ver­fas­sungs­wid­rig ist. Er geht da­von aus, dass auch das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt so ent­schei­den wird.

 Mün­chen schrumpft und in Ber­lin blei­ben die Jun­gen weg!

Die Bot­schaft von Prof. Dr. Ha­rald Si­mons, Mit­glied des Vor­stands der em­pi­ri­ca ag, bei QUO VA­DIS 2018 ist deut­lich: „Mün­chen schrumpft und in Ber­lin blei­ben die Jun­gen weg!“

Mit Span­nung wur­de der Vor­trag des Mit­ver­fas­sers des Früh­jahrs­gut­ach­tens der Im­mo­bi­li­en­wei­sen vor rund 420 Teil­neh­mern im Ho­tel Ad­lon zum The­ma Woh­nungs­prei­se er­war­tet. Er pro­gnos­ti­zier­te vor ei­nem Jahr bei QUO VA­DIS, dass in Ber­lin si­cher­lich, in Mün­chen wahr­schein­lich mit ei­nem Trend­bruch bei den Kauf­prei­sen zu rech­nen sei. An die­sen Aus­sa­gen hält er auch bei sei­nem dies­jäh­ri­gen Vor­trag fest!

Die Bin­nen­wan­de­rung in Ber­lin und Mün­chen sei ein­ge­bro­chen. Mün­chen schrump­fe und in Ber­lin blie­ben die Jun­gen weg. Das Wachs­tum in Mün­chen sei vor­bei. In Ber­lin zie­hen die Jun­gen wei­ter in die nächs­te Schwarm­stadt Leip­zig. „Leip­zig ist top“, so sei­ne Wor­te. Frü­her ge­ne­rier­te man noch Zu­wan­de­rung über das Aus­land, das sei deut­lich zu­rück­ge­gan­gen. Auch gibt es sei­ner Mei­nung nach kei­ne Spe­ku­la­tio­nen mit Bau­ge­neh­mi­gun­gen. In Ber­lin wer­den in die­sem Jahr 19.000 Woh­nun­gen fer­tig ge­stellt. Fa­zit: Es gibt kei­ne Knapp­heit an Woh­nun­gen in Ber­lin!, so Prof. Dr. Simons.

 

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Angela Rüter
Geschäftsführerin
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