28.07.2017
Anton M. Ostler

Revitalisierung und Umnutzung in der Touristikbranche

Rechtliche Herausforderungen bei Revitalisierung und Umnutzung erfolgreich meistern

Aus wirtschaftlicher Sicht ist es stets lohnenswert bestehende Potentiale von Hotels effektiv zu nutzen und sich auch bei der Erschließung von neuen Objekten kreativ zu zeigen. Doch nicht alles was wirtschaftlich sinnvoll ist, ist rechtlich auch möglich.

Alt­ein­ge­ses­se­ne Ho­tels kön­nen sich oft­mals auf ih­re Stamm­gäs­te ver­las­sen. Auf die Dau­er ist aber Tra­di­ti­ons­pfle­ge, be­son­ders für die Ak­qui­se von Neu­kun­den, nicht mehr ausreichend.

 

Dann ist ei­ne Re­vi­ta­li­sie­rung, im Sin­ne ei­ner Wie­der­be­le­bung des Ho­tel­be­triebs, nö­tig. Vor­aus­set­zung hier­für ist ei­ne zeit­ge­mä­ße An­la­ge, - der Bau­be­stand muss des­halb oft um- oder aus­ge­baut wer­den. Die­ses ist je­doch meist nicht nur ge­neh­mi­gungs­be­dürf­tig, son­dern un­ter­liegt auch zahl­rei­chen Bau­vor­schrif­ten. Als Bei­spiel sei­en hier nur die hin­läng­lich be­kann­ten Brand­schutz­vor­schrif­ten ge­nannt. Aus die­sem Grund kann schon die An­glie­de­rung ei­nes klei­nen SPA-Be­reichs ei­ne auf­wen­di­ge ju­ris­ti­sche  Prü­fung voraussetzen.

 

Da­ne­ben er­for­dert der über­hitz­te Im­mo­bi­li­en­markt im­mer mehr Krea­ti­vi­tät bei der Er­schlie­ßung von neu­en Pro­jek­ten. Im Mit­tel­punkt steht des­halb im­mer häu­fi­ger nicht mehr nur der Neu­bau von Ob­jek­ten, son­dern auch die Um­nut­zung oder auch Nut­zungs­än­de­rung von vor­han­de­nem Bau­be­stand. Doch ge­ra­de dies ge­stal­tet sich un­er­war­tet auf­wen­dig. Die da­bei zu über­win­den­den recht­li­chen Hür­den sind durch­aus mit de­nen ei­nes Neu­baus zu ver­glei­chen. Schon der „ein­fa­che“ Um­bau ei­nes Bü­ro­ge­bäu­des zu ei­nem Be­her­ber­gungs­be­trieb bringt lang­wie­ri­ge Ge­neh­mi­gungs­ver­fah­ren mit zahl­rei­chen zu er­fül­len­den Auf­la­gen mit sich.

 

In sei­nem Vor­trag beim 2. Tou­ris­tik Im­mo­bi­li­en Gip­fel (14./15. Sep­tem­ber 2017 – Schloss Flee­sen­see) wird Herr Dr. An­ton M. Ost­ler ei­nen ers­ten Ein­blick in die­se recht­li­chen Pro­blem­stel­lun­gen ge­ben und auf­zei­gen, wie die­se ge­meis­tert wer­den können.

Der Autor
Quelle: Arnecke Sibeth, Urheber: keine Angaben notwendig
Dr. Anton M. Ostler
Rechtsanwalt und Partner
ARNECKE SIBETH Rechtsanwälte Steuerberater Partnerschaftsgesellschaft mbB