27.04.2017
Johannes Haas

Einigkeit beim SMART REAL ESTATE OFFICE in München: Die Büroimmobilie muss künftig neu gedacht werden.

Die Zukunft der Digitalisierung ist die Zukunft des Arbeitens

Lediglich 0,01 % der Büroflächen in Deutschland werden derzeit von Start-ups genutzt. Nach und nach wird das Thema New Work aber nahezu in alle Branchen einziehen.

Schon heu­te die­nen das schö­ne Ein­zel­bü­ro und der teu­re Fir­men­wa­gen nicht mehr in sol­chem Ma­ße der Mo­ti­va­ti­on, wie es frü­her noch der Fall war. Mit­ar­bei­ter von heu­te – un­ab­hän­gig vom Al­ter – wol­len fle­xi­bel, frei und selbst­be­stimmt arbeiten.

John Jahn, Ex­pe­ri­ence Ma­na­ger En­ter­pri­se Mar­ke­ting bei Mi­cro­soft Deutsch­land be­rich­te­te vom neu­en Head­quar­ter in Mün­chen: Für die 1.900 Mit­ar­bei­ter ste­hen et­wa 1.100 Ar­beits­plät­ze zur Ver­fü­gung – inkl. al­ler Ses­sel und So­fas, wel­che als Ar­beits­platz zäh­len (exkl. der Kon­fe­renz­räu­me). An nor­ma­len Ta­gen sind rund 1.100 Kol­le­gen im Bü­ro, an Frei­ta­gen we­ni­ger als 300. Je­der Mit­ar­bei­ter kann „ziel­ori­en­tiert“ ar­bei­ten, wann und wo er möchte.

Ei­ne sol­che Ent­wick­lung wirkt sich ra­di­kal auf die An­for­de­run­gen an Im­mo­bi­li­en aus. Für Im­mo­bi­li­en­ei­gen­tü­mer und -ent­wick­ler be­deu­tet die­se Ent­wick­lung, dass sie künf­tig fle­xi­bler sein müs­sen – so­wohl bei der Im­mo­bi­lie und de­ren Nut­zung, als auch in Be­zug auf ih­re Ge­schäfts­mo­del­le, ih­re Mie­ter und de­ren Verträge.

Der Autor
Bild: Heuer Dialog
Johannes Haas
Projektleiter
Heuer Dialog GmbH