16.03.2017
Loreena Gropp

Mein Praktikum bei Heuer Dialog

Viele Wege führen nach Rom

Sechs Wochen war Loreena Gropp als Praktikantin bei Heuer Dialog. In ihrem Bericht schreibt sie über ihre Eindrücke vom Praktikum und, dass auch fast 3000 Jahre nach der Gründung Roms die Suche nach Wohnraum noch immer nicht beendet ist.

Bild: pixabay.com

Vor ei­ni­gen Jahr­hun­der­ten, 753 v. Chr. Um ge­nau zu sein, soll Rom von den Brü­dern Ro­mu­lus und Re­mus auf den sie­ben Hü­geln der Stadt ge­grün­det wor­den sein. Da ein enor­mer Zu­zug statt­fand, muss­te stets neu­er Wohn­raum ge­schaf­fen wer­den. Die Fer­tig­stel­lung der his­to­risch be­deut­sa­men Stadt dau­er­te dem­entspre­chend be­kann­ter­wei­se. Pro­ble­ma­ti­ken, die auch heut­zu­ta­ge im­mer noch re­le­vant sind, wie ich bei mei­nem Prak­ti­kum bei Heu­er Dia­log er­fah­ren konnte.

„Heu­er Dia­log – Markt­füh­rer für Netz­wer­ke in der Im­mo­bi­li­en­wirt­schaft“, als ich bei mei­ner Re­cher­che nach ei­ner ge­eig­ne­ten Prak­ti­kums­stel­le such­te, stieß ich auf Heu­er Dia­log. „Heu­er Dia­log un­ter­stützt mit Ak­ti­vi­tä­ten auf ver­schie­de­nen Ebe­nen die An­nä­he­rung zwi­schen Wirt­schaft, Po­li­tik, Wis­sen­schaft und Kom­mu­ne“ – doch was ge­nau be­deu­tet das ei­gent­lich? Mein In­ter­es­se war ge­weckt, ich schien ein Un­ter­neh­men ge­fun­den zu ha­ben, dass über das ge­wohn­te Maß hin­aus­ge­hend tä­tig ist.

Nach sechs Wo­chen kann ich das nur be­stä­ti­gen und ken­ne die Ant­wort auf mei­ne Fra­ge: Seit über 40 Jah­ren agiert Heu­er Dia­log als In­itia­tor und Mo­dera­tor von Ver­an­stal­tun­gen und Busi­ness Matching. Da­bei ist der Fo­kus stets auf in­no­va­ti­ve und in­ter­dis­zi­pli­na­re The­men­ge­bie­te gerichtet.

„QUO VADIS?“

„Quo Va­dis?“ im La­tei­ni­schen oder zu Deutsch: „Wo­hin gehst du?“; so heißt auch der von Heu­er Dia­log seit 27 Jah­ren aus­ge­rich­te­te Jah­res­kon­gress, zu dem je­des Jahr be­deu­ten­de Per­sön­lich­kei­ten aus Im­mo­bi­li­en- und Bau­un­ter­neh­men, Ban­ken, Fonds­ge­sell­schaf­ten, Stadt­pla­nung, Ar­chi­tek­tur, Po­li­tik und vie­len wei­te­ren Rich­tun­gen strö­men. Ein Jah­res­aus­blick auf zu­künf­ti­ge Ent­wick­lun­gen mit dem Ziel nach­hal­ti­ge Be­ein­flus­sun­gen der Städ­te und Ge­bäu­de zu ver­wirk­li­chen wird gegeben.

Auch Bernd Heu­er, der Grün­der von Heu­er Dia­log, den ich lei­der per­sön­lich nicht ken­nen­lern­te, stell­te sich einst die Fra­ge, wo­hin er mit Heu­er Dia­log ge­hen wol­le. Und sei­ne Ant­wort auf die­se Fra­ge, war auch der Grund, war­um ich hier ein Prak­ti­kum an­tre­ten woll­te: Die Idee war es ei­nen Raum zu schaf­fen, in dem ge­gen­sei­ti­ges Ver­ständ­nis ge­för­dert und Mög­lich­kei­ten der Kom­mu­ni­ka­ti­on zwi­schen ver­schie­dens­ten Par­tei­en ge­schaf­fen wer­den. Die Grö­ße, die die­ses Netz­werk mitt­ler­wei­le aus­macht, wur­de mir bei mei­nen un­ter­stüt­zen­den Tä­tig­kei­ten für den QUO VA­DIS bewusst.

„Car­pe diem“

Die sechs Wo­chen, die ich Heu­er Dia­log bei ih­rer Ar­beit un­ter­stüt­zen durf­te, sind wie im Flug ver­gan­gen. Es kommt mir wie ges­tern vor, dass ich auf­ge­regt und ge­spannt im Düs­sel­dor­fer Bü­ro an­trat. „Nut­ze den Tag“ – mein Ziel war es je­den Tag et­was Neu­es zu ler­nen, zu er­fah­ren und neue Ein­bli­cke zu er­hal­ten. Et­was, das durch die sehr gu­te Be­treu­ung vor Ort, und die so­for­ti­ge Mit­ein­bin­dung in das Team ein­wand­frei gelang.

Es herrscht ei­ne fa­mi­liä­re und of­fe­ne At­mo­sphä­re bei Heu­er Dia­log, die auch in­tern den Dia­log för­dert. Schnell merk­te ich, dass ei­ne ak­ti­ve Mit­ein­brin­gung ge­wünscht ist, und dass sich in­ten­siv Zeit ge­nom­men wird, mir Zu­sam­men­hän­ge zu er­klä­ren und mir Ein­bli­cke zu er­mög­li­chen. So konn­te ich vom ers­ten Tag an mein theo­re­tisch er­lern­tes Wis­sen in die Pra­xis um­set­zen. Be­son­ders span­nend war bei der Ar­beit bei Heu­er Dia­log, dass ich an der Schnitt­stel­le der Event­pla­nung und den fas­zi­nie­ren­den The­men der Im­mo­bi­li­en­bran­che ar­bei­te­te. Be­griff­lich­kei­ten, die mir zu­vor Spa­nisch vor­ka­men, lern­te ich nach und nach ein- und zu­zu­ord­nen: 3-D-Druck, Mi­kro-Woh­nen, Smart-Ho­me, Proptech und Fin­tech, um nur ei­ni­ge zu nennen.

„Au­de­re est facere“

Der An­satz von Heu­er Dia­log, den Blick stets nach vor­ne ge­rich­tet, ei­nen Raum für Dia­log zu schaf­fen, ver­mit­telt den „Can-do“ Spi­rit, der mei­ner Mei­nung nach ein Un­ter­neh­men aus­zeich­net. Kon­se­quent und mit dem nö­ti­gen Know-how kann auf die­se Wei­se ein Bei­trag zum ge­mein­sa­men Mit­ein­an­der und zur Nach­hal­tig­keit ge­leis­tet wer­den. Bei mei­nen all­täg­li­chen Auf­ga­ben wur­de ich ak­tiv mit in das Pro­jekt­ma­nage­ment, so­wie die Pro­jekt­lei­tung und die Re­cher­che und Pres­se­ar­beit ein­ge­bun­den. Mein per­sön­li­ches High­light war je­doch oh­ne Fra­ge bei ei­ner Ver­an­stal­tung vor Ort hin­ter den Ku­lis­sen mit da­bei zu sein: Beim Wohn-Dia­log Ba­den-Würt­tem­berg in Mann­heim wur­den an ei­nem span­nen­den Tag Ant­wor­ten auf viel­fäl­ti­ge Fra­gen ge­sucht. Wo ist Po­ten­zi­al? Wo sind Chan­cen für Wachs­tum, und was sind Her­aus­for­de­run­gen? In­no­va­ti­ve An­sät­ze wur­den er­folg­reich präsentiert.

Was ist dem­entspre­chend mei­ne Ta­ke-Ho­me-Mes­sa­ge? „Es zu wa­gen, ist es zu tun“: ein­fach wa­gen die Ei­gen­in­itia­ti­ve zu er­grei­fen, und mit Ein­satz und Lei­den­schaft das ver­fol­gen, was man er­rei­chen will. Ge­nau­so wie Heu­er Dia­log es tut, und so mit Er­fah­rung und Pro­fes­sio­na­li­tät ein be­deu­ten­des und in­no­va­ti­ves Netz­werk ge­schaf­fen hat.

Die kon­flikt­rei­chen Ent­wick­lun­gen un­se­rer heu­ti­gen Zeit sind nicht an ei­nem Tag lös­bar - der Dia­log ge­winnt zu­neh­mend an Be­deu­tung. Rom wur­de auch nicht an ei­nem Tag er­baut. Heu­er Dia­log leis­tet ei­nen wich­ti­gen Bei­trag die Zer­split­te­rung der Ge­sell­schaft zu ver­mei­den, und um weg vom „ich“ hin zum „wir“ zu ge­lan­gen. Als Ar­beit­ge­ber, kann ich Heu­er Dia­log als ein Un­ter­neh­men emp­feh­len, dass zu po­si­ti­ven Ent­wick­lun­gen bei­trägt und Per­spek­ti­ven bietet.

Die Autorin
Bild: Loorena Groop
Loreena Gropp