10.03.2017
Miriam Karg

Mainz wächst und wandelt sich

Die Hausaufgaben für Mainz: Sich mutig auf Neues einlassen!

„Mainz ist gemütlicher als Frankfurt“, so Oberbürgermeister Michael Ebling in seiner Eröffnungsrede.

Die Stadt pro­fi­tiert vom Zu­zug jun­ger Leu­te, zieht da­bei als Schwarm­stadt gut aus­ge­bil­de­te Men­schen an, ger­ne auch aus dem eu­ro­päi­schen Aus­land. Des­we­gen wur­de das The­ma „Woh­nen“ auch im letz­ten Jahr zur Chef­sa­che mit neu­en Or­ga­ni­sa­ti­ons­struk­tu­ren er­klärt. Zu­ver­sicht­lich ist er, die ge­steck­ten Wohn­zie­le bis 2020 „lo­cker rei­ßen zu kön­nen“. Schon jetzt sind vie­le Pro­jek­te an den Start ge­bracht wor­den und wei­te­re wer­den ste­tig vor­an­ge­scho­ben. Wich­tig hier­bei ist auch die De­fi­ni­ti­on des „so­zia­len Wohn­baus“: Vor­ur­tei­le müs­sen ab­ge­baut wer­den, denn es sind die Bus­fah­rer oder die Kran­ken­schwes­ter, wel­che sich in ei­ner der teu­ers­ten, deut­schen Stadt die Mie­te nicht leis­ten kön­nen. Das ent­spre­chen­de Pa­nel zu die­sem The­ma ist stolz dar­auf, sei­ne Haus­auf­ga­ben sehr gut ge­schafft zu ha­ben und plä­diert da­für, die­sen Schwung wei­ter mit­zu­neh­men. Ver­än­de­run­gen zu­las­sen, sich mu­tig auf Neu­es ein­las­sen. Auch im Bü­ro­markt ist dies ge­for­dert. Die Nach­fra­ge ist groß, es gilt jetzt schon zu pla­nen. Da­bei ist wich­tig, den As­pek­ten der neu­en Bü­ro­wel­ten ge­recht zu wer­den. Und wer ist mu­tig ge­nug, in Mainz spe­ku­la­tiv zu bau­en? Die fes­ten Rah­men­struk­tu­ren ei­nes Ge­bäu­des müs­sen zu­künf­tig die Mög­lich­keit bie­ten, auf­ge­bro­chen wer­den zu kön­nen. Denn Mit­ar­bei­ter brau­chen Iden­ti­fi­ka­ti­on, die­se spie­gelt sich ak­tu­ell in der Qua­li­tät des Ge­bäu­des wie­der, es kann so­gar zur Mar­ke wer­den. Nach­hal­tig­keit be­kommt so­mit ei­nen neu­en As­pekt. Sich wei­ter­ent­wi­ckeln, krea­tiv wer­den: Beim The­ma Han­del sind die­se Stich­wor­te eben­falls der Schlüs­sel zum Er­folg. Die In­nen­stadt wie­der als le­ben­di­gen Ort der Be­geg­nung eta­blie­ren. Das ist die nächs­te Haus­auf­ga­be für Mainz.

 

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Die Autorin
Bild: Heuer Dialog
Miriam Karg
Projektleiterin
Heuer Dialog