19.01.2017
Miriam Karg

Neue Immobilientypen für Büro und Gewerbe

Büromarkt Frankfurt am Main: Ohne Tabubrüche geht's nicht

Beruhigt startet Frankfurt in den Tag: Trump, die News des harten Brexits, Bundestagswahlen – Deutschland ist robust und kann was wegstecken.

Bild: Heu­er Dialog

Die Un­ter­neh­men sind deutsch­land­weit ge­ne­rell op­ti­mis­tisch, In­ves­to­ren ha­ben da­zu ge­lernt und sind fle­xi­bler ge­wor­den, von Pa­nik oder ei­ner Bla­se al­so kei­ne Spur. Die ho­hen Prei­se wer­den durch ein "ech­tes" Nach­fra­ge- und An­ge­bots­ver­hält­nis ge­prägt. Pla­nungs­de­zer­nent Mi­ke Jo­sef plant des­we­gen auch mit Weit­blick: „Oh­ne ei­nen Ta­bu­bruch in ir­gend­ei­ner Form geht es nicht wei­ter!“. Die Stadt hat das Geld, al­lein die Flä­chen feh­len. Da­bei sieht er auch im Be­stand Op­ti­mie­rungs­be­darf: die In­nen­stadt­flä­chen sind (noch) nicht op­ti­mal aus­ge­nutzt und Pla­nungs­frei­heit be­steht nur bei ca. 1% der noch vor­han­de­nen Frei­flä­chen. Da­bei braucht die Stadt mehr Ur­ba­ni­tät, Misch­nut­zun­gen. Po­ten­ti­al steckt da in ei­ner Zu­sam­men­ar­beit mit der Nach­bar­schafts­stadt Of­fen­bach. Hier steckt auch die Chan­ce, Frank­furt´s Pro­fil wei­ter zu stär­ken, jetzt, wo „El­phie“ er­wacht ist. Le­bens­qua­li­tät statt Ef­fi­zi­enz – so se­hen auch die neu­en Im­mo­bi­li­en aus. Und die­se kön­nen auch in ei­nem Zeit­fens­ter von drei bis sechs Mo­na­ten durch­aus ge­stal­tet wer­den. Geld für ei­ne Re­no­vie­rung oder für ei­nen hip­pen Um­bau aus­ge­ben? Die­se Fra­ge müs­sen die Be­stand­shal­ter für sich klä­ren, dann klappt es auch mit ei­nem neu­en Nut­zer für Be­stands­flä­chen und dem Image­ge­winn für das Un­ter­neh­men und das Ge­bäu­de in­klu­si­ve. An das Mor­gen den­ken, auch mit den The­men der Mo­bi­li­tät. Die Zu­kunft wird de­fi­ni­tiv an­ders als wir sie ken­nen. Aber Frank­furt hat sie klar im Visier.

 

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Die Autorin
Bild: Heuer Dialog
Miriam Karg
Projektleiterin
Heuer Dialog