06.01.2017
Wolfgang Frey

Heidelberg Village – Living Community

Wohnungsbau der Zukunft in Heidelberg – vielfältig, vernetzt und für alle Generationen

Heidelberg Village folgt konsequent dem Gedanken einer nachhaltigen Stadtplanung und Architektur, sowohl in sozialer Hinsicht als auch unter Umweltgesichtspunkten.

Nachhaltige Architektur in einem vitalen Stadtquartier

Heidelberg Village steht in der Heidelberger Bahnstadt, das mit 112 Hektar die weltweitgrößte Passivhaussiedlung ist. Auf rund 15.000 Quadratmetern entstehen in diesem besonderen Quartiersteil zwei Gebäude mit 160 Wohnungen und 3.000 qm Gewerbeflächen, die gleichermaßen durch ihren bautechnischen Facettenreichtum sowie durch die inhaltlichen und gesellschaftlichen Modellcharakter als nachhaltiger Lebensraum überzeugt.

Das Projekt wurde im Rahmen des Demografiekongresses (Bundesministerium für Arbeit und Soziales, dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit) mit dem Preis der Initiative „Deutschland – Land des Langen Lebens“ ausgezeichnet.

Die nachhaltig grüne Technologie und das gesellschaftsorientierte Mehrgenerationenkonzept des Heidelberg Village hat ebenfalls die Aufmerksamkeit internationaler Presse (USA, Israel, Russland und China) auf das Projekt und in die Bahnstadt gezogen. Zuletzt berichteten Inhabitat und CoExist aus den USA mit jeweils über 15 Millionen Lesern, CNN, Wirtschaftswoche, die Huffington Post und die Xinhua, größte Nachrichtenagentur der Volksrepublik China, über das Projekt.

Lebenswerte Vielfalt

Eine möglichst große Vielfalt an Bewohnern soll in den Wohn- und Lebenswelten des Heidelberg Village eine Heimat finden. Frey Architekten sind davon überzeugt, dass eine solche Vielfalt der Bewohnerschaft das Quartier langfristig attraktiv und vital machen wird.

So reicht der Wohnungsmix vom Ein-Zimmer-Appartement bis zur großzügigen Stadtwohnung, die den Ansprüchen eines Vier- bis Fünf- Personenhaushalts entspricht. Alle Wohnungen werden schwellen- beziehungsweise barrierefrei zugänglich sein und über einen eigenen Balkon verfügen. Die Bewohnerschaft wird sowohl Wohnungseigentümer umfassen, als auch Mieter, die in einem urbanen Quartier leben möchten.

„Heidelberg Village folgt konsequent dem Gedanken einer nachhaltigen Stadtplanung und Architektur, sowohl in sozialer Hinsicht als auch unter Umweltgesichtspunkten“, erklärt Architekt Wolfgang Frey von Architekturbüro Frey Architekten, das für die Planung und Konzepterstellung verantwortlich ist. „Die Konzeption zielt bewusst darauf ab, eine heterogene Nachbarschaft anzuziehen und hierdurch ein vitales, heimatbezogenes Quartierleben mit vielen sozialen Kontakten zu schaffen.“

Neue Heimat in urbanem Umfeld

Für eine aktive Nachbarschaft in einem lebenswerten Umfeld wird es zahlreiche Begegnungsräume geben wie ein Café, kleine Geschäftseinheiten, Spielplätze, Dachgärten und ein Quartiersforum als zentralem Treffpunkt. Der innovative Modellcharakter des Heidelberg Village begründet sich auch in der dauerhaften Organisation und Moderation der nachbarschaftlichen Aktivitäten durch professionelle Quartiermanager. Wolfgang Frey betont, dass gerade die professionelle Moderation der Vielfaltsgemeinschaft eines neuen Stadtquartiers der Schlüssel zu einer gelingenden Nachbarschaft sei.

Eine weitere Besonderheit des Heidelberg Village wird das weitgefächerte Angebot moderner Service, Pflege- und Betreuungsleistungen sein, das unter anderem professionelle Betreuungs- und Pflegeangebote bietet. Den unterschiedlichen Bedürfnissen von Familien, älteren Menschen oder Menschen mit Behinderung wird so haushaltsnah Rechnung getragen.

Grüne Oase mit nachhaltiger Architektur

Der zukunftsausgerichtete nachhaltige Architektur-Ansatz des Heidelberg Village findet sich auch in der systematischen Weiterentwicklung des „Passivhausstandards“ durch das Büro von Architekt Wolfgang Frey wieder. Moderne Photovoltaik und Lüftungssysteme machen das „Heidelberg Village“ zum innovativen Aushängeschild in der Bahnstadt. Eine begrünte Doppel-Fassade, „vertikale Gärten“ als grüne Tore in den Eingangsbereichen der Gebäude sowie halböffentliche Dachgärten schaffen den Charakter einer grünen Oase und lassen mitten in der Stadt ein ausgeglichenes Mikroklima entstehen.

Der Autor
Wolfgang Frey
Inhaber
Frey Architekten