13.07.2016
Gitta Rometsch

Positive Aussichten für die NordAllianz

Wohin mit dem ganzen Wachstum?

Bei allen Unsicherheiten mit den Schwarmstädten, vor allem bei denen, wo sich das Hinterland langsam ausdünnt, bleiben München und das Umland die Gewinner, die weiter zunehmend Wachstum erhalten werden, versichert Professor Dr. Simons von empirica.

Wo­hin mit dem gan­zen Wachstum?

Bei al­len Un­si­cher­hei­ten mit den Schwarm­städ­ten, vor al­lem bei de­nen, wo sich das Hin­ter­land lang­sam aus­dünnt, blei­ben Mün­chen und das Um­land die Ge­win­ner, die wei­ter zu­neh­mend Wachs­tum er­hal­ten wer­den, ver­si­chert Pro­fes­sor Dr. Si­mons von em­pi­ri­ca den 8 Bür­ger­meis­tern der Kom­mu­nen im Mün­che­ner Norden.

Dem Ruf der Nord­Al­li­anz zum 4. Im­mo­bi­li­en-Dia­log in das Un­ter­schlei­ßhei­mer Dol­ce sind vie­le In­ves­to­ren und Pro­jekt­ent­wick­ler ge­folgt. Al­le Kom­mu­nen wei­sen neue Wohn­bau­flä­chen aus, so Un­ter­schlei­ßheims Bür­ger­meis­ter Böck, der auch Spre­cher der Nord­Al­li­anz ist. In ei­ner ko­or­di­nier­ten Ak­ti­on ar­bei­ten die Kom­mu­nen hier eng zu­sam­men und ma­chen sich mit ei­nem kla­ren Plan auf den Weg, ei­ne Smart Re­gi­on mit Smart Ci­ties und Smart Peop­le zu wer­den. Ge­ra­de eben wur­de die Ac­ce­le­ra­tor Com­mu­ni­ty Un­ter­schlei­ßheim ge­grün­det. Al­le gro­ßen Fir­men, die die Start­ups be­glei­ten wer­den, sind mit im Boot: Lin­de, Sie­mens u.a. Die rich­ti­ge Im­mo­bi­lie ist auch schon ge­fun­den: Das ehe­ma­li­ge Air­bus-Are­al, wel­ches die Viel­berth Grup­pe zum of­fe­nen Cam­pus entwickelt.

Mün­chen ist voll

Laut To­bi­as Sei­ler von Col­liers In­ter­na­tio­nal Mün­chen zieht es die Bü­ro­nach­fra­ger vor­ran­gig in den Nord-Os­ten von Mün­chen, al­so in das Ge­biet der Nord­Al­li­anz. Dort ent­ste­hen zu­dem mit dem AVON-Are­al, dem Bruck­mann-Are­al und der Mi­kro­ci­ty in­ter­es­san­te Ma­gne­te für Bü­ro, Lo­gis­tik und In­dus­trie. Die­se Neu­po­si­tio­nie­run­gen brau­chen sich hin­ter neu­en Ob­jek­ten über­haupt nicht zu ver­ste­cken, dar­über wa­ren sich al­le ei­nig. Ma­ren Okron­g­li von der Kreis­spar­kas­se Mün­chen Starn­berg Ebers­berg lobt die mu­ti­gen und in­no­va­ti­ven Kon­zep­te. Al­le eint ei­nes: Zu­satz­an­ge­bo­te für die Nut­zer. „Die Men­schen ma­chen die Im­mo­bi­li­en in­ter­es­sant“, bringt es Tho­mas Su­tor von Oliv GmbH auf den Punkt. Für ihn ist es die Öff­nung der Mi­kro­ci­ty für al­le Men­schen, die ger­ne mal ei­nen Kaf­fee trin­ken oder an­de­re An­ge­bo­te am Stand­ort nut­zen wol­len. Dem Wett­be­werb al­ler Stand­or­te be­geg­nen die In­itia­to­ren sport­lich: „Im­mer ei­nen Schritt vor­ne sein“, um­schreibt Ste­phan Hof vom Busi­ness Cam­pus Ma­nage­ment sei­ne Strategie.

Wo­hin mit dem gan­zen Wachstum?

Al­le Da­ten spre­chen da­für, die In­fra­struk­tur aus­zu­bau­en. Auch hier zeigt die Nord­Al­li­anz Schul­ter­schluss, wie der Ers­te Bür­ger­meis­ter der Stadt Gar­ching b. Mün­chen, Dr. Diet­mar Gruch­mann, ausführt.

Die Autorin
Quelle: Heuer Dialog
Gitta Rometsch
Geschäftsführerin
Heuer Dialog GmbH