01.02.2016
Kay Zetzsche
Ingo Splieth

Einbindung lokaler Betriebe für Wohnungsqualität in kürzester Zeit

Modularer Wohnungsbau in Holzrahmenbauweise für Flüchtlinge

Die schnellstmögliche Unterbringung von Flüchtlingen in hoher Anzahl erfordert in Kommunen und Gemeinden ebenso schnelle Lösungen.

Flä­chen­be­darf, Wohn­raum­ka­pa­zi­tät und Kos­ten ge­hen hier­bei Hand in Hand. Doch oft wird das Er­geb­nis dem An­spruch der kom­mu­na­len Ent­schei­der, der Or­ga­ni­sa­to­ren und der be­trof­fe­nen Men­schen, Flücht­lin­gen und An­woh­nern, nicht ge­recht. Men­schen­wür­de, städ­te­bau­li­che In­te­gra­ti­on, Bau­zeit und Kos­ten wer­den zu Herausforderungen.

Bis­he­ri­ge Lö­sun­gen sind auf we­ni­ge Sys­tem­an­bie­ter fest­ge­legt, die nicht nur auf Mo­na­te vor­aus aus­ge­bucht sind, son­dern auch die ört­li­chen Fir­men nicht berücksichtigen.

Wohn­häu­ser mit fle­xi­bler Grundrissplanung

Un­ge­ach­tet der Lö­sung „Turn­hal­le, Gro­ß­raum­zelt oder Leicht­bau­hal­le“, sind Holz­häu­ser mit fle­xi­bler Grund­riss­pla­nung die Al­ter­na­ti­ve zu den bran­chen­be­kann­ten Wohn­con­tai­nern und Mo­dul­bau­häu­sern von Sys­tem­an­bie­tern. Die Nut­zungs­dau­er der Holz­häu­ser steht hier­bei der des klas­si­schen Wohn­baus in nichts nach. Die ele­men­tier­te Vor­pro­duk­ti­on für Holz­bau­ten lässt sich mo­du­lar um­set­zen und er­öff­net da­bei viel­fäl­ti­ge Mög­lich­kei­ten ei­ner nach­hal­ti­gen Bau­wei­se und in­di­vi­du­el­len Pla­nung. Zu­künf­ti­ge und sinn­vol­le Nach­nut­zun­gen bie­ten sich da­mit an und kön­nen mit ge­rin­gem Auf­wand aus­ge­führt werden.

Ein wei­te­res Plus im Ver­gleich mit vie­ler­orts an­ge­bo­te­nen Wohn­con­tai­nern sind die we­sent­lich bes­se­ren bau­phy­si­ka­li­schen Ei­gen­schaf­ten die­ser Bau­wei­se. Das Er­geb­nis steht für sich: gu­te Wohn­qua­li­tät, En­er­gie­ef­fi­zi­enz und im Fa­zit ei­ne bes­se­re Le­bens­qua­li­tät für die Be­woh­ner. Dar­über hin­aus wird ein Auf­bau in­ner­halb kür­zes­ter Fer­ti­gungs­zei­ten er­mög­licht, der den lo­ka­len Ge­ge­ben­hei­ten an­ge­passt ist. Auf­grund des Rea­li­sie­rungs­mo­dells in Ein­zel­ver­ga­ben kön­nen die Häu­ser durch leis­tungs­fä­hi­ge Be­trie­be vor Ort ge­fer­tigt werden.

Kom­mu­nen und Ge­mein­den brau­chen Part­ner zu ih­rer Entlastung

Das her­stel­ler­un­ab­hän­gi­ge Pla­nungs- und Rea­li­sie­rungs­mo­dell der WOLFF GRUP­PE Hol­ding GmbH bie­tet dem kom­mu­na­len Auf­trag­ge­ber ein kon­zep­tio­nel­les Ge­samt­pa­ket für ei­ne zü­gi­ge Aus­füh­rung von Woh­nungs­bau­ten in Holzrahmenbauweise:

  • Be­ra­tung Pla­nung In­stand­hal­tung und Fa­ci­li­ty Management
  • Aus­schrei­bung
  • Bau­lei­tung
  • In­be­trieb­nah­me der Ge­bäu­de so­wie Un­ter­stüt­zung bei Be­schaf­fung der Aus­stat­tung (Mö­blie­rung und sons­ti­ge Ausstattungsgegenstände)

Da­mit wer­den al­le er­for­der­li­chen Schrit­te zur Ent­las­tung des Auf­trag­ge­bers ge­bün­delt und orts­an­säs­si­ge Hand­wer­ker stär­ker eingebunden.

Kos­ten­ef­fi­zi­enz und -trans­pa­renz durch Wettbewerb

Aus­schrei­bung und Ver­ga­be der er­for­der­li­chen Leis­tun­gen, je nach Be­auf­tra­gungs­wunsch ent­we­der mit Leis­tungs­ver­zeich­nis­sen für Ein­zel­ge­wer­ke oder in Form ei­ner Funk­tio­nal­aus­schrei­bung für Pa­ket­ver­ga­ben, schaf­fen deut­li­che Vor­tei­le. Der kom­mu­na­le Auf­trag­ge­ber er­hält nicht nur die er­for­der­li­che Kos­ten­trans­pa­renz, son­dern auch ei­ne strin­gen­te Steue­rung mit schnel­len Ein­griffs­mög­lich­kei­ten. So ent­steht im Er­geb­nis ei­ne ad­äqua­te fi­nan­zi­el­le Lö­sung im Sin­ne der Kom­mu­ne oder Gemeinde.

 

Die Autoren
Bild: Kay Zetzsche
Kay Zetzsche
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Ingo Splieth
Leiter Planung Büro Essen