29.02.2016
Enver Büyükarslan

Gute Perspektiven am Dresdner Büromarkt

Büromarkt Dresden: Gute und mittlere Lagen profitieren vom Wachstumstrend

Der Dresdner Büroflächenmarkt entwickelte 2015 sich dank der guten wirtschaftlichen Entwicklung dynamisch. Insbesondere zentrale Lagen sind stark nachgefragt. Davon profitieren Projektentwickler wie die EB Group, die das „Dresdner Yenidze“ entwickelt.

Bild: EB GROUP

Zu­neh­men­de An­ge­bots­ver­knap­pung in den Innenstadtlagen

Dank des gu­ten Wirt­schafts­wachs­tums ent­wi­ckel­te sich der Dresd­ner Im­mo­bi­li­en­markt in den ver­gan­ge­nen Jah­ren aus­ge­spro­chen dy­na­misch. Zahl­rei­che Un­ter­neh­men er­wei­tern ih­re Stand­or­te in der Re­gi­on Dres­den, so dass der Bü­ro­markt zum dritt­größ­ten in Ost- und Mit­tel­deutsch­land ge­wach­sen ist. Auf­grund des ge­rin­gen Neu­bau­vo­lu­mens und der ste­tig sin­ken­den Leer­stands­quo­te kommt es zu ei­ner zu­neh­men­den An­ge­bots­ver­knap­pung in den In­nen­stadt­la­gen Pra­ger Stra­ße, Alt­markt und Post­platz – gleich­zei­tig steigt die Nach­fra­ge nach gu­ten und mitt­le­ren La­gen. Ein Trend, der sich auch in der Ent­wick­lung der Miet­prei­se zeigt: Wäh­rend die Spit­zen­mie­ten in den In­nen­stadt­la­gen seit et­wa drei Jah­ren sta­bil blei­ben, ver­zeich­nen die Mie­ten in den gu­ten bis mitt­le­ren La­gen ei­ne leich­te Zu­nah­me – z. B. in der Fried­rich­stadt,  die bei Miet­in­ter­es­sen­ten im­mer be­lieb­ter wird. Di­rekt an­gren­zend an Dres­dens In­nen­stadt ist der Stadt­teil zen­tral ge­le­gen und ver­fügt über ei­ne her­vor­ra­gen­de In­fra­struk­tur. Das In­ter­na­tio­na­le Con­gress Cen­ter Dres­den hat sich zu ei­nem der mo­derns­ten Ta­gungs­cen­ter Eu­ro­pas eta­bliert. Mit dem Bau der Elb­flo­renz-Are­na, die vor­aus­sicht­lich An­fang 2017 fer­tig­ge­stellt wird, er­fährt der Stadt­teil ei­ne wei­te­re Auf­wer­tung. Auch die ehe­ma­li­ge Ta­bak­fa­brik Yen­id­ze, das be­kann­tes­te Ge­bäu­de der Fried­rich­stadt, pro­fi­tiert von den zu er­war­ten­den Synergieeffekten.

Die Dresd­ner Yen­id­ze: Re­prä­sen­ta­ti­ver Bü­ro­stand­ort mit ori­en­ta­li­schem Flair

Nicht nur die gu­te, zen­trums­na­he La­ge, vor al­lem ih­re au­ßer­ge­wöhn­li­che Ar­chi­tek­tur und Ge­schich­te ma­chen die Yen­id­ze zu ei­nem ein­zig­ar­ti­gen Bü­ro­stand­ort in der Fried­rich­stadt. Zwi­schen 1907 und 1909 im Stil ei­ner Mo­schee er­baut, wur­de sie nach ei­nem Ta­bak-An­bau­ge­biet im Os­ma­ni­schen Reich be­nannt. 1925 über­nahm der Reemts­ma-Kon­zern die Zi­ga­ret­ten­her­stel­lung und führ­te sie nach der Teil­zer­stö­rung des Ge­bäu­des im Zwei­ten Welt­krieg bis 1953 wei­ter. Da­nach dien­te die Yen­id­ze als La­ger- und Ver­wal­tungs­ge­bäu­de des Dresd­ner Ta­bak­kon­tors und wur­de 1996 nach ori­gi­nal­ge­treu­er Re­stau­ra­ti­on als Bü­ro­haus wie­der­er­öff­net. Seit 2014 be­wirt­schaf­tet die Ber­li­ner EB GROUP das Ob­jekt und ent­wi­ckel­te es zu ei­nem mo­der­nen Bürostandort.

Heu­te ste­hen in der Yen­id­ze rund 9.000 qm Bü­ro­flä­chen zur Ver­fü­gung, die un­ter­schied­lich auf­ge­teilt sind – im Rah­men der Neu­ver­mie­tung wer­den sie in­di­vi­du­ell nach den Vor­stel­lun­gen der Mie­ter an­ge­passt. Rund 30 Un­ter­neh­men und Ver­bän­de aus ver­schie­de­nen Bran­chen nut­zen das au­ßer­ge­wöhn­li­che Ge­bäu­de be­reits als re­prä­sen­ta­ti­ven Ge­schäfts­sitz. Die Flä­chen un­ter der glä­ser­nen Kup­pel sind zu­dem an ein Re­stau­rant und ein Thea­ter vermietet.

Auch das In­ter­es­se der Öf­fent­lich­keit an der ehe­ma­li­gen Ta­bak­fa­brik ist groß. Die mar­kan­ten Bau­merk­ma­le wie die glä­ser­ne Kup­pel oder der als Mi­na­rett ver­klei­de­te Schorn­stein sind ge­frag­te Fo­to­mo­ti­ve und über­re­gio­nal be­kannt. Von der Be­liebt­heit pro­fi­tie­ren letzt­end­lich auch die Bü­ro­mie­ter: Be­su­cher der an­säs­si­gen Un­ter­neh­men sind je­des Mal be­geis­tert von der ein­zig­ar­ti­gen Architektur.

Der Autor
Bild: Heuer Dialog GmbH
Enver Büyükarslan
Geschäftsführer
EB Group