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Immobilien-Dialog

Immobilien-Dialog Dresden

Lieblingsbauplatz für Projektentwickler und Investoren – Startet die Stadt jetzt durch?

Spitzenrenditen für Geschäftshäuser sind in Dresden höher als in Berlin oder München das macht Dresden für gut beratene Kapitalanleger immer attraktiver. Ob das so bleibt? Wie ist Ihre Sicht auf die Zukunft von Dresden? Über 80 Teilnehmer diskutierten miteinander und bestimmten ihren (Investitions-)Kompass für die nächsten Jahre in der Landeshauptstadt.

Information

Dresden bekommt eine neue Woba, das richtige Mittel gegen Wohnungsmangel?
Dresden wird bis 2030 rund 45.000 Einwohner mehr haben. Wohnungen sind jetzt bereits rar und die Mieten – so steht es im aktuellen Wohnungsbericht – steigen um 20 Prozent. Schafft es die neue städtische Wohnungsbaugesellschaft, die dringend notwendigen günstigen Wohnungen zu bauen? Eine Diskussionsrunde aus Vertretern der Wohnungswirtschaft, der Dresdner Politik und der Immobilienwirtschaft beschäftigte sich mit diesem aktuellen Thema auf dem Immobilien-Dailog Dresden am 13. April 2016.

Dresden hat das beste Kauf-Mietpreis-Verhältnis - Zu diesem Ergebnis kommt die Immobilienstudie „Risiko-Rendite-Ranking 2015 für 110 deutsche Städte“ von Dr. Lübke & Kelber. Darin belegte Dresden den 4. Platz beim Mietpreiserhöhungspotenzial und den 1. Platz beim Kaufpreiserhöhungspotenzial.
„Deshalb sollte aus kaufmännischer Sicht jeder Kapitalanleger bzw. Investor in Dresden kaufen“, so Morten Hahn, Geschäftsführender Gesellschafter bei Dr. Lübke & Kelber GmbH und einer der Sprecher beim

Immobilien-Dialog Dresden
Lieblingsbauplatz für Projektentwickler und Investoren – Startet die Stadt jetzt durch?
am 13. April 2016 in Dresden.

Dresden ist und bleibt ein gefragter Immobilienstandort. Die sächsische Landeshauptstadt hat sich bei Developern, Investoren und Finanzierern als nachhaltiger und qualitätsvoller Standort etabliert. Beim diesjährigen Immobilien-Dialog Dresden präsentierten wir Ihnen anhand vieler „Baustellen“, warum in Dresden die Renditefaktoren in allen Assetklassen stimmen.

Nachbericht
Lesen Sie im Folgenden eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse der Veranstaltung:

Dresden wird stark wachsen!

Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain eröffnete den diesjährigen Immobilien-Dialog Dresden und betonte vor über 80 Teilnehmern die Notwendigkeit des Wohnungs(neu)baus in der Landeshauptstadt. „Bis 2030 benötigen wir 25.000 zusätzliche Wohnungen.“ Grund: Die Einwohnerzahl steigt auf etwa 588.000 Menschen (heute: 549.000).

Unterstützung erhält die Stadt durch die Immobilienwirtschaft und Investoren wie Christoph Gröner von der CG Gruppe und Norbert und Ralph Esser von FAY Projects GmbH aus Mannheim. Gemeinsam stecken sie Milliarden Euro in Dresdner Wohnungsbauprojekte, Gewerbe- und Kaufhäuser.

Die Dresdner Innenstadt verändert ihr Gesicht und bleibt nach den Einschätzungen von Morten Hahn von Dr. Lübke & Kelber GmbH in einem ausgewogenen Risiko-Rendite-Verhältnis. Aufgrund der hohen Liquidität kauften Investoren schon Projektpipelines.

Der Nachmittag gehörte dem Gewerbemarkt der sächsischen Landeshauptstadt.

Investoren lieben B-Städte, hieß es. Die durchschnittliche Anfangsrendite beim Erwerb von Bürobauten liegt in den großen bundesdeutschen Bürostädten (BIG 7) bei 4,7%. B-Städte bringen es im Schnitt auf 5,8% während in Dresden die Mieteinnahmen im Verhältnis zum Kaufpreis bei 6,1% liegen. „Das ist super“, war zu hören. Und auch der Bürovermietungsmarkt muss sich nicht verstecken, sagte Oliver Münzberg, Senior Transaction Manager vom Maklerhaus Dr. Lübke & Kelber. Am Ende des Jahres würden 90.000 Quadratmeter Fläche umgesetzt sein, versprach der Fachmann – bei leicht steigender Spitzenmiete von derzeit 12,50 Euro/Quadratmeter.

Zur Attraktivität des Bürostandorts beitragen würden auch repräsentative Gewerbestandorte, wie die Dresdner Yendize mit ihrem orientalischen Flair, hieß es von Seiten des Eigentümers, der EB Group, Berlin/Leipzig.

Ruinieren die jeden Montag im Zentrum stattfindenden fremdenfeindlichen und rassistischen Umzüge von Pegida den guten Ruf der Stadt im In- und Ausland? Diese Frage erörterte eine Diskussionsrunde am frühen Nachmittag. „Schon“, lautete die Antwort der meisten Teilnehmer, auch wenn sich die Mehrzahl der Investoren von den guten immobilienwirtschaftlichen Rahmendaten der Stadt mehr beeindrucken ließen, als vom „Montagsfluch“. Einzelhändler und Hoteliers hätten am meisten zu leiden.

Fast 6.100 Passanten pro Stunde ließ André Heinrich, Einzelhandelsexperte von BNP Paribas Real Estate, auf Dresdens längster Bummelmeile Prager Straße zählen – ein Spitzenwert in Mitteldeutschland. Tendenz steigend. Die Eröffnung des Prager Carrées am Wiener Platz in diesem Sommer wird die Zeile weiter beleben. Die Spitzenmiete liegt bei 100 Euro/Quadratmeter. Mehr schafft in der Region nur der ewige Konkurrent Leipzig.

Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen. Dennoch stehen die Nahversorger vor großen Herausforderungen, hieß es vom deutschen Marktführer. Toni Kunze, Regionalleiter Expansion der Edeka Grundstücksgesellschaft muss sich gegen das Internet genau so behaupten wie er auf lange Genehmigungsprozesse, städtebauliche Ansprüche, Beschwerden von Nachbarn, sowie die Lärm- und Stellplatzproblematik Antworten finden muss.

Dresden mit seinen 3,9 Mio. Übernachtungen im vergangenen Jahr ist eine der sieben großen Tourismusdestinationen in Deutschland, freute sich Ursula Kriegl, Hotelexpertin bei JLL. Und obwohl in jüngster Vergangenheit viele Hotels in der Stadt eröffnet hätten, sei die Nachfrage einen Tick stärker gewachsen als das Angebot. Die beiden Wermutstropfen dabei: Der weitaus überwiegende Teil der Gäste kommt als Tourist. Geschäftsreisende, die ihr Bett von Unternehmen bezahlt bekämen, sind für die Hoteliers aber lukrativer. Genau wie Ausländer, ihr Anteil betrug im Jahr 2015 nur 20%, mehr Geld für ihr Zimmer ausgeben als Deutsche. „Daran müssen wir arbeiten“, sagte die freundliche Fachfrau zum Abschluss eines gelungenen Branchentreffs in der Barockstadt.

 
Fotos vom Immobilien-Dialog Dresden

Immobilien-Dialog Dresden: Lieblingsbauplatz für Projektentwickler und Investoren – Startet die Stadt jetzt durch? am 13. April 2016 in Dresden Veranstalter: Heuer Dialog GmbH

Angela Rüter von Heuer Dialog begrüßt die Teilnehmer beim Immobilien-Dialog Dresden

Immobilien-Dialog Dresden: Lieblingsbauplatz für Projektentwickler und Investoren – Startet die Stadt jetzt durch? am 13. April 2016 in Dresden Veranstalter: Heuer Dialog GmbH

Immobilien-Dialog Dresden: Lieblingsbauplatz für Projektentwickler und Investoren – Startet die Stadt jetzt durch? am 13. April 2016 in Dresden Veranstalter: Heuer Dialog GmbH

Wie werden Bauen und Wohnen in der Zukunftsstadt Dresden aussehen?
Über die Herausforderungen an Wohnungspolitik und Stadtplanung sprach
Raoul Schmidt-Lamontain, Beigeordneter für Stadtentwicklung, Bau und Verkehr, Landeshauptstadt Dresden

Immobilien-Dialog Dresden: Lieblingsbauplatz für Projektentwickler und Investoren – Startet die Stadt jetzt durch? am 13. April 2016 in Dresden Veranstalter: Heuer Dialog GmbH
Thomas Cromm, Vorstand, REVITALIS REAL ESTATE AG
Immobilien-Dialog Dresden: Lieblingsbauplatz für Projektentwickler und Investoren – Startet die Stadt jetzt durch? am 13. April 2016 in Dresden Veranstalter: Heuer Dialog GmbH

PANEL
Wohnungsmarkt Dresden

Thomas Cromm, Vorstand, REVITALIS REAL ESTATE AG
Dr. Jürgen Hesse, Vorstand, Eisenbahner-Wohnungsbaugenossenschaft Dresden eG
André Schollbach, Fraktionsvorsitzender DIE LINKE. im Stadtrat der  Landeshauptstadt Dresden
Axel Walther, Geschäftsführer, STESAD GmbH
Gudrun Wojahn, Direktorin Mietwohnungsbau, SAB Sächsische Aufbaubank – Förderbank
Moderation: Bettina Klemm, Sächsische Zeitung GmbH

Immobilien-Dialog Dresden: Lieblingsbauplatz für Projektentwickler und Investoren – Startet die Stadt jetzt durch? am 13. April 2016 in Dresden Veranstalter: Heuer Dialog GmbH

PANEL
Dresden: Doch (k)eine Vorzeigestadt im Osten?
Gesprächsrunde mit Finanzierern, Investoren und Wissenschaftlern
Thomas Henkel, Geschäftsführer, hpm Henkel Projektmanagement GmbH
Detlef Jäger, Regionaldirektor, DG HYP
Dr. André Scharmanski, Head of Research, Quantum Immobilien AG
Felix Freiherr von Bethmann, Niederlassungsleiter Süd, TLG IMMOBILIEN AG
Prof. Dr. Hans Vorländer, Inhaber des Lehrstuhls für Politische Theorie und Ideengeschichte, Technische Universität Dresden
Moderation : Gerda Gericke, Redakteurin, IZ Immobilien Zeitung

Immobilien-Dialog Dresden: Lieblingsbauplatz für Projektentwickler und Investoren – Startet die Stadt jetzt durch? am 13. April 2016 in Dresden Veranstalter: Heuer Dialog GmbH

Moderatorin Gerda Gericke, Redakteurin, IZ Immobilien Zeitung und
Einzelhandelsexperte André Heinrich, Director Retail Services, BNP Paribas Real Estate GmbH

Immobilien-Dialog Dresden: Lieblingsbauplatz für Projektentwickler und Investoren – Startet die Stadt jetzt durch? am 13. April 2016 in Dresden Veranstalter: Heuer Dialog GmbH

Dresden mit seinen 3,9 Mio. Übernachtungen im vergangenen Jahr ist eine der sieben großen Tourismusdestinationen in Deutschland, freute sich Hotelexpertin Ursula Kriegl von der Jones Lang LaSalle Hotels & Hospitality Group.

Fotos: Heuer Dialog GmbH


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Info

Veranstalter

Termin

13.04.2016

Ort

Dresden

Gebühren

Gesamte Veranstaltung: €940.00
zzgl. gesetzl. USt.

Ansprechpartner

Frau Jasmin Busse-Schlaudecker
+49 (0)211 46 90 523
busse-schlaudecker@heuer-dialog.de

Partner