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Studentenwohnen auf dem Weg zu kleinteiligem Wohnen

Marktkonsolidierung und Nachfrageboom zugleich

Rund 70.000 Unterkünfte für Studenten fehlen aktuell nach Angaben des Bundesbauministeriums. Besonders hoch ist die Nachfrage in Großstädten mit ohnehin hohem Mietpreisniveau sowie Hochschulstandorte vor allem im Süden und Südwesten. Es gibt allerdings auch warnende Stimmen, die sagen, dass der Boom in zehn Jahren vorbei sei. Und dann?

Information

Der große Nachfrageboom nach studentischem Wohnen hat viele (Wohn-)Projektentwickler auf den Plan gerufen, sich auch in diesem Marktsegment zu versuchen. Dies hat einen verhältnismäßig unübersichtlichen Anbieter-Markt zur Folge und dem Ruf des Produktes nicht nur gut getan. Investoren suchen Anbieter und Partner mit einem viel versprechendem Track-Record. Genau an dieser Stelle wird die Luft auf dem Markt deutlich dünner. Viele kleinere Anbieter und Entwickler von Studentenapartments  haben (noch) nicht die ausreichende Erfahrung, um nachhaltige Produkte auf den Markt zu bringen. Viele Faktoren sind hier von entscheidender Bedeutung. Auch die Investoren stehen vor einer Vielzahl von Entscheidungskriterien und es fehlt oftmals nicht nur die Expertise, diese richtig einschätzen zu können, es mangelt häufig auch an Manpower, diesen zersplitterten Markt zu überblicken und zu bewerten. Um auf eine angemessene und gewünschte Größenordnung an Investitionsvolumen zu kommen, müsste überproportional viel Bewertung absolviert werden. Davor schrecken viele Investoren zurück.
 
Für eine notwendige Marktbereinigung spricht auch Folgendes:
Es ist fast ein Naturgesetz, dass jeder Wirtschaftszweig einen Punkt erreicht, wo er sich konsolidieren muss. Dieses liegt hauptsächlich daran, dass es im Entwicklungsprozess zu besseren Produkten immer schwieriger und immer teurer wird, den erforderlichen Fortschritt zu erreichen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. An irgendeinem Punkt ist Darwinismus der einzige Ausweg. Dies trifft auch auf den Nischenmarkt des studentischen Wohnens, besser gesagt, den Markt des kleinteiligen Wohnens zu. Das muss allerdings nicht heißen, dass dadurch das Ende dieses gesamten Zweiges erreicht ist, im Gegenteil. Mehr dazu beim

Fach-Dialog
Studentenwohnen auf dem Weg zu kleinteiligem Wohnen
Marktkonsolidierung und Nachfrageboom zugleich
am 8. April 2014 in Köln

Einen kurzen Rückblick von Claudia Remus, Projektmanagerin bei Heuer Dialog und Moderatorin des Fach-Dialogs "Studentenwohnen", finden Sie hier:

Studentenbuden: Eine Assetklasse im Wandel

Fach-Dialog Studentenwohnen auf dem Weg zu kleinteiligem Wohnen am 8. April 2014 in Köln

  Die Anforderungen der Nutzer unterliegen einem steten Wandel und um einen nachhaltigen Erfolg zu erzielen, ist es wichtig, die Trends zu erkennen und in den Projekten umzusetzen. Einige Beispiele lieferte der Fach-Dialog Studentenwohnen am 8. April in Köln. Es gibt sehr unterschiedliche Konzepte, die auch nebeneinander alle ihre Berechtigung haben. Ob reines Studentenwohnen oder Microapartment: Dem gesellschaftlichen Trend  der "Versingelung" und der gesteigerten (weil geforderten) Mobilität folgend, beginnend beim Jobeinsteiger und auch im späteren Berufsleben: Kleine Wohneinheiten werden gebraucht.

Auch auf dem Kapitalmarkt sind neue Trends erkennbar. Zwar kommen Family-Offices verstärkt zum Zug, jedoch werden diese im Gesamtbild keine tragende Rolle spielen. Daneben ist auch Geld aus dem Ausland auf dem Vormarsch und einen wirklich neuen Trend stellt der Einzelvertrieb von Studentenwohnhäusern dar. Diese benötigen allerdings eigene und bewährte Vertriebsstrukturen und einige Besonderheiten, wie zum Beispiel die Vorrichtung für Einzelzähler oder den Bau von Balkonen.

Foto: Heuer Dialog

   

Hier weitere Bilder von der Veranstaltung in Köln:

Fach-Dialog Studentenwohnen auf dem Weg zu kleinteiligem Wohnen am 8. April 2014 in Köln Fach-Dialog Studentenwohnen auf dem Weg zu kleinteiligem Wohnen am 8. April 2014 in Köln Fach-Dialog Studentenwohnen auf dem Weg zu kleinteiligem Wohnen am 8. April 2014 in Köln  
Fach-Dialog Studentenwohnen auf dem Weg zu kleinteiligem Wohnen am 8. April 2014 in Köln Fach-Dialog Studentenwohnen auf dem Weg zu kleinteiligem Wohnen am 8. April 2014 in Köln Fach-Dialog Studentenwohnen auf dem Weg zu kleinteiligem Wohnen am 8. April 2014 in Köln  
Fach-Dialog Studentenwohnen auf dem Weg zu kleinteiligem Wohnen am 8. April 2014 in Köln Fach-Dialog Studentenwohnen auf dem Weg zu kleinteiligem Wohnen am 8. April 2014 in Köln Fach-Dialog Studentenwohnen auf dem Weg zu kleinteiligem Wohnen am 8. April 2014 in Köln  

Fotos: Heuer Dialog

     


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Info

Veranstalter

Termin

08.04.2014

Ort

Köln

Gebühren

Fach-Dialog Studentenwohnen: €1090.00
Kombipaket Fach-Dialog Studentenwohnen und Mobil-Dialog Wohnhäuser für Studenten: €1680.00
zzgl. gesetzl. USt.

Ansprechpartner

Frau Tanja Zinke
+49 (0)211 4690517
zinke@heuer-dialog.de

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