Jahreskongress
4. Handelsimmobilien Gipfel 2012
Der 4. Handelsimmobilien Gipfel fand in diesem Jahr am 9. und 10. Mai in Wiesbaden statt. Das Branchenevent, an dem in den letzten Jahren bereits mehr als 500 repräsentative Branchenvertreter wiederholte Male teilgenommen haben, beschäftigte sich mit der Frage: Wird 2012 das Jahr der Handelsimmobilie?
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Jahreskongress
4. Handelsimmobilien Gipfel 2012
am 9. und 10. Mai 2012 in Wiesbaden
Deutschlands Einzelhändler sehen diesen Vertrauensbeweis der Investoren als eine große Chance, ihre Expansion voranzutreiben. Viele Bestandsobjekte in Innenstadtlagen sind überaltert, eingeführte Standorte von Lebensmittelmärkten sind zu klein geworden und bedürfen der Erneuerung. Innerstädtische Warenhäuser müssen modernisiert werden oder warten darauf, dass sie einer neuen Handelsnutzung zugeführt werden. In vielen Mittelstädten erweitert man Shopping-Center und hybride Malls oder baut sie sogar neu. Last but not least strömen ausländische Filialisten nach Deutschland und suchen nach geeigneten Destinationen. Der Run um die guten Lagen in den Großstädten hat schon lange begonnen und wird sich auch 2012 ungebremst fortsetzen. Frankfurt, Berlin, München, Düsseldorf und Hamburg sind „the place to be“ für internationale Handelsformate. All dies wird begleitet von einer ungebrochenen Kauflaune in Deutschland. Die Schuldenkrise im Euroraum beeinträchtigt deutsche Konsumenten nicht. Die Konjunkturerwartung und die Kauflust legen deutlich zu. Auch die Einkommenserwartung und die gute Beschäftigungslage der Deutschen bleiben stabil. Dieses sehr positive Bild für die Weiterentwicklung der Handelsimmobilie und die Umsätze des Einzelhandels scheint lediglich begrenzt durch die allgemein restriktive Genehmigungspraxis der öffentlichen Hand und die Finanzierung(-smöglichkeiten) der Banken. Diesen Entwicklungstendenzen kommt allerdings eine große Bedeutung zu.
Beim diesjährigen Handelsimmobilien Gipfel und diskutierten die Teilnehmer über die Grenzen und Möglichkeiten einer prosperierenden, vorbildlichen und vor allem gewinnbringenden Handelsentwicklung aus der Sicht von Händlern, Investoren, Finanzierern und Immobilienentwicklern. Vorgestellt wurden neue internationale Handelskonzepte, die sich vielleicht auch in Ihrer Immobilie realisieren lassen. Hier ein kurzes Resümee von Angela Rüter:
Herausforderung Online-Handel: Wie viel Quadratmeter hat das Internet?
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 4. Handelsimmobilien-Gipfel in Wiesbaden
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Die Handelslandschaft differenziert sich weiter aus. Das Discounter-Wachstum kommt zum Ende, der Online-Handel steht am Beginn eines großen Wachstums. Bis 2020 erwartet man eine Verdoppelung des Umsatzes. Aber wie sich der Online-Handel auf die Flächennachfrage und -qualität auswirkt, das ist nach wie vor unklar. Auf jeden Fall, so Andreas Völker und Christoph Scharf von BNP Paribas, verstärkt sich der Druck auf die Bestandsimmobilien, weil Core-Immobilien in den 1A-Lagen weiter im Fokus der Investoren stehen. Revitalisierungen bleiben daher absolut notwendig. Beruhigend wirkte beim 4. Handelsimmobilien-Gipfel in Wiesbaden die Aussage der Bankenvertreter, dass man in naher Zukunft keine Kreditklemme sehe. Die anwesenden Händler blickten optimistisch in die Zukunft und erwarten von den Vermietern allerdings eine sehr hohe Flexibilität beim Management der Immobilien. Wichtig ist dabei, dass die Projektentwickler und Händler den Handel verstehen. Dies sei leider nicht immer der Fall, so dass es insbesondere bei den Mieten zu hohen Forderungen seitens der Eigentümer komme. Gerade neue innerstädtische Konzepte wie Dulce bräuchten hier mehr Entgegenkommen.
Insgesamt blickt die Branche zuversichtlich ins Jahr 2012. Deutschland bleibt ein stabiler Markt mit Konsumenten, die wieder mehr auf Qualität achten |
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Bilder vom 4. Handelsimmobilien-Gipfel
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