Fach-Dialog
Im Budget bleiben!
Neue Entwicklungen in der Kostensteuerung und Vertragsgestaltung von Bauvorhaben
Angesichts restriktiver Kreditvergabe sollen einmal veranschlagte Planungs- und Baukosten mehr denn je im Ruder bleiben. Immobilieninvestoren, aber auch der investierende Mittelständler und die öffentliche Hand wollen ihre Kostenrahmen halten. In der Praxis jedoch herrschen handfeste Zielkonflikte. Der Bauherr will in Wirklichkeit einen Porsche, sieht aber den Käfer entstehen. Der Generalunternehmer verdient über das Claim-Management. Dem haben die Bauherrenvertreter in baubetrieblicher und strategischer Hinsicht oft nur wenig entgegenzusetzen.
Information
Wenn Sie, wie viele glauben, die Baustelle mit einem Standard-Vertrag juristisch wasserdicht machen zu können, wird diese Rechnung nicht aufgehen. Die Risiken liegen oft genug im baubetrieblichen Detail, das in der Vertragsgestaltung nur unzureichend reflektiert wird. Der Bauherr schaut allzu oft nur auf den Endpreis, nicht aber auf die baubetriebliche Mechanik seiner Entstehung.
Wie die Kostenrisiken minimiert und das Budget gehalten werden kann, erfuhren die Teilnehmer beim
Fach-Dialog
Im Budget bleiben!
Neue Entwicklungen in der Kostensteuerung und Vertragsgestaltung von Bauvorhaben
am 29. März 2012 in Frankfurt am Main
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 Das Expertenteam beim Fach-Dialog "Im Budget bleiben" am 29. März 2012 in Frankfurt am Main (Copyright Heuer Dialog)
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Kostensteigerung am Bau: Schluss mit den Irrtümern!
„Sie müssen dem Bauunternehmer vorgeben, wie die Kalkulationsstruktur aussehen muss. Schreiben Sie in den Vertrag, dass Sie erst dann den Nachtrag anfassen!“ Das Expertenteam um MEK Rechtsanwaltsgesellschaft und IGS Gesellschaft für strategisches Projektmanagement mit Professor Schlapka räumte beim Fach-Dialog "Im Budget bleiben!" am 29. März 2012 in Frankfurt mit vielen Irrtümern auf. Die Explosionsmechanik, mit der Bauleistungen zur Ergebnisverbesserung der jeweiligen Unternehmen beitragen, passiert zig-fach täglich. „Sparen Sie nicht an der baubetrieblichen Expertise – auch wenn Sie einen GU beauftragt haben. Fordern Sie ein Bautagebuch. Wenn Sie den Ist- zum Soll-Ablauf vergleichen, sehen Sie „was gespielt“ wird. Treten Sie bei Nachtragsanträgen nicht in kaufmännische Vergleichsverhandlungen ein. Jedes Ergebnis ist schlechter, als es Ihnen vorkommt.“
Fazit für die Teilnehmer: Keine Irrwege mehr für uns.
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Das feine, trickreiche Zusammenspiel der Kostenarten innerhalb des GU-Vertrages ist komplex und kann umfassend nirgendwo nachgeschlagen werden.
Das Besondere an diesem Fach-Dialog war, dass die Teilnehmer dieses Zusammenspiel mit Hilfe von praktischen Tipps und Tools verstehen und anwenden lernten.
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Lesen Sie hierzu auch den Beitrag von Prof. Franz-Josef Schlapka aus "Dialog aktuell" vom 09.März 2012:
Auftragsvergabe am Bau: Verlangen Sie beim Pauschalpreis die Hinterlegung der Kalkulation! Der Auftraggeber gibt sich regelmäßig mit einer Aufteilung des Pauschalpreises in die einzelnen Gewerke als kalkulatorische Größe zufrieden. Warum Sie nicht nur die Hinterlegung der Kalkulation verlangen, sondern auch die dem Preis zugrundeliegende Mechanik verstehen müssen, damit beschäftigt sich der Beitrag "Im Budget bleiben" von Prof. Franz-Josef Schlapka, Geschäftsführender Gesellschafter der IGS Gesellschaft für strategisches Projektmanagement mbH.
Sonderpreis für Kommunen:
Vertreter von Kommunen können zu einer reduzierten Teilnahmegebühr von 295,- EUR zzgl. 19% USt. teilnehmen.
Bitte vermerken Sie dies bei Ihrer Anmeldung.
Hinweis für Architekten in Hessen:
Durch die Teilnahme an dieser Veranstaltung können hessische Planer und Architekten Weiterbildungspunkte der Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen erwerben.