Heuer Dialog

Fach-Dialog

(Bau-)Konfliktmanagement

Mit außergerichtlichen Verfahren Zeit und Geld sparen

Konflikte gehören zum Privatleben und auch zum Wirtschaftsleben. Denn täglich treffen ganz unterschiedliche Meinungen und Interessen aufeinander. Entscheidend für die Nachhaltigkeit und den Erfolg von Geschäften ist der richtige Umgang mit dieser Unterschiedlichkeit und dem Weg der Lösungsfindung. Mediation als eine Vorstufe von gerichtlicher Auseinandersetzung kann hier oft eine Möglichkeit sein, Zeit und Geld zu sparen. Mit mediativen Techniken können mit einem hohen Maß an Transparenz die Vor- und Nachteile des Projekte ausgetauscht werden und somit ein konsensfähiger Ansatz erarbeitet werden.

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Konflikte gehören zum Privatleben und auch zum Wirtschaftsleben. Denn täglich treffen ganz unterschiedliche Meinungen und Interessen aufeinander. Entscheidend für die Nachhaltigkeit und den Erfolg von Geschäften ist der richtige Umgang mit dieser Unterschiedlichkeit und dem Weg der Lösungsfindung. Mediation als eine Vorstufe von gerichtlicher Auseinandersetzung kann hier oft eine Möglichkeit sein, Zeit und Geld zu sparen. Mit mediativen Techniken können mit einem hohen Maß an Transparenz die Vor- und Nachteile des Projekte ausgetauscht werden und somit ein konsensfähiger Ansatz erarbeitet werden. Wann und warum Mediation, Adjudikation und Schiedsverfahren für die Konfliktlösung in Frage kommen erfahren Sie am 31. Mai 2011 in München.

Fach-Dialog
(Bau-)Konfliktmanagement
Mit außergerichtlichen Konfliktmanagementsystemen Zeit und Geld sparen
 am 31. Mai 2011 im
Dolce Munich Unterschleissheim

Es geht um viele Millionen Euro, die Zeit läuft davon. Diese Situation begegnet uns oft bei Immobilienprojekten. Streitigkeiten liegen in der Natur der Sache und sind auf systemimmanente Konfliktquellen bei Bauprojekten zurückzuführen. Hierunter fallen beispielsweise unvollständige Verträge und unterschiedliche Interessenlagen. Statt vor Gericht zu gehen, gibt es die Möglichkeit unparteiische Dritte einzuschalten. Mediation, Adjudikation und außergerichtliche Schiedsverfahren sparen Zeit, Geld und Nerven.

Die meisten Firmen aber haben Berührungsängste gegenüber der Mediation. Dabei eignet sie sich gerade für Streitfälle, die fix und vertraulich gelöst werden müssen. Der Gesetzgeber hat deshalb ein neues Mediationsgesetz beschlossen, das Gerichte und Bürger entlasten soll. Für Professor Winfried Schwatlo, einem der Experten beim Fach-Dialog ist das deutsche Mediationsgesetz ein Quantensprung nach vorne – gerade auch für die Immobilienwirtschaft. Der erste Mediator der Neuzeit war übrigens einer, der den ganz großen Frieden organisiert hat: Der Diplomat Alvise Contarini hat mit mühseligsten Verhandlungen in mehr als 800 Sitzungen zu Münster den Dreißigjährigen Krieg beendet.


Statements  und Newsletter-Beiträge von einigen Referenten, die Sie am 31. Mai 2011 in Unterschleissheim treffen:

Dr.-Ing. Moritz Lembcke, Oberthür & Partner Rechtsanwälte
Für einen Hammer ist jede Schraube ein Nagel! Es gibt aber auch verschiedene Schrauben. Mediation ist kein Allheilmittel. In Baustreitigkeiten sitzt der Auftraggeber meist am längeren Hebel, die Streitigkeiten sind sehr komplex und es stehen fachtechnische Bewertungen an – da kann oft auch ein Mediator nicht helfen. Daher bedarf es weiterer Werkzeuge zur Streitbeilegung wie dem Adjudikations-Verfahren: Baubegleitende, schnelle Lösungen durch einen neutralen Dritten!

INSIGHT Nr. 1, April 2011: Mediation – Allheilmittel in Baustreitigkeiten?, ein Beitrag von Dr.-Ing. Moritz Lembcke
„Die Mediation hat es im Bauwesen bislang nicht zum großen Durchbruch geschafft, obwohl es sich um ein schnelles und kostengünstiges Verfahren handelt“, so Rechtsanwalt Dr. Moritz Lembcke von Oberthür & Partner. Obwohl der Leidensdruck der Beteiligten wegen langwieriger und kostenintensiver Bauprozesse beständig zunimmt und innerhalb von Bauverträgen daher ein systematisches Konfliktmanagement sinnvoll wäre, gibt es dennoch Probleme beim „systematischen Baukonfliktmanagement“. Mediation – Allheilmittel in Baustreitigkeiten?, fragte INSIGHT Dr. Moritz Lembcke.

Petra Rode, PROJEKTCARE Rode GmbH
Ein Schritt zur Seite bringt oft völlig neue Perspektiven.

Dialog aktuell, 24. März 2011: (Bau-)Konfliktmanagement – Neue Ansätze zur Konfliktbewältigung mit Hilfe der Mediation, Beitrag von Petra Rode

 

Juliana Helmstreit, Rechtsanwältin, Mediatorin
Klarheit ist der größte Feind des Konfliktes

Prof. Dr. Winfried Schwatlo FRICS, Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nuertingen-Geislingen University

Die  Vorteile einer Wirtschaftsmediation gegenüber einem Gerichtsstreit liegen auf der Hand. Das Ergebnis ist von den Streitenden selbst entwickelt und meistens sind dazu auch Ursachen des Konflikts selbst aufgearbeitet. Mediation ist also zukunftsgerichtet und Beziehungen erhaltend, Gerichte trennen oft tiefer als es langfristig klug ist.

INSIGHT Nr. 1, April 2011: Mediation als neues Zauberwort der Immobilienwirtschaft
, ein Beitag von Prof. Dr. Winfried Schwatlo FRICS
Zwei Ereignisse in diesem noch jungen Jahr 2011 haben erreicht, wofür eine immer größer werdende Gruppe von Mediations-Pionieren über 15 Jahre lang vorgearbeitet hat: Die Verfahren für außergerichtliche Konfliktlösungen sind in der Immobilienwirtschaft endgültig angekommen. Dazu haben zwei Ereignisse kräftig beigetragen: Heiner Geißler als „Mediator“ im Rahmen der öffentlichen „Schlichtung“ rund um Stuttgart 21 und die Verabschiedung des neuen deutschen Mediationsgesetzes durch den deutschen Bundestag im Januar diesen Jahres. Winfried Schwatlo, Professor für Immobilienwirtschaft, Wirtschaftsethik und Mediation am CoRE Campus of Real Estate an der HfWU Nürtingen-Geislingen University, erklärt in INSIGHT das neue Zauberwort der Immobilienwirtschaft.

Angela Roethe, Wirtschaftsmediatorin
Wenn man weiß, wovon man spricht, lässt sich besser darüber reden.

INSIGHT Nr. 1, April 2011: Mediation in der Immobilienwirtschaft: Gesetzesentwurf untermauert zunehmende Etablierung von Mediationsverfahren in Deutschland, ein Beitrag von Thomas Wiegelsmann FRICS, Business Mediator

 
Roland Kandel, Geschäftsführer des Deutschen Baugerichtstag e.V.
Die Vertragsbeteiligten rund um die Immobilie benötigen ein funktionsfähiges Instrumentarium, um letztlich unvermeidliche Konflikte bei einem Projekt zeitnah und mit möglichst geringen personellem und finanziellen Aufwand einer Lösung zuführen zu können, mit dem der Fortgang des Projektes sichergestellt wird. Hierzu sind in den letzten Jahren verschiedene Lösungsansätze entwickelt worden, die bislang aber nicht den gewünschten Erfolg nach sich gezogen haben. Ursächlich hierfür ist zum einen, dass diese "verschiedenen" Ansätze  zu eine so großen Zahl von Verfahrensordnungen geführt haben, dass keiner eine allgemeine Akzeptanz gefunden hat. Hier bedarf es einer Bereinigung. Zum anderen müssen die Vertragsbeteiligten erkennen, dass ihre bisherige Strategie, das Gegeneinander der am Bau Beteiligten zu fördern, dauerhaft auch wirtschaftlich nicht zielführend ist und daher einem Miteinander weichen muss. Nur mit dieser Erkenntnis wird es möglich sein, das Konfliktpotential am Bau dauerhaft zu entschärfen.

Rolf Zeitler, 1. Bürgermeister, Stadt Unterschleissheim
Auf den Weg zum Ziel sind alle einzubinden, um mit möglichst vielen das Ziel zu erreichen.
 
Dr. Alexander Insam, M.A., KPMG Rechtsanwaltsgesellschaft mbH
„If you cannot measure it, you cannot manage it“. Dieser Satz von Peter F. Drucker gilt heute gerade für das Thema Konfliktkosten, d.h. die Reibungs- und Zeitverluste, die entstehen, wenn Menschen und Unternehmen sich streiten.

 

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Info

Veranstalter

Termin

31.05.2011

Ort

München-Unterschleissheim

Gebühren

Gesamte Veranstaltung: €850.00
zzgl. gesetzl. USt.

Ansprechpartner

Frau Tina Hantel
+49 (0)211 4690523
hantel@heuer-dialog.de