Standort-DialogMünchens neue StadtquartierePreisexplosion im Wohnungsbau - Renditevorsprung für das Büro?München: Immer mehr Wohnbürger empören sich. In der gerade veröffentlichten repräsentativen Umfrage von TNS Infratest verblüfft diese Zahl: 95 Prozent (!) der Münchener leben gerne in ihrer Stadt. Auffallend ist die Deutlichkeit, mit der die befragten Menschen den Wohn- und Immobilienmarkt und seine hohen Preisen unter Beobachtung haben. Die Wohnpreise steigen ins Groteske. "München ist für viele nur noch eine Geldanlage", moniert beispielsweise Konstantin Wecker zum Wandel in seinem Stadtteil Schwabing (Quelle: SZ, 17. Mai 2011). Immer mehr Wohnbürger empören sich.
InformationWie Vielfalt in den Quartieren und bezahlbarer Wohnraum in München verwirklicht werden kann, beschäftigt immer mehr Professionals, unter anderem beimStandort-Dialog Münchens neue Stadtquartiere Preisexplosion im Wohnungsbau - Renditevorsprung für das Büro? am 08. Juni 2011 in den Nymphenburger Höfen in München. Turmwohnen: Wohn- und Lebensqualität ist auch hier möglich! In München wird Wohnraum absehbar noch knapper und teurer werden. Der Wunsch nach mehr Höhe liegt nahe. Wenn es nach dem Münchener Wirtschaftsreferenten Dieter Reit ginge, sollten sich das auch die Umlandgemeinden wünschen. Tun sie aber nicht, denn sie fürchten Hochhaus-Ghettos. Hubert Haupt von der Hubert Haupt Immobilien Holding e.K. tritt am konkreten Beispiel den Beweis an, wie Turmwohnen entgegen aller Klischees funktionieren kann. Hier geht es zu seinem Beitrag. Flächenvermarktung: In München zählt der persönliche Kontakt Auf der Büroimmobilienuhr von Jones Lang LaSalle (JLL) ist München in den Sektor "beschleunigtes Mietpreiswachstum" eingetreten. Weitere Preissteigerungen im Vergleich zum Jahresende 2010 werden erwartet. In welchen Punkten kommen die Eigentümer den Mietinteressenten entgegen? Aufschluss gibt eine Umfrage von ImmobilienScout 24 (Quelle: IZ vom 27.4.2011). Danach gibt es die besten Incentives in Berlin. Die Münchener hingegen lassen sich weit weniger als der Bundesdurchschnitt auf geringere Mieten ein, nur um die Flächen vollständig vermieten zu können. Auch bei den Werbemaßnahmen liegt München deutlich unter dem Bundesdurchschnitt, dafür zählt der persönliche Kontakt bei der Flächenvermarktung. Berliner Vermieter von Gewerberäumen (Büro und Einzelhandel) kommen Mietinteressenten am meisten entgegen, in Stuttgart sind sie am geizigsten. Das ergab eine Auswertung, die ImmobilienScout24 aus einer Ende 2010 durchgeführten respräsentativen Umfrage erstellt hat. So gewähren 71% der Vermieter in der Bundeshauptstadt den Kunden mietfreie Zeiten - in Stuttgart nur 40%. Der Bundesdurchschnitt liegt bei 58%. Das beliebteste Instrument, um dem Kunden in Verhandlungen entgegenzukommen, ist aber die Gewährung flexibler Vertagslaufzeiten (67%). In Sachen Miethöhe lassen wiederum die Berliner besonders viel mit sich handeln: 59% bekannten sich dazu, am Ende weniger Miete zu verlangen, um die Flächen vollzubekommen. In München sind es dagegen nur 48%, in Stuttgart 42%. Auch im Hinblick auf mietfreie Zeiten und die Übernahme von Renovierungskosten (je 40%) lassen die Schwaben weniger mit sich reden als die Vermieter anderer Metropolregionen.Berliner Vermieter setzen außerdem stärker auf Werbemaßnahmen und Anzeigen, um den Leerstand in ihren Flächen zu bekämpfen: 44% der Berliner (versus 35% im Bundesdurchschnitt) bezahlen für solche Aktionen. In Hamburg und München liegen die Werbemaßnahmen dagegen unter dem Bundesdurchschnitt, dafür zählt der persönliche Kontakt bei der Flächenvermarktung überdurchschnittlich viel. In beiden Städten sprechen 14% der Vermieter ihre Kunden direkt an, im Bundesdurchschnitt sind es lediglich 10%. (Quelle: IZ aktuell vom 27.04.2011) Wohnen ist der Favorit - Wie lange noch? Schön, dass die neuen Stadtquartiere Münchens voranschreiten: so die SÜDSEITE, das Quartier Hofstatt oder das Ex-Rodenstock-Areal. Dies sind Münchens notwendige Baugebiete für die Wachstumsdynamik. Jährlich werden ca. 7.000 Wohnungen gebraucht. Weniger schön ist die Preisentwicklung - die Preise sind explodiert. Laut ULI Emerging Trends sehen die befragten Investoren auch in München bessere Investmentchancen am Wohnungsmarkt als in anderen Nutzungs-Segmenten wie Büros oder Hotels. Ob das allerdings weiter so bleibt, ist fraglich. Der im Münchner Mietwohnungsbau wohl rührigste Entwickler, Albert Hofmann von der Baywobau, fragt sich: „Haben wir in Zukunft überhaupt noch etwas zu tun?" Auch die Investoren rechnen sich aus, dass die Rendite dauerhaft nicht mehr im Wohnungsbau liegen kann. Immobilienpreise in München strapazieren Es sieht aus wie ein Spiegelei: Der Münchner Mietwohnungsmarkt entwickelt sich zu einer "Plateaustadt" „Die Rendite steckt jedenfalls nicht da, wo sie vermutet wird", so Dr. Marcus Cieleback von Patrizia Immobilien. Wenn es beispielsweise zu einem Zinsanstieg kommt und gleichzeitig die Konjunktur auf dem Büromarkt anzieht, könnte das dazu führen, dass Fonds und institutionelle Investoren auf andere Segmente umsteigen. Wohnen ist der Favorit. Alle wollen kaufen. „Es dreht sich aber wenig", so Rupert Hackl von der Eurohypo. Jetzt empfiehlt es sich, differenziert hinzuschauen. Der Wohnungsmarkt könnte heiß laufen und die Büroimmobilie wie Phoenix aus der Asche aufsteigen. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen am 08. Juni in den Nymphenburger Höfen in München!
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DownloadProgramm als PDFInfoVeranstalterTermin08.06.2011OrtMünchenGebührenGesamte Veranstaltung: €850.00zzgl. gesetzl. USt. AnsprechpartnerFrau Elisabeth Nolte+49 (0)611 9732681 nolte@heuer-dialog.de PartnerZum Thema |

