Wohn-DialogHamburg: Mehr Spielraum für mehr Wohnraum?Hamburg ist immer in Bewegung und kennt dabei scheinbar nur eine Richtung: aufwärts! Aufwärts mit den Einwohnerzahlen, aufwärts mit den Grundstückspreisen. Und es scheint in dieser Entwicklung das Ende nicht absehbar. Hamburg wächst weiter und die Nachfrage nach Wohn- und Gewerbeflächen ist ungebrochen. In den begehrten, zentralen Stadtteilen stiegen die Preise im ersten Quartal 2011 pro Quadratmeter im Vergleich zum Jahr 2010 um bis zu 20 Prozent. Nicht nur Otto Normalverbraucher fragt sich: Wer soll das eigentlich bezahlen? Wie kann die Politik auf diesen Trend Einfluss nehmen? Wo werden die Schwerpunkte zukünftig liegen, wie will man dem Mangel an bezahlbarem Wohnraum begegnen?
InformationEtwa 40 000 Wohnungen fehlen in der Hansestadt. Gleichzeitig gibt es gut 1,2 Mio. Quadratmeter leerstehende Büroflächen, teils in sehr begehrten Lagen. Die prekäre Situation auf dem Wohnungsmarkt zwingt auch die Politik zum Umdenken. Als neueste Maßnahme hat der Senat ganz aktuell durch die Änderung von Baurecht aus Geschäftsgebiet auf weiten Teilen von Altstadt und Neustadt per Beschluss Kerngebiet gemacht. Damit ist dort nun auch teilweise Wohnen zulässig. Aber in welchen Fällen macht eine Umnutzung wirtschaftlich oder städtebaulich wirklich Sinn? Wir lassen uns das einmal beispielhaft von Jens Tamm mit spitzem Bleistift vorrechnen. Diese Lösung könnte nämlich zukünftig ein sehr wichtiger Mosaikstein bei der Bekämpfung der Wohnungsnot werden. Neben den ganz "normalen" Hürden, vor die sich die Bauwilligen der Stadt gestellt sehen, wie z. B. das Ergattern eines begehrten (bezahlbaren) Bauplatzes oder den behördlichen Genehmigungen kommt mehr und mehr eine weiterere Herausforderung hinzu: der Bürger. Wer ist das überhaupt und welche Interessen werden da verfolgt? Wie lassen sich Einzelinteressen im Rahmen des Plaungsverfahrens berücksichtigen, ohne das Projekte verworfen werden müssen? In welcher Phase der Planung macht Bürgerbeteiligung am meisten Sinn und wer lenkt das Geschehen? Hierzu gibt es unterschiedliche Ansätze (und Meinungen), die wir uns im Detail anschauen wollen. Verschiedene Akteure mit Erfahrung auf diesem speziellen Gebiet kommen zu Wort und zeigen effektive Lösungswege auf beim Wohn-Dialog Politisch sind in Hamburg jetzt neue Zeiten angebrochen und man darf gespannt sein, welche der wohlgemeinten Absichtserklärungen nun auch der Realtität standhalten werden. Geht jetzt ein Ruck durch die Wohnungswirtschaft? Die Lage bleibt weiterhin spannend. Wir wollen den Dingen auf den Grund gehen und haben Akteure aus Politik und Wirtschaft für einen informativen Dialog an einen Tisch gebeten. Lesen Sie mehr zum Thema: Schnell, schneller, am schnellsten – Möglichkeiten und Grenzen der Verfahrensbeschleunigung Hinweis für Architekten in Hessen: Durch die Teilnahme an dieser Veranstaltung können hessische Planer und Architekten Weiterbildungspunkte der Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen erwerben.
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DownloadProgramm als pdfInfoVeranstalterTermin14.09.2011OrtHamburgGebührenGesamte Veranstaltung: €850.00zzgl. gesetzl. USt. AnsprechpartnerFrau Jutta Rosenbaum+49 (0)211 / 469050 rosenbaum@heuer-dialog.de PartnerZum Thema |

