Fach-Dialog
Asset-, Property- und Facilitymanagement-Verträge präzisieren und optimieren
Asset-, Facility- und Property-Management hat seinen Preis! Wie viel davon bekommt eigentlich der Mieter ab?
Information
"Die vertragliche Nebenkostenregelung hat unmittelbaren Einfluss auf die Rendite eines Immobilieninvestments,” hebt Tobias Gräbener von Baker & McKenzie hervor. Basis einer Nebenkostenregelung ist meist die Betriebskostenverordnung. Die weiteren Möglichkeiten der Vertragsgestaltung im gewerblichen Mietrecht werden oft nicht gänzlich genutzt. Wie Kosten aus dem Asset-, Facility- und Property-Management idealerweise in die Verträge mit dem Mieter einfließen, erfahren Sie anhand von Klauselbeispielen beim
Fach-Dialog
Asset-, Facility- und Property-Management-Verträge präzisieren und optimieren
31. August 2010 in Berlin
Nicht vermeidbar, aber lösbar: Verträge im Asset-, Facility- und Property-Management nachjustieren
In der Praxis kommt es immer wieder zu Reibereien, denn die Halbwertszeit der Vereinbarungen im Immobilienmanagement variiert. Doch die Verträge reichen fast nie aus. Nachjustieren wird immer häufiger.
Asset- und Property-Management für die Kommune folgt eigenen Regeln!
In Zeiten zunehmender Verknappung öffentlicher Mittel gehen Kommunen und öffentliche Einrichtungen vermehrt dazu über, das Asset- und Facility-Management der von ihnen genutzten Gebäude Dritten zu übertragen. Damit ergeben sich für die in diesem Bereich tätigen Unternehmen interessante Geschäftsmöglichkeiten. Allerdings folgt die Geschäftsanbahnung mit der öffentlichen Hand ihren eigenen Regeln – dem Recht der öffentlichen Ausschreibung. Grundkenntnisse im Umgang mit öffentlichen Ausschreibungen sind daher unerlässlich, um zu einem erfolgreichen Geschäftsabschluss mit der öffentlichen Hand zu gelangen.
„Die Verträge werden immer länger und undurchsichtiger“, stöhnen allerorts Dienstleister im Asset- und Property-Management. Die Experten bei der STRABAG Property and Facility Services GmbH bringen es auf den Punkt: „Je besser eine Partnerschaft, desto kürzer sind die Verträge“. Lassen Sie sich darüber informieren, welche Inhalte unverzichtbar sind!
Agenda
ab 08.30 Uhr
Check-in und Begrüßungskaffee
09.00 Uhr
Begrüßung durch den Veranstalter
Heuer Dialog GmbH
und den fachlichen Leiter
Dr. Florian Thamm, Rechtsanwalt, Partner, Baker & McKenzie
09.15 Uhr
Konfliktpotential unzureichend definierter Schnittstellen - Abgrenzung und Kombination von Asset-, Property- und Facility-Management-Verträgen
• Übliche Definitionen
• Leistungsbereiche
• „Richtige“ Leistungsbeschreibung – Leistungsinhalt – vorvertraglicher Statusquo
• Neuzuordnung von Leistungspflichten
• Einfluss der vertraglichen Strukturierung auf den Leistungsinhalt
Dr. Ulrich Hennings, LL.M., Rechtsanwalt, Partner, Baker & McKenzie
10.15 Uhr
Asset-, Facility- und Property-Management-Verträge präzisieren und optimieren
• Leistungsbezogene Vertragsgestaltung – worauf kommt es an?
• Anreiz- und Sanktionierungssysteme
• Performanceoptimierung
• Leistungsstörungen
• Regelungen zur Haftung und Gewährleistung
• Laufzeit und Kündigung
• Berichtswesen
Dr. Florian Thamm, Rechtsanwalt, Partner, Baker & McKenzie
11.15 Uhr
Zeit für Business und Kommunikation
11.45 Uhr
Praxisbericht I (Auftraggebersicht)
Aktuelle Überlegungen zur Renditesteuerung und Qualitätssicherung von Bestandsimmobilien
• Schlüsselkompetenz Asset-Management – was kann sie bewirken?
• Beratend – ausführend – steuernd – was hilft der Rendite und was der Qualität?
• „Harte“ kritische Erfolgsfaktoren und Tipps zur Optimierung des Immobilien-Managements
• Erfahrungen mit Ausschreibungen
• Qualitätssicherungskonzepte für große Immobilienbestände
Franz Klecker, Leiter Asset Management, Generali Deutschland Immobilien GmbH
12.30 Uhr
Gemeinsames Mittagessen
13.30 Uhr
Praxisvortrag II (Dienstleistersicht)
Anforderungen und Leistungsbilder im modernen Property Management - Administration vs. aktivem Management
• Performance: rediteorientiertes Management
• Qualität: Service-Levels
• Vergütung: Risikotragung und Vergütungsmodelle
• Ausblick: Leistungsbilder und Zusammenarbeitsmodelle in der Zukunft
Norbert Rolf, Leiter Geschäftsbereich Property Companies Zentrale, STRABAG Property and Facility Services GmbH
14.15 Uhr
Fragen und Diskussion
14.30 Uhr
Arbeitsrechtliche Aspekte
• Risiken beim Betriebsübergang
• Fallstricke beim Unterrichtungsschreiben
• Einsatz von Subunternehmen
Dr. Alexander Wolff, Rechtsanwalt, Partner, Baker & McKenzie
15.00 Uhr
Zeit für Business und Kommunikation
15.30 Uhr
Umlegbarkeit von Asset-, Facility- und Property-Management-Kosten auf Mieter
• Umlegbarkeit nach Betriebskostenverordnung
• Vertragsgestaltung inkl. Klauselbeispiele
Dr. Florian Thamm, Rechtsanwalt, Partner, Baker & McKenzie Dr. Tobias Gräbener, Rechtsanwalt, Baker & McKenzie
16.00 Uhr
Steuerliche Vertragsgestaltung und Fallstricke
• Steueroptimierte Gestaltungsstrukturen
• Umsatzsteuerliche Aspekte der Vertragsgestaltung
• Steuerliche Berichts- und Erklärungspflichten
Tino Duttiné, Steuerberater, Baker & McKenzie
16.30 Uhr
Gestaltung von Asset- und Facility-Management für die öffentliche Hand
• Motivation für Outsourcing
• Richtiger Umgang mit öffentlichen Ausschreibungen
• Rechtsschutzmöglichkeiten bei öffentlichen Ausschreibungen
Dr. Marc Gabriel, LL.M., Rechtsanwalt, Partner, Baker & McKenzie Dr. Katharina Weiner, Rechtsanwältin, Baker & McKenzie
17.00 Uhr
Zusammenfassung des Seminartages und abschließende Diskussion
ab 17.15 Uhr
Get together