Handels-DialogSchleswig-Holstein: FOC, neue Mitte(n) und die Erweiterung von MärktenSchleswig-Holstein als Land zwischen den Meeren ist von einer besonderen Lage und Ausgangssituation im Einzelhandel geprägt. Es existieren vielfältige Überlagerungen der verschiedenen Einzugsgebiete: Dänemark im Norden, Wirtschaftsräume Kiel und Lübeck an der Ostseeküste im Nordosten und Osten sowie Großraum Hamburg im Süden des Landes. Beispielsweise der Raum um Neumünster nimmt diese Herausforderung an und rüstet auf bzw. sieht sich gut gerüstet. Neue Center entstehen, auch das Thema FOC ist bestimmender Tagesordnungspunkt der Handelslandschaft in Schleswig-Holstein. Das dünn besiedelte Land sieht weiterhin Nachholbedarf in der Flächenausweisung.
InformationSchleswig-Holstein – das Land hat mehr zu bieten, als „nur“ touristische Destination zu sein. Verschiedene Einzugsgebiete drängeln sich im Land und treiben neue Handels-Konzepte auf den Markt. Bei vielen Händlern steht die Expansion ganz oben auf der Agenda. Wake-up-Call für den Einzelhandel in Schleswig-Holstein: Konjunkturprogramme sind ja derzeit in aller Munde. Die Hansestadt Lübeck beispielsweise konnte sicherlich wie kaum eine andere Großstadt im Norden bereits von der Sonderkonjunktur durch die Verbraucher aus den jungen Bundesländern profitieren. Aktuelle Hintergründe zu einem „Wake-up-Call“, Schlüsselprojekten der Innenstadtentwicklung und „Innovationskernen" sowie spannenden Perspektiven zur ersten Einzelhandels-Adresse in Schleswig-Holstein verrät Ihnen Uwe Seidel, geschäftsführender Gesellschafter von Dr. Lademann & Partner, in seinem Beitrag "Lübecks Weg an die Spitze des Einzelhandels in Schleswig-Holstein" im Dialog aktuell. Was tun bei fehlender Urbanität? Handeln! Neueste Studien belegen: ein knappes Drittel der Shopping Center ist unrentabel. Was tun, wenn sich zeitgleich eine mangelnde Urbanität breitmacht? Zurücklehnen? Keinesfalls! Neue Konzepte müssen her, um die Innenstädte – auch abseits der Metropolen und Oberzentren – auf Vordermann zu bringen. "Schwentinental hat bedauerlicherweise momentan überhaupt keine Urbanität", stellt Harald Ortner, Geschäftsführer, von der HBB Hanseatische Betreuungs- und Beteiligungsgesellschaft mbH, fest. Und weiter: "Das Highlight der gastronomischen Versorgung im Hauptgeschäftsbereich ist das Angebot eines ansässigen Fast-Food-Restaurants“. Welche neuen Konzepte auch für Städte jenseits der Großstädte in der Schublade sind, werden beimHandels-Dialog Schleswig-Holstein ebenso besprochen wie die aktuellen Entwicklungen in und um Lübeck und Kiel sowie Neumünster und Flensburg. Der Trend zur gesunden Ernährung ist ungebrochen. „Wir geben Bio ein Zuhause“, umschreibt Stefan Schuster, Bereichsleitung Expansion/Bau bei der dennree GmbH, in emotionaler Form seinen beruflichen Alltag. Mit einem ganz anderen Vorhaben sieht sich Neumünster für die Zukunft gerüstet. „Neumünster als starke Stadt im Zentrum Schleswig-Holsteins zu fördern und als Standort in der Metropolregion Hamburg zu stärken, ist eine der wichtigsten Aufgaben. Deshalb ist die Ansiedlung eines Factory Outlet Centers überaus sinnvoll und wichtig“, so Oberbürgermeister Dr. Olaf Tauras aus Neumünster. FOC als Chance oder Risiko? Die Cities von Lübeck und Kiel, aber auch die der Mittelzentren haben sich ihren Status Quo hart erkämpft und „sind viel zu attraktiv und lebendig, um sie auf dem Altar der bedingungslosen Flächenexpansion zu opfern. Gleichzeitig hat das Land Nachholbedarf und braucht Innovation und frischen Wind im Einzelhandel“, beschreibt Mario S. Mensing, Geschäftsführer der CIMA Beratung + Management GmbH den Zielkonflikt. Welche Lösungen das Land in die richtige Richtung lenken, darüber informiert Sie der Handels-Dialog in den Media Docks Lübeck. Lübeck erweitert das Einzugsgebiet für den Einzelhandel: Die Querung des Fehmarnbelts zwischen Lübeck und Skandinavien nimmt konkrete Züge an – jetzt gilt es, die Vorbereitungen auch auf Handelsseite zu treffen, denn "Lübeck ist bereits heute ein interessantes Einkaufsziel für Kunden aus Skandinavien – nicht nur zur Weihnachtszeit. Die Fehmarnbeltbrücke wird die Erreichbarkeit und damit die Attraktivität der Hansestadt nachhaltig steigern. Es gilt, rechtzeitig Vorbereitungen zu treffen", so Rüdiger Schacht, Geschäftsbereichsleiter Standortpolitik bei der Industrie- und Handelskammer zu Lübeck. Welche Potenziale durch die neue Brücke gehoben werden, und mit welchen Konzepten die Region aufwartet, auch das erfahren Sie beim Handels-Dialog Schleswig-Holstein. Es erwarten Sie u.a. folgende Themen:• Expansion als Upgrade für den Einzelhandel?
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DownloadProgramm als PDFInfoVeranstalterTermin28.04.2010OrtLübeckGebührenGesamte Veranstaltung: €699.00zzgl. gesetzl. USt. AnsprechpartnerHerr J. Christoph Ziegler+49 (0)211 / 4690513 ziegler@heuer-dialog.de Partner |

