Heuer Dialog

Handels-Dialog

Hessens Stadtraum im Wandel - Handel und Immobilienwirtschaft schärfen ihr Profil

Revitalisierung und Weiterentwicklung von Hessens Innenstädten: Entgegen den üblichen Krisenmeldungen eröffnet der Wandel der Lebensstile den Innenstädten gute Zukunftsperspektiven. Befragungen in Best-Practice-Beispielen wie Nürnberg zeigen: In attraktiven Innenstädten bleiben die Besucher zunehmend länger, gehen weiter, suchen mehr Geschäfte auf. Allerdings darf der Erfolg nicht nur durch quantitative Kriterien wie maximale Passantenzahlen und Miethöhen definiert werden, sondern kommt es auch auf die Zufriedenheit der Besucher an.

Information

Voraussetzung sind klare Entwicklungsziele für multifunktionale Innenstädte, die sich nicht nur über den klassischen Einzelhandel definieren. Wichtig, aber bisher meist noch unterentwickelt, ist die „Kooperenz" aller für den Dienstleistungsstandort Innenstadt Verantwortlichen für eine gemeinsame Profilierung. Hier müssen die Immobilieneigentümer eine aktivere Rolle einnehmen. Ein Weg dazu sind Business Improvement Districts für klar umrissene Standortgemeinschaften. In Hessen führt Gießen dies erfolgreich vor, Deutschland-weit ist Hamburg führend, so Professor Dr. Rolf Monheim des Institutes Angewandte Stadtgeographie an der Universität Bayreuth. Beim

Handels-Dialog
Hessens Stadtraum im Wandel – Handel und Immobilienwirtschaft schärfen ihr Profil
am 08. Dezember 2009 im KOMM in Offenbach


referiert Prof. Monheim über die soziale und ökonomische Zukunft von Städten und wie eigenständige Profile und unverwechselbare Identitäten dazu ihren Beitrag leisten können.

Frische Ideen für Hessens Einzelhandel

Die aktuellen Beispiele von Quelle und Karstadt zeigen: die Einkaufswelt befindet sich in einem grundlegenden Umbruch, braucht Veränderungen und frische Ideen. Wer sich nicht stetig neu erfindet, wird von den Verbrauchern bald vergessen. Wie Shopping der nächsten Generation aussehen kann, zeigt das Revitalisierungskonzept für den Schneiderbau im Herzen Frankfurts, der sich gegen seinen neuen Nachbarn MyZeil wappnen muss. Georg Glatzel, Vorstandsvorsitzender der IFM Immobilien AG, erläutert beim Handels Dialog wie viel Potenzial in dem „hässlichen Entlein" Zeilgalerie steckt und wie er dieses mit dem neuartigen Konzept des Zip-Shoppings heben will.

Mit ebenfalls frischen Ideen wird Joachim Stumpf von der BBE Handelsberatung GmbH Nachnutzungsmöglichkeiten großflächiger Handelsimmobilien in zentralen Innenstadtlagen vorstellen. „Erstmals seit Jahrzehnten kommen in vielen Innenstädten Großflächen auf den Markt. Individuelle, standortbezogene Nutzungskonzepte stärken und beleben die City", so seine Einschätzung.

Und das ist auch nötig, denn der Einzelhandel expandiert kräftig - wie aktuelle Zahlen von CB Richard Ellis belegen - und ist auf neue, moderne Flächen in den Städten angewiesen.

Treffen Sie am 08. Dezember 2009 im KOMM die innovativen Projektentwickler, Investoren, Einzelhändler und Kommunen, die die Zeit nutzen, ihr Profil zu schärfen und Marktanteile auszuweiten. Profitieren Sie vom Austausch unter den Experten!

Wie der Wandel gelingt – Nachnutzungsmöglichkeiten von Warenhäusern
Warenhaus - Magnet - Aus - Verödung - Innenstadt - Wirtschaftskrise. Es sind immer die dieselben Schlagworte, die zur Problematik dieser Betriebsform durch die Presse geistern. Fakt ist, die Umnutzung dieser Flächen ist für die innerstädtischen Einkaufsmeilen die zentrale Herausforderung der kommenden Jahre. Viele Beispiele haben jedoch schon gezeigt, dass die Weiterentwicklung ehemaliger Kaufhäuser zu zeitgemäßen Handelsimmobilien durchaus eine zukunftsfähige Alternative für Eigentümer, Betreiber und die betroffenen Einzelhandelsstandorte gleichermaßen darstellen kann.

„Großflächige Leerstände in attraktiven Standorten lassen sich erfolgreich nachnutzen und erhöhen die Attraktivität der Innenstadt weiter", ist Joachim Stumpf, Geschäftsführer der BBE und IPH, überzeugt. Es gibt jedoch kein vermeintliches Patentrezept, jeder Standort muss singulär betrachtet werden. Bei jedem frei werdenden Gebäude muss abgewogen werden, ob eine Nachnutzung im Zuge einer Nachvermietung, eines Umbaus oder ein Abriss und Neubau die beste Alternative ist.

Im Frankfurter Stadtteil Höchst, der nicht gerade zu den beliebtesten Einkaufslagen zählt, findet soeben eine solche Umnutzung statt. An die Stelle des ehemaligen Hertie Kaufhauses tritt ein neues Einkaufszentrum. Mit dem zweigeschossigen Neubau hat sich der Investor entschieden, sich der Traufhöhe der Altstadt bzw. der Altstadthäuser anzupassen. Über die Erfahrungen in der Umsetzung und ob dieses Projekt dazu beitragen kann, den Downtrading-Prozess in dem Stadtteil umzukehren, wird Ihnen Marcus Höhn von Braun & Volleth Architekt berichten.

Update Wettbewerblicher Dialog in Hanau – das Verfahren in vollem Gange
Da waren´s nur noch drei: MAB als erstes ausgeschieden – weiter im Rennen sind ECE, HBB und 3W Deutschland. In einem normalen Vergabeverfahren erfährt die Öffentlichkeit meistens erst wenn alles in trockenen Tüchern ist, für welchen Investor sich die Stadt entschieden hat. Nicht so beim Wettbewerblichen Dialog, der ganz auf Transparenz ausgelegt ist.

Für die Stadt bietet das Verfahren die Chance, ihre Vorstellungen einzubringen. Für die Investoren ist der Wettbewerbliche Dialog dagegen völlig neues Terrain. Einmalige Sache oder Konzept für die Zukunft? Das diskutieren Friedrich Doré, 3W Deutschland, Harald Ortner von der HBB und Gerd Wilhelmus, ECE, gemeinsam mit Martin Bieberle von der Stadt Hanau beim Handels-Dialog Hessen.

Außerdem erwarten Sie diese Themen:
  • Zukunft auf den Weg bringen - Revitalisierung und Weiterentwicklung von Innenstädten
    Eigenständige Profile und unverwechselbare Identitäten für die soziale und ökonomische Zukunft von Städten mit Best-Practice-Beispielen
  • Das Innenstadtkonzept der Stadt Frankfurt und die Handelsentwicklungen in der „zweiten Reihe"
  • Investments in Hessen - attraktiv für Entwickler und Investoren?
  • schluß, aus, weiter
    Nachnutzungsmöglichkeiten großflächiger Handelsimmobilien in zentralen Innenstadtlagen
  • Neues Leben in Hoechst
    Umkehr der Downtrading-Spirale im Stadtteil?
  • Die Spielothek als Mieter: Trading up oder trading down für das Stadtquartier?
  • Impulsvortrag
    Update Wettbewerblicher Dialog in Hanau - das Verfahren im vollen Gange
    anschließend Panel zum Thema:
    Einmalige Sache oder Konzept für die Zukunft? Das Verfahren aus Sicht der Investoren
  • Nordhessen im Blickpunkt - Perspektiven der Region aus Sicht des Beraters, des Projektentwicklers/Investors und des Handels
  • Zip-Shopping in der Zeilgalerie - das Revitalisierungskonzept für den Schneiderbau
  • Aufwertung durch Innenstadtentwicklungsfonds am Beispiel Wetzlar
  • Die rechtliche Seite - was ändert sich für Kommunen und Investoren?
Das vollständige Programm steht hier für Sie bereit.

Alle Akteure des Tages haben Eines gemeinsam: Sie wollen die Innenstädte mit vitalen, urbanen Lebens- und Handelsräumen aufwerten. Gefragt sind intelligente Strategien im Neubau und im Bestand sowie eine Attraktivierung des öffentlichen Raums, damit auch abseits der A-Lagen die Quartiere an Qualität (zurück)gewinnen.

Eine zukunftsfähige Entwicklung der Stadt und Handelslandschaft gelingt nur im Dialog! Am 08. Dezember 2009 treffen Sie den Handel, Projektentwickler und Investoren sowie die Kommunen im KOMM in Offenbach. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Die Veranstaltung kostet EUR 699,- zuzüglich 19% USt.

 


Download

Programm als pdf

Info

Veranstalter

Termin

08.12.2009

Ort

Offenbach

Gebühren

Ja, hiermit melde ich mich verbindlich zum Handels-Dialog "Hessen" am 08. Dezember 2009 an.: €699.00
zzgl. gesetzl. USt.

Ansprechpartner

Frau Frauke Jahn
+49 (0)211 469050
jahn@heuer-dialog.de

Partner