Handels-Dialog
Baden-Württemberg eindeutig im Trend - Neue Handels- und Lebensräume durch Revitalisierung und urbane Projekte
Wetterfest durch Revitalisierung von Einzelhandelsimmobilien in Baden-Württemberg: Leer stehende Immobilien in Top-Innenstadtlagen, in die Jahre gekommene Gebäude in
den Stadtteilen – die Chancen und Möglichkeiten für eine Revitalisierung stehen gut. Aber welche neuen Produkte können an etablierten Standorten punkten?
Information
Setzen die Experten auf Stadtteilzentren, Einkaufszentren oder doch die klassischen Warenhäuser? Dr. Stefan Holl, Geschäftsführer der GMA Gesellschaft für Markt- und Absatzforschung mbH bringt mit Experten von HOCHTIEF, Blocher Blocher Partners, EDEKA, EnBW und KENSTONE beim
Handels-Dialog
Baden-Württemberg eindeutig im Trend
Neue Handels- und Lebensräume durch Revitalisierung und urbane Projekte
Licht in dieses Thema. Gefragt sind intelligente Strategien im Neubau und im Bestand sowie eine Attraktivierung des öffentlichen Raums, damit auch abseits der A-Lagen die Quartiere an Qualität (zurück)gewinnen.
Rückkehr zu Normalität
lautete das Motto vergangenen Monat auf der Expo Real. Der Handel jedoch hatte Hochkonjunktur und stand im Blickpunkt der Immobilienmesse. EDEKA beispielsweise will mit allen Vertriebsformen wachsen und jährlich rund 200 neue Märkte eröffnen. Wolfgang Seiler, Expanionsleiter Süd der EDEKA Handelgesellschaft Südwest, stellt beim Handels-Dialog die Wachstumsstrategie des Unternehmens vor.
Auch REWE hält an seinen ambitionierten Investitionsplänen und der Schaffung von 9.000 neuen Arbeitsplätzen fest. Der Einzelhandel sucht weiter nach Flächen. 400 Neuvermietungen zählte CB Richard Ellis in den Monaten Juli und August - ein Plus von 235% im Vergleich zum Vorjahr. Die Zahlen belegen, dass der Handel derzeit die Chance sieht, sein Filialnetz zu optimieren sowie neue Standorte zu besetzen. Dabei richtet sich das Augenmerk neben den vom LEH bevorzugten Stadtteillagen vor allem auf die Top-Lagen in den Innenstädten und diese Flächen sind bekanntlich knapp. Hier bietet die große Zahl leer stehender sowie in die Jahre gekommener Immobilien eine nie dagewesene Chance auf gute City-Standorte. Man muss sie nur nutzen!
Am 03. Dezember 2009 treffen Sie die innovativen Händler, Projektentwickler, Investoren und Kommunen, die die Zeit nutzen, um ihr Profil zu schärfen und Marktanteile auszuweiten. Profitieren Sie vom Austausch unter den Experten!
Zukunft gestalten - Reaktivierung der Innenstädte mit und ohne Handel
"Gerade jetzt müssen hochwertige und gut integrierte Einkaufscenter in den Innenstädten entwickelt werden. Die Centerbranche hat die Chance, zusammen mit den Städten partnerschaftlich eine Win-win-Situation zu erreichen. Integrierte und individuell für die Stadt konzipierte Einkaufszentren in innerstädtischen Top-Lagen unterstützen die Renaissance der Innenstädte", so Marcus Janko, Objektentwickler bei der ECE Projektmanagement GmbH & Co. KG. Aber ist das wirklich ein Erfolgsrezept für die Reaktivierung der Innenstadt?
Professor Dr. Detlef Kurth der Hochschule für Technik Stuttgart setzt auf Stadtmarketing: „Wirtschaftsförderung und Stadtplanung sollten kooperativ zusammen arbeiten, um vitale Innenstädte mit attraktivem Handel, aber auch mit Wohnen, Grün und Infrastruktur langfristig zu gestalten." Wie die Erfolgsaussichten und Aspekte der unterschiedlichen Ansätze sind, werden die beiden zusammen mit Thomas Gauß (Geschäftsführer, INTERSPORT Saemann und 1. Vorsitzender der Stadtinitiative Heilbronn), Achim Kleinert (Prokurist, LBBW Immobilien Development GmbH) und Werner Spec (Oberbürgermeister der Stadt Ludwigsburg) diskutieren.
Großprojekt Q6/Q7 verändert die Mannheimer City
Mannheims City erhält ein neues Ensemble aus Einzelhandel, Hotel, Gastronomie und Wohnungen. Für 205 Mio. Euro soll im Quadrat Q6/Q7 eine Bruttogeschossfläche von 115.000 qm entstehen. Das bebaute Gelände wird damit ungefähr genauso groß ausfallen, wie die parallel gelegene Fußgängerzone Planken. Ankermieter der 19.000 qm Einzelhandelsflächen ist die engelhorn-Gruppe. „Das Projekt hat aufgrund seiner hohen städtebaulichen Qualität das Potenzial, Mannheims Zentrum nachhaltig für die Zukunft aufzuwerten", ist Baubürgermeister Lothar Quast überzeugt. Wie genau dieses integrative Einzelhandelskonzept aussieht, das eine nachhaltige Steigerung der Kundenströme zischen Planken und Freßgass vorsieht, wird Ihnen Jutta Blüthner von der engelhorn Unternehmensgruppe beim Handels-Dialog Baden-Württemberg vorstellen.
Baden-Württemberg punktet zudem mit spannenden Entwicklungen in den Mittelstädten. In Schwäbisch Hall entsteht mit dem Kocherquartier beispielsweise eine neue Attraktion zur Vitalisierung der Innenstadt. Auf dem seit 2000 brach liegenden ehemaligen Gefängnisareal entsteht ein Einkaufszentrum, Wohnhäuser und die neue Zentrale der Volksbank Schwäbisch Hall. Damit können interessante Flächen auch für große Handelshäuser angeboten werden, was in kleineren Städten ofmals ein Problem darstellt.
Der Trend ist eindeutig
Die Filialisten haben die Klein- und Mittelstädte noch nicht entdeckt und in diesen stehen häufig die Gründer bzw. deren Nachkommen hinter der Ladentheke und betreiben die jeweiligen Geschäfte in den 1a-Lagen. Nach Meinung von Bert Pfeffer, Brockhoff & Partner Immobilien GmbH, wird sich jedoch in diesen Städten in den nächsten Jahren einiges verändern. Der Filialisierungsgrad werde gerade in diesen Städten langsam aber deutlich erhöhen. Handelsunternehmen haben erkannt, dass sie in diesen Städten, insbesondere im Westfälischen aber auch in Süddeutschland, außergewöhnlich gute Umsätze erzielen, häufig wenig Wettbewerb haben und das Mietenniveau moderat und vernünftig ist. Gerade solche Standorte sind es, die in schwierigen wirtschaftlichen Zeiten von den Einzelhandelsunternehmen verstärkt gesucht werden. Sicherlich ist die Kaufkraft in vielen Großstädten für die Handelsunternehmen attraktiv. Hier gibt es jedoch ganz andere Wettbewerbssituationen und Mietvertragskonditionen, so dass häufig unterm Strich eine Filiale in einer Klein- oder Mittelstadt sich für die Handelsunternehmen hervorragend rechnet.
„Stellt euch vor, es ist Krise ... und keiner geht hin“, so betitelte die FAZ im April einen Artikel über die Rekordumsätze im Stuttgarter Einzelhandel. Fünf Monate später, verkünden nun die ersten Wirtschaftsinstitute das Ende der Talfahrt. Dennoch ist Baden-Württemberg mit seinen eigentlichen Paradebranchen Automobilindustrie und Maschinenbau besonders von den befürchteten Turbulenzen auf dem Arbeitsmarkt betroffen. Konjunktur, Industrie, Beschäftigung - wie stehen die Zeichen für Baden-Württembergs Wirtschaft? Und wie wirkt sich das auf den Konsum und die Umsatzentwicklung im Handel aus?
Außerdem erwarten Sie diese Themen:
- Baden-Württembergs Chancen im Aufschwung
Konjunktur, Industrie, Beschäftigung - wie stehen die Zeichen für Baden-Württemberg? - Wie wirkt sich das auf den Konsum aus? Umsatzentwicklung im Handel
- Panel: Zukunft gestalten - Reaktivierung der Innenstädte mit und ohne Handel
Wie stemmt man sich erfolgreich gegen die Herausforderungen der Zeit?
- Herausforderungen bei der Entwicklung und Neukonzeptionierung von innerstädtischen Büro- und Geschäftshäusern
am Beispiel des Postquartiers in Stuttgart - Projektvorstellungen - neue anziehende Adressen:
- Das Jahrhundertprojekt Stuttgart 21 - Welchen Beitrag kann das Projekt zur Profilierung der Landeshauptstadt als Einzelhandelsstandort leisten?
- Q6/Q7 - das Shopping- und Kulturerlebnis mitten in Mannheim
- Das Kocherquartier - die Antwort einer Mittelstadt - Investments und Finanzierung
Wer investiert? Was wird finanziert? Wo und was geht in Stuttgart und der Region? - Wetterfest durch Revitalisierung
Stadtteilzentren, Einkaufszentren, Warenhäuser - neue Produkte an etablierten Standorten anhand von aktuellen Beispielen - Neubebauung Europaplatz - Umgestaltung eines zentralen Platzes im Stuttgarter Fasanenhof
- Konsum, Convenience, Leisure - Event und Evening Economy als Profilierungsfaktor
- Die Spielothek als Mieter: Trading up oder trading down für das Stadtquartier?
- Die rechtliche Seite - was ändert sich für Kommunen und Investoren?
- Umgang mit der restriktiven Landesplanung
- Aktuelle Anforderungen der Rechtsprechung an die Erweiterung von Einzelhandelsbetrieben
- Ausschreibungspflicht beim Verkauf kommunaler Grundstücke und kein Ende
Das vollständige Programm steht hier für Sie bereit.
Alle Akteure des Tages haben Eines gemeinsam:
Sie wollen die Innenstädte mit vitalen, urbanen Lebens- und Handelsräumen aufwerten. Gefragt sind intelligente Strategien im Neubau und im Bestand sowie eine Attraktivierung des öffentlichen Raums, damit auch abseits der A-Lagen die Quartiere an Qualität (zurück)gewinnen. Wir laden Sie ein in das neue EnBW-Headquarter - in direkter Näher zum Europaplatz, auf dem Mitte 2010 der Startschuss für das Einkaufszentrum und die Wohnbebauung fallen soll.
Eine zukunftsfähige Entwicklung der Stadt und Handelslandschaft gelingt nur im Dialog! Am 03. Dezember 2009 treffen Sie den Handel, Projektentwickler und Investoren sowie die Kommunen in der EnBW City in Stuttgart. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
Die Veranstaltung kostet EUR 699,- zuzüglich 19% USt.