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Deutschland – Begehrtes Reiseland für Cross-Border Real Estate InvestmentsEine Orientierung zwischen eingeschränkt und enorm attraktiv
INSIGHT befragte beim Real Estate Asset 07-Kongress internationale Investoren und Asset Manager zu Trends und Entwicklungen am deutschen Immobilienmarkt. Dabei sahen alle Befragten durchaus positive Tendenzen im Markt. Die Trauben wachsen den Investoren dennoch nicht in den Mund. Nur wer umsichtig auswählt, kann überzeugende Renditen erwirtschaften. Welches Engagement Erfolg verspricht und worauf es dabei ankommt, zeigt unsere Zusammenstellung der Ansichten und Aussichten führender Real Estate Professionals: Positiver Trend trotz sinkender Rendite Buddy Roes, Managing Director der ING Real Estate Investment Germany, ist positiv gestimmt: „Wir werden in Deutschland weiter zulegen. Auf der Einkaufsliste stehen Handels- und Büroimmobilien. Zu einem guten Teil werden wir mit in die Entwicklung gehen. Wir sehen, trotz der globalen Schwächen, in Deutschland weiterhin eine positive Entwicklung im Umfeld des Immobilengeschäfts.“ Deutsche Immobilieninvestments sind keine Selbstläufer „Die ungünstigen Veränderungen der letzten Monate im Umfeld von Real Estates setzen die Immobilieninvestments unter Druck“, bekräftigt Hieronymus Hager von Jones Lang LaSalle Asset Management. „Aufgrund des Verlangens der Fremdkapitalgeber nach höheren Zinssätzen wie auch nach höheren Eigenkapitaleinlagen werden die lukrativen Renditen der letzten Jahre wohl kaum erreichbar sein. Des Weiteren werden Neubewertungen unter Berücksichtigung des veränderten Umfelds nötig. Am stärksten betroffen sind die opportunistischen Investments. Hingegen sind die Preise der Core Plus und Value Added Investments nur leicht gesunken. Im Weiteren zeigt sich eine wachsende Nachfrage nach homogenen Portfolios. Der Geschäftsimmobilienbereich wird ebenfalls interessant bleiben aufgrund einer generell guten wirtschaftlichen Lage und steigender Beschäftigung, das jedoch primär für neue und moderne Objekte. Wir haben immer noch moderate Mieten und die deutsche Wirtschaft wächst. Die damit verbundenen Wertsteigerungsmöglichkeiten werden nur über ein professionelles Asset Management gehoben werden können. Vor der schwierigsten Aufgabe stehen dabei die Portfoliomanager des Wohnimmobiliengeschäfts wegen stark gestiegener Baukosten sowie einer verschlechterten Kapitalmarktsituation. Insgesamt sollten Investoren davon ausgehen, dass deutsche Immobilieninvestments keine Selbstläufer sind.“
Engagement in Mittelstädten Für den zweitgrößten dänischen Fondsinitiator, Kristensen Properties, ist weit mehr als nur die Affinität der Dänen zu Deutschland entscheidend für weitere Engagements. „Wir haben in den letzten fünf Jahren vorsichtig konservativ mehr als 1,2 Milliarden Euro in Deutschland investiert. Die Mieten sind im Vergleich zum Europäischen Umland niedrig. Wir erwarten langfristig Mietsteigerungen“, sagt Michael Cremer MRICS von Kristensen Properties. „Deutschland bleibt für uns mit unserem Geschäftsmodell der nachhaltigen Anlagestrategie mit einem Eigenkapitalanteil von 20% - 25% interessant. Die dänische Konjunktur ist dauerhaft auf hohem Niveau stabil und damit werden wir auch weiterhin in Deutschland nach geeigneten Immobilien für unsere Fondanleger suchen. Interessant sind für uns demografisch und ökonomisch gut aufgestellte Mittelstädte und dort die sehr guten Lagen. Darüber hinaus ist Deutschland für uns das Sprungbrett nach Osteuropa. Im Wettbewerb um gute Standorte setzen wir uns mit einem verantwortungsvollen und qualitätsorientierten Asset Management durch. Ein Beispiel dafür ist der Wissenschaftspark Trier, der heute bereits eine Warteliste von Mietinteressenten hat.“
Bestände managen statt „googeln“ Die wachsende Bedeutung von B-Standorten bestätigt Wolfgang Wingendorf von der Treureal Gruppe. „Investoren schauen wieder mehr auf die ausgewählte Immobilie und legen zunehmend Wert auf eine ordentliche Due Dilligence. Lange Zeit wurde nur „gegoogelt“. Die Zeiten sind jetzt hoffentlich vorbei. Wir sehen weiterhin die Briten und Skandinavier am deutschen Markt. Ihnen geht es nicht mehr nur um Kapitalmarkteffekte, sondern um langfristig gut gemanagte Immobilienbestände, verbunden mit einer klaren Exitstrategie.“
Real estate of corporate companies turns into a cash flow generator According to John Wilson of CB Richard Ellis London, Germany is a safe haven for real estate investments that offers enormous opportunities and will continue to grow over the next few years. In Great Britain, in contrast, markets face much more competition, which explains why more international capital will continue to flow into Germany via London.
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At the same time John Wilson considers another dimension, which has been hardly recognized by investors: he compares the market volume of the European real estate investment market with the more than 10-fold higher real estate value, which is found in the financial statements of corporations. European companies own property worth 3 billion euros, but because of time-critical, fiscal or emotional reasons these are neither turned into cash nor utilized efficiently. “This will change”, predicts the Head of Corporate Strategies. “By 2015 property value of approximately 250 billion euros will have been released from the balance sheet. More and more companies, including German firms, will continue to realize that their assets are preventing growth by not being monetized”.
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Diese und andere Dealmaker aus führenden Property- und Non-Property-Unternehmen treffen Sie auch beim jährlichen Kongress-Auftakt der Branche  Mehr zu QUO VADIS im Video-Interview:
In diesem Interview erläutert Gitta Rometsch, geschäftsführende Gesellschafterin von Bernd Heuer Dialog GmbH, warum QUO VADIS immer internationaler wird. Das Interview führte Judi Seebus, Editor-in-Chief von PropertyEU, Medienpartner des QUO VADIS 2008. Video http://www.sherpamedia.nl/player/player2.cfm?c=PropertyEU%20-%20Expo%20Real&s=267&aday=20071010
| Autor: Gitta Rometsch, geschäftsführende Gesellschafterin, Bernd Heuer Dialog GmbH |
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