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„Unternehmerstadt“ Düsseldorf Derendorf – viele Flächen, hohe NachfrageDie Düsseldorfer Wirtschaft brummt, Bauprojekte schießen wie Pilze aus dem Boden, die Stadt boomt. Vor allem das Neubaugebiet mit dem Namen „Unternehmerstadt“ bietet der Stadt und seinen Bewohnern in Zukunft so einiges. Allein dort werden 210 Millionen Euro investiert. Dr. H. Jürgen Wolff, Geschäftsführer der Rheinmetall Immobilien GmbH erklärt im Gespräch mit INSIGHT das außergewöhnliche, vielversprechende Konzept. Sie erfahren hier alles über die Historie der „Unternehmerstadt“, den aktuellen Projektstand und warum dieses Konzept nur in Düsseldorf funktionieren kann! Fünf Fragen an Dr. H. Jürgen Wolff, Geschäftsführer, Rheinmetall Immobilien GmbH Dr. Wolff: Die „Unternehmerstadt“ entsteht auf einem ehemaligen Produktionsgelände inmitten von Derendorf. Wohnen, arbeiten und leben im Stadtteil Derendorf ist attraktiv. Die Nachfrage insbesondere nach Wohnungen, die Entscheidung namhafter Unternehmen für diesen Stadtteil und das Angebot an Gastronomie, Einkaufs- und Freizeitmöglichkeiten wächst weiter. Wir sind diesem Trend „zurück in die Stadt“ ein wenig vorausgeeilt und haben unser Konzept für die „Unternehmerstadt“ daran ausgerichtet, die verschiedenen Nutzungen zu integrieren. Das bedeutet, die „Unternehmerstadt“ ist einerseits ein Immobilienprojekt, andererseits ein Stück Stadtteilentwicklung.
Dr. Wolff: Konzeptionell und inhaltlich hat sich diese Entwicklung über die Jahre und im Dialog mit der Stadt Düsseldorf herauskristallisiert. Statt (fast) alles abzureißen und neu zu bauen beinhaltet die städtebauliche Entwicklung in der „Unternehmerstadt“ (und in deren Nachbarschaft) die Kombination von erhaltenswerter Bausubstanz mit modernen Neubauten. Das schafft Identität, prägt und unterstützt den Charakter der „Unternehmerstadt“ und letztlich auch von Derendorf. Sowohl die architektonischen Ideen für das Gesamtareal als auch die verschiedenen Gebäudekörper sind verbunden mit den Namen Bellini, Fürst, Konrath/Wennemar, Overdiek und Pink.
Dr. Wolff: Das Besondere ist der städtebauliche Ansatz, die Kombination und zeitgleiche Realisierung von Wohn- und Bürogebäuden, ergänzt um ein sich zunehmend entwickelndes, diese Nutzungen unterstützendes und entlastendes Angebot an Dienstleistungen im weitesten Sinne. Kurze Wege von zu Hause zur Arbeit, Entlastung im Alltag, damit mehr freie Zeit. Für die berufstätigen Eltern ein weiteres Pro der „Unternehmerstadt“: Die bereits weit fortgeschrittene Planung für eine qualitativ hochwertige, auf die Belange von Unternehmen und berufstätigen Eltern zugeschnittene Kinderbetreuung in unmittelbarer Nähe.
Dr. Wolff: Das gesamte frühere Produktionsgelände umfasste knapp 20 ha. In den vergangenen Jahren haben wir mehr als die Hälfte dieser Flächen entwickelt und einer neuen Nutzung zugeführt (Wohnen, Büro, verschiedene Gewerbebetriebe, Einzelhandel). Die „Unternehmerstadt“ umfasst die danach verbliebenen 9 ha. Hierauf stehen bereits die Objekte Living Office, LO2, Halle 29, Loft 12, Innside Hotel und die Rheinmetall Hauptverwaltung. Darüber hinaus ist im Zentrum der „Unternehmerstadt“ der Wohnungsbau zum Teil fertiggestellt und wird 2009 abgeschlossen sein. Derzeit sind wir in der Vorbereitung der schrittweisen Entwicklung der fünf verbliebenen „Schlusssteine“ der „Unternehmerstadt“.
Dr. Wolff: Das Konzept ist letztlich nicht übertragbar. In Derendorf bzw. auf dem Gelände der „Unternehmerstadt“ wurden verschiedene positive Faktoren zusammengefügt. Wir haben den Vorteil einer sehr zentralen Lage zwischen Innenstadt und Flughafen und die Möglichkeit, städtebauliche und architektonische Akzente zu setzen. Nicht zuletzt hierdurch ist der Standort für Unternehmen der Modebranche und der Medien hochinteressant. Außerdem haben wir den Vorteil aller gestalterischen Möglichkeiten, die auf einem großen, zusammenhängenden Areal, der „Unternehmerstadt“, umsetzbar sind. INSIGHT: Wir bedanken uns für das Gespräch. Mehr zur Unternehmerstadt Düssseldorf Derendorf berichtet Dr. Wolff beim Standort-Dialog Düsseldorf: volle Kassen, viele Flächen, hohe Nachfrage. Wie lange noch? am 18. Juni 2008 in Düsseldorf. Das Programm finden Sie unter http://www.heuer-dialog.de/downloads/10120_t.pdf
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