Heuer Dialog

Jahreskongress

3. Juristischer Jahresgipfel für die Immobilienwirtschaft

Treffpunkt für Unternehmer und ihre juristischen Berater

Unternehmens- und Immobilienanwälte sind die „Helfer in jeder Lebenslage der Immobilie“: Change, das gilt für Immobilien und ihre Player in besonderem Maße. Dieser Wirtschaftszweig ist einer Vielzahl von Einflüssen ausgesetzt, wie das noch nie der Fall war. Technischer und kaufmännischer Fortschritt sowie Wachstums- und Regulierungsdruck fordern Unternehmens- und Immobilienanwälte heraus. Wie Fortschritt von Unternehmens- und Immobilienanwälten mitgestaltet werden kann, erfuhren die Teilnehmer beim 3. Juristischen Jahresgipfel für die Immobilienwirtschaft.

Information

Der

3. Juristische Jahresgipfel für die Immobilienwirtschaft
am 28. April 2015 in Frankfurt am Main

übersetzte die neuen „Marktgesetze“ auf den Aktionskreis der Unternehmens- und Kanzleianwälte. Wissen um die gestalterischen Möglichkeiten sowie die Zukunft der Rechtsberatung wurde juristisch und taktisch gleichermaßen ausgetauscht:

•    Mandantenzufriedenheit und Honorare
•    Der Gesetzgeber im Zielkonflikt: Mietspiegel, Modernisierungsumlage, das neue Bauvertragsrecht, preiswertes Bauen und Wohnen
•    Sicherung von Flächen und laufender Projektentwicklungen
•    Beteiligungsmodelle in der Projekentwicklung und aufsichtsrechtliche Abgrenzungsfragen
•    Immobilientransaktionen mit ausländischen Investoren
•    Steuerliche Unsicherheiten und Gestaltung 2015/2016
•    Arbeitsrecht – Mindestlohn
•    Legal Asset Management – notwendiges neues Geschäftsfeld für Kanzleianwälte?

Angela Rüter, Geschäftsführerin bei Heuer Dialog, war vor Ort und schildert hier ihre Eindrücke vom 3. Juristischen Jahresgipfel für die Immobilienwirtschaft am 28. April 2015 in Frankfurt.:

3. Juristischer Jahresgipfel für die Immobilienwirtschaft am 28. April 2015 in Frankfurt am Main

3. Juristischer Jahresgipfel für die Immobilienwirtschaft am 28. April 2015 in Frankfurt am Main

3. Juristischer Jahresgipfel für die Immobilienwirtschaft am 28. April 2015 in Frankfurt am Main

3. Juristischer Jahresgipfel für die Immobilienwirtschaft am 28. April 2015 in Frankfurt am Main
Fotos: Heuer Dialog

 

„Mit juristischem Background kaufmännisch handeln“ …

… sieht so in Zukunft das Aufgabenfeld des „Legal Asset-Managers aus? Und was ist überhaupt ein Legal Asset Manager? Zum Schluss des 3. Juristischen Jahresgipfels stieß Uwe Bethge die Diskussion innerhalb der Branche an. Denn er sieht die Anwälte in einer neuen Aufgabe und in einer neuen Funktion. Der Wettbewerb wird aus seiner Sicht immer härter und auch die Anwälte müssten sich viel stärker als Dienstleister verstehen.

Beim Thema „Pitch – Fluch oder Segen?“ diskutierten Auftraggeber und Auftragnehmer sehr intensiv über die Zukunft der Rechtsberatung und über die angemessenen Honorare und deren Abrechnung. Transparenz auf beiden Seiten war hier die klare Forderung.

Wandel, Wachstums- und Regulierungsdruck fordern Unternehmens- und Immobilienanwälte zunehmend heraus. Themen wie Flächensicherung, Asset-Management und Internationalität verlangen darüber hinaus ein hohes Maß an Kreativität von Unternehmensjuristen und Immobilienanwälten gleichermaßen. Mit dem Mindestlohn hat das Jahr 2015 nicht gerade geruhsam begonnen. Es stehen noch die Mietpreisbremse und das Bestellerprinzip aus.

Wie Unternehmensjuristen und Immobilienanwälte, den Fortschritt mitgestalten können,  darum ging es beim 3. Juristischen Jahresgipfel für die Immobilienwirtschaft am 28. April 2015 in Frankfurt. Was ist das Besondere an dieser Zusammenkunft? Der Jahresgipfel ist Deutschlands einzige Plattform, die sich der Übersetzung neuer „Marktgesetze“ auf den Aktionskreis der Unternehmensanwälte und damit spiegelbildlich auf den ihrer Kollegen in den Kanzleien annimmt.

Referenten aus den einschlägigen Bundesministerien sowie 16 Unternehmens- und Kanzleianwälte, jeweils in einem Team aus Immobiliengesellschaft und Sozietät, informierten die Teilnehmer über relevante Marktveränderungen mit ihren juristischen und steuerlichen Konsequenzen. Es ging vornehmlich um Denkanstöße für die Zukunft sowie um praktische Lösungswege.


Katarina Müller von Osborne Clarke und Dirk Tönges von der TREUREAL berichteten praxisnah, wie sich der tatsächliche Stundenlohn und damit die Betriebskosten berechnen. Arbeitszeitkonten, das Verhältnis von Barvergütung und Naturallohn, Leistungslohn, Sonderzahlungen/Einmalzahlungen wie Weihnachts- und Urlaubsgeld sowie die Beträge zur betrieblichen Altersvorsorge spielen dabei eine Rolle. Mit dieser Veränderung wird aktuell jeder Geschäftsführer und jeder Unternehmensjuristen in der Immobilienwirtschaft konfrontiert. Denn die Auftragsvergabe an Dienstleister steht ab jetzt unter einem besonderen Vorzeichen. Es ist darauf zu achten, dass der beauftragte Betrieb die Mindestlohn-Regeln einhält. Zahlt dieser weniger, haftet womöglich der Auftraggeber.

Viele Landgerichte haben keine Baukammer – das kann sich bald ändern: Streitigkeiten am Bau sind komplex und erfordern Spezialwissen bei den Gerichten. Ob Technik oder Baurecht, das meiste lässt sich nicht im Gesetz nachlesen. Daher treten immer mehr hoch spezialisierte Rechtsanwälte für Baurecht vor Gericht auf.

Der Gesetzgeber ist bislang bei Eingriffen in die Geschäftsverteilung der Gerichte sehr zurückhaltend. Eine Wende kündigte sich auf dem Deutschen Juristentag 2014 an. Seine Abteilung "Prozessrecht" hat mit großer Mehrheit (62:10:1) den folgenden Beschluss gefasst: "Bei den Landgerichten sind obligatorisch für einen Katalog wichtiger Rechtsgebiete Spezialkammern einzurichten, z.B. für Bausachen, Arzthaftungssachen […]".

In seinem Grußwort zum Deutschen Juristentag hatte Bundesminister Maas seine Besorgnis darüber geäußert, dass im Zivilrecht die Privatisierung der Streitbeilegung drastisch zunimmt und Streitigkeiten immer öfter aus der ordentlichen Gerichtsbarkeit abwandern:  "Wir haben eine spezialisierte und dadurch hochkompetente Anwaltschaft. Die Justiz muss mit dieser Anwaltschaft weiterhin auf Augenhöhe bleiben."

 

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Info

Veranstalter

Termin

28.04.2015

Ort

Frankfurt am Main

Gebühren

Normalpreis: €1320.00
Sonderpreis für Unternehmensanwälte: €990.00
zzgl. gesetzl. USt.

Ansprechpartner

Frau Franziska Hart
+49 (0)611 9732684
hart@heuer-dialog.de

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