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Demographie und Frauen. Warum die Zukunft weiblich ist.
Es geht um einen Megatrend: Weibliche Werte erobern die Welt. Die nächsten 150 Jahre werden davon beeinflusst sein. Und was wird anders? Alles ein bisschen - die Kaufentscheidung, die Kommunikation, die Männer. Es dreht sich dabei nicht um Frauen, sondern um typisch feminine Eigenschaften. Kommunikation, Emotionalität, Intuition, Empathie - diese Eigenschaften erleben eine enorme Anerkennung. Die emotionale Intelligenz breitet sich aus, alles wird weicher, runder, bunter. Das fühlt sich allerorten ziemlich gut an, einfach menschlicher. Weibliche Werte halten immer mehr Einzug in unser alltägliches Leben und verändert leise, aber unaufhaltsam unsere Welt. Was ist passiert? WM 2006: Fußball verändert sich für immer. Seit die Frauen ihre Begeisterung für diesen Sport entdeckt haben, beweist sogar die vormalige Männerdomäne Fußball unverkennbar feminine Tugenden. Erstens wird nicht mehr allein vor der Glotze gesessen, zweitens kommen Kind und Kegel mit zum Public Viewing. Und Jungs schminken sich und tragen mit großer Begeisterung Perücken. Familiensiege, Gefühlsathleten, Massengänsehaut. Das sind die neuen Fußball- Emotionen. Wild at Herd. Kochende Leidenschaft auf allen Kanälen, sogar auf DMAX läuft `Männer und Maronenschaum´: Jamie Oliver, Johann Lafer und Co rühren Bourbonvanillepünktchen in Souffleeteig ein, und kommentieren mit Inbrunst. Gruner & Jahr kommt mit „beef“ – dem Kochmagazin für Männer. Männer mit langen Messern, aber in Schürzen, haben mittlerweile Kultstatus erreicht. Dabei ist Thema Kochen von je her ein weibliches, und hat mit Gemeinschaft, mit Nähren und Fürsorge zu tun. Und mit Intuition. Und Lust daran haben auch. Top Thema Familie. Familie ist die neue Karriere: Papamachma. Nebst Glamour Daddy Brad Pitt rücken Väter in den Mittelpunkt vor und beweisen Tugenden, die lange als unmännlich galten: Bananenbrei, Geduld und Elternzeit. Der erste Präsident der Herzen. Radikal sanft. Von Obama geht ein spürbarer Tiefgang aus, gefühltes Wissen und ein Leuchten. Seine Potenz als Präsident hat er einzig anhand femininer, emotionaler Intelligenz demonstriert. Alle, ob Weiß oder Schwarz, Latino oder Asiat, von Mittellos bis Oberschicht, Frau oder Mann haben gespürt, dass da jemand nicht für sein Ego an die Spitze will, sondern für alle und ein gemeinsames Ziel. Er hat „Out of many one people“ gemacht. Und wer so etwas kann, könnte auch die Welt verändern. Mit Barack darf man träumen. Kanzlerin Merkel ist heute eine Frau. Weiblichkeit ist in und authentisch regiert die Welt. Selbst um einflussreiche Spitzenpositionen zu erreichen, müssen Frauen ihre Weiblichkeit länger verstecken und härter sein als Männer. Man denke einmal huldvoll an die „Eiserne Lady“ Maggie Thatcher zurück. Das ist noch gar nicht so lange her. Je erfolgreicher Angela Merkel wurde, desto femininer wurde ihr Auftreten. Von einem „Wesen ohne Ausstrahlung“ zur Grande Dame der internationalen Politik. Weibliches Denken macht reicher. Unternehmen mit einem besonders hohen Frauenanteil im Vorstand erwirtschaften in den USA um 53% mehr Profit als Unternehmen mit einem besonders geringen Frauenanteil im Vorstand. Lower share of women: 8, 1 % RenditeHigher share of women: 13, 9% Rendite Unternehmen, die auf Frauen in Führungspositionen verzichten, verschenken 50% des Potenzials. Und beide machen den Erfolg. Untersuchungen zeigen, dass dort, wo Männer und Frauen auf Augenhöhe zusammen arbeiten, sich die jeweils typischen Skills nicht nur ergänzen, sondern ein höheres Level erreichen. Abgesehen davon verändere sich das Klima im Unternehmen. „Frauen haben weniger Skrupel, Dinge zu hinterfragen“. Mit ihnen würde alles gründlicher abgeklopft, der Ton in den internen Meetings werde weicher, konstruktiver: „Das typische Revierverhalten hat abgenommen.“, so “ Achim Berg, Geschäftsführer von Microsoft Deutschland Mein lieber Scholli. Frauen treffen inzwischen 80% aller Kaufentscheidungen. Also liegt die Bedeutung von Female Marketing auf der Hand. Aber jetzt führt kein Weg mehr daran vorbei. Nicht nur weil die ganze Welt weiblicher wird. Alle schön Festhalten.Denn Kommunikation, die intelligent feminine Prinzipien bedient, schlägt gleichermaßen bei Frauen und Männern ein. Oder kennt hier jemand den iPod nicht? Klare Sache. Auch umgekehrt. Man kann sagen, dass Kommunikation, die auf männlichen Prinzipien basiert, beim Großteil der Frauen nicht zu einer Punktlandung führt. Und Männer lässt sie insofern kalt, als dass sie diese unter raschem Verfallsdatum speichern. Erfolg versprechender für eine Markenbindung ist Liebe auf beiden Seiten. Ist doch menschlich.Humine Brands weisen den Weg in die Zukunft. Marken lernen schnell, dass es sich auszahlt Verbindung aufzunehmen mit der femininen Seite. Wenn Sie schon vor dem Jahreskongress „Demographic Challenge am 04. und 05. November 2010“ in Köln ein bisschen mehr erfahren möchten, schauen Sie doch mal bei www.female-grey.de rein. Weitere Informationen zum Kongress unter: http://www.heuer-dialog.de/events/n10297 Autor: Frank Dopheide, Chairman, Grey Worldwide GmbH |
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