Heuer Dialog

Die Themen:


SPOTLIGHT

Dauerbrenner Demographie: Caring Community auch in der Immobilienwirtschaft?

Niemals war es wichtiger, gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen als heute! Der Begriff der Caring Community beschreibt treffend dieses Prinzip. Er berücksichtigt die Grenzen der Pflegeversicherung und schließt alle (immobilienrelevanten) Disziplinen ein. Büromarkt und Quartiere stellen sich neu auf, neben intelligenter Technik und kluger Standortwahl ist soziales Engagement unabdingbar. Wenn die Unternehmen mitspielen, der Jugendwahn endlich ein Ende nimmt, Wohnquartiere natürlicher Lebensraum für alle sein dürfen, dann sind auch zeitgemäße und praktikable Lösungen zum Greifen nah! Claudia Remus, Projektmanagerin bei Heuer Dialog, fasst den 2. Jahreskongress Demographic Challenge vom 9. und 10. November 2011 in Frankfurt für Sie zusammen.

SPEAKERS CORNER

Der neue Trend zum Bürgerengagement

„Klarmachen zum Ändern“ – wer hätte gedacht, dass die Piratenpartei mit ihrem Motto solchen Zulauf findet. Der Erfolg zeigt allerdings, dass Bürger sich direkt an Entscheidungen beteiligen wollen. Die klassische Rollenverteilung – die demokratisch gewählten Gremien fällen die Entscheidungen – funktioniert nicht mehr. Für die Immobilienbranche ist es deshalb von großer Bedeutung, den Bürger als „Stakeholder“ zu sehen und in diesem Sinne an den Entscheidungen bei Quartiers- und Stadtentwicklungsprojekten zu beteiligen. Wer ist aber heute eigentlich Bürger? fragt Bernd Heuer, Geschäftsführer der Bernd Heuer Benchmark 21 GmbH. Lesen Sie hier in INSIGHT seinen Beitrag „Der neue Trend zum Bürgerengagement“.

FACTS & FIGURES

Retrograde Erfolgskennzahlen als Akquisitionstool für Projektentwicklungen: Chancenabwägung durch Erfolgsscoring

Der gewerbliche Immobilienmarkt, insbesondere der Büroflächensektor, ist zunehmend geprägt durch eine hohe Transparenz von Transaktionsdaten. Die BulwienGesa AG als Marktforschungsunternehmen, aber auch die großen nationalen und internationalen Maklerhäuser versorgen die Marktplayer mit einer hohen Datenqualität. So werden in den Top-5-Städten sämtliche Vermietungs- und Verkaufstransaktionen erfasst und nutzerspezifisch aufbereitet. Projektentwickler können daher im Zuge der Identifikation neuer Projektmöglichkeiten auf eine breite Datenbasis zurückgreifen. Vor diesem Hintergrund geht Olaf Drossert, Leiter Vermietungsmanagement/Head of Letting der HOCHTIEF Solutions AG, in seinem INSIGHT-Beitrag der Frage nach, ob retrograd erfasste Daten über einzelne Teilmärkte helfen können, Chancen und Risiken von Projektentwicklungen im Rahmen des Risikomanagements lagespezifisch zu identifizieren und damit als Ausgangslage für die Entscheidung neuer Investitionsmöglichkeiten genutzt werden können.

SPOTLIGHT

Mit Sortimentskontrolle die innerstädtische Einzelhandelsentwicklung fördern

Handel braucht Wandel – darin sind sich Stadtverwaltungen, Politiker und Händler einig. Um für den König Kunden attraktiv zu sein und zu bleiben, muss sich die bunte Ladenwelt weiterentwickeln. Die entscheidende Frage ist nur: Wo und mit welchen Sortimenten? Als höchstes schützenswertes Gut einer Stadt steht dabei die Innenstadt im Fokus des Interesses. Außerhalb der Zentren sollen nur innenstadtverträgliche Sortimente ihren Platz finden. Städte versuchen mit Vorgaben im Bebauungsplan dies zu steuern. Aber wer überprüft die Einhaltung dieser Vorgaben im Nachhinein? Wilfried Weisenberger, Geschäftsführer der SK Standort & Kommune Beratungs GmbH, berichtet in INSIGHT aus seiner Praxis als Kommunalberater.

FACTS & FIGURES

Sanierung als Standortfaktor in der Quartiersentwicklung

Steigende Kauf- und Mietpreise haben den deutschen Wohnungsmarkt zum Lieblingskind der Investoren und Projektentwickler gemacht. Der Standort mit den besten Perspektiven ist Berlin. Hier werden derzeit so viele Wohnungen gebaut wie schon lange nicht mehr. Fast zwei Drittel der im Bau befindlichen Flächen entfallen in der Hauptstadt gegenwärtig auf den Wohnungsbau und haben auch den Stadtteilen abseits begehrter Wohnlagen einen Schub gegeben. Sogar die vielen Berliner Plattenbauten erleben ein Revival:  Die Platte von einst ist oft kaum wieder zu erkennen und punktet nicht nur bei „Hipstern". Was Sanierung als Standortfaktor in der Quartiersentwicklung in Berlin bedeutet, weiß Stefanie Frensch MRICS, Geschäftsführerin der HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH. Den INSIGHT-Lesern stellt sie hier ausgewählte Wohndaten zu Ostberliner Bezirken aus der für die HOWOGE erstellten Marktanalyse Berlin 2011 zur Verfügung.

SPOTLIGHT

Gute Raumakustik – trotz hoher Arbeitsplatzdichte

„Was treibt Mitarbeiter im Büro auf die Palme?" So lautete vor kurzem eine Umfrage des Karriereportals LinkedIn. Der Büroalltag birgt hier für jeden andere Ärgernisse. Eine besondere Rolle spielt jedoch die Geräuschkulisse: Nervige Klingeltöne oder lautstarke Gespräche von Kollegen sind da nur zwei Beispiele für die zahlreichen als störend empfundenen Lärmquellen. Vielleicht geht es in Ihrem Büro nicht ganz so laut zu, aber die Studien zum Lärm am Arbeitsplatz sprechen eine deutliche Sprache: Jeder Dritte fühlt sich in seiner Konzentration gestört. 22 Prozent der Befragten machen Sprachlärm dafür verantwortlich (Barmer Ersatzkasse 2006). Wie man bereits bei der Flächenplanung effizient mit den Anforderungen der Raumakustik für Büroflächen umgehen kann, zeigt Rüdiger Schneider Dipl.-Ing. MBA MCR, Geschäftsführender Gesellschafter der aconsea gmbh, in seinem IINSIGHT-Beitrag zur Raumakustik.

FACTS & FIGURES

Es gibt noch Länder mit Top-Bonität: Zum Beispiel Finnland

Finnland ist das einzige nordische Land, das den Euro eingeführt hat. Nicht zuletzt aufgrund seiner geringen Staatsschulden sowie seiner hohen Haushaltsdisziplin gehört Finnland zu den Euroländern mit Top-Bonität. Das stellt die DekaBank in ihrer aktuellen Länderanalyse Finnland fest, die wir den INSIGHT-Lesern zur Lektüre und als Download empfehlen. Neue Normalität oder doch bessere Jahre für die Immobilienwirtschaft? ist daher die zentrale Frage des QUO-VADIS-PANEL, an dem Dr. Matthias Danne, Vorstand bei der DekaBank Deutsche Girozentrale, teilnimmt.

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