Standort-Dialog

Und immer an den Nutzer denken! Düsseldorf glänzt durch Einklang von Infrastruktur, Wohnen und Arbeiten

Trotz Wirtschaftskrise: die Kauffreude der Investoren war in Düsseldorf 2009 ungebrochen. Immobilien und Grundstücke im Wert von 887 Mio. Euro wechselten den Besitzer. Das waren gerade einmal 4 Prozent weniger als im Jahr 2008 (920 Mio. Euro). "Die hohe Volatilität des Düsseldorfer Marktes macht ihn gleichzeitig chancenreich“, betont Andreas Schulten, Vorstand der BulwienGesa AG.

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Information

Büromarkt Düsseldorf: Herausforderung Seestern
Wohnungsmarkt Düsseldorf: Bleibt der „Normalbürger“ in Düsseldorf auf der Strecke?

Das Jahr 2010 wird eine Herausforderung für die Eigentümer am Seestern. Dirk Lindner vom Verein Standortinitiative Seestern Düsseldorf: "Der  Seestern Düsseldorf birgt großes Potenzial. Um dieses voll  ausschöpfen zu können, müssen aber alle Partner vor Ort mit anpacken:  mit neuen Konzepten und ohne gedankliche Barrieren - vor allem aber  durch strategische Kommunikation." Auf dem Wohnungsmarkt herrscht rege Nachfrage, aber zu wenig Angebot. „Der „Normalbürger“ bleibt bei knapper werdendem Wohnungsangebot und weiter steigenden Mietpreisen in Düsseldorf auf der Strecke“, kommentiert Thomas Hummelsbeck, RHEINWOHNUNGSBAU GMBH die Lage. 

Einziger Wermutstropfen ist der Hotelmarkt. „Düsseldorf ist der Verlierer unter den wichtigen deutschen Großstädten im Hotelmarkt. 2010 wird ein weiteres spannendes Jahr für die Düsseldorfer Hotellerie", meint Hotelexperte Axel Deitermann, Geschäftsführender Gesellschafter der NPC Hotelentwicklung & -management GmbH.

Treffen Sie Dirk Lindner, Thomas Hummelsbeck, Axel Deitermann und weitere Experten zu Beginn eines spannenden Jahres 2010 beim Standort-Dialog

Und immer an den Nutzer denken!
Düsseldorf glänzt durch Einklang von Infrastruktur, Wohnen und Arbeiten
am 24. und 25. Februar 2010

Treffen Sie Ihre ganz persönliche Entscheidung, ob Sie am 24. Februar beim Wohnungsmarkt Düsseldorf oder am 25. Februar beim Büromarkt Düsseldorf dabei sein wollen. Jeder Tag ist separat buchbar. Wer es kompakt möchte, bucht gleich beide Tage.

Wir freuen uns auf Ihre Diskussionsbeiträge im GROHE Store und im Sky Office!


Teilnahmegebühren:
1 Tag: 699,- EUR zzgl. gesetzl. USt.
2 Tage: 1.099,- EUR zzgl. gesetzl. USt.

 

Statements von einigen Referenten, die Sie am 24. und 25. Februar in Düsseldorf treffen

Dr. Lutz Aengevelt, Geschäftsführender Gesellschafter, AENGEVELT IMMOBILIEN GmbH

Stadtentwicklung

"Qualifizierte Ausbildungsangebote und Arbeitskräfte, eine funktionierende Stadtverwaltung und ein Netzwerk lokaler Unternehmen und Dienstleister sind die wichtigsten Faktoren für Unternehmensansiedlungen. Von zunehmend großer Bedeutung ist ein breitgefächertes Angebot an Miet- und Eigentumswohnungen für die jüngere, mobile Gruppe der Fach- und Führungskräfte. Nur mit einem adäquaten Wohnungsangebot kann eine Stadt wachsen.

Düsseldorf verzeichnet einen Zuwachs von 2.000 bis 3.000 Neubürgern p.a., Tendenz steigend. Das sind rund 1.000 Haushalte pro Jahr. Beim nachgefragten Geschosswohnungsbau weist die Landeshauptstadt 2008 aber lediglich rund 600 beantragte Neubauten aus. Das ist viel zu wenig! Das „ Quartier Central“ auf dem ehemaligen Derendorfer Güterbahnhof mit rund 800 Wohnungen ist ein urbaner Angebotsschwerpunkt.

Die neue „Gartenstadt Reitzenstein“ in gehobener Wohnlage von Mörsenbroich wird gezielt auf den Bedarf jüngerer und mobiler Familien ausgerichtet: Auf rund 23 ha der ehemaligen Kaserne werden nur rund 16 ha als Bauland ausgewiesen und hiervon nur rund 40 % tatsächlich bebaut. „Wohnen im Grünen“ wird hier konsequent realisiert für etwa 700 Miet- und Eigentumswohnungen und für die Mischung von ca. 350 freistehenden Villen, Doppelhäusern, Reihenhäusern. 3.000 Menschen werden sich hier alsbald wohlfühlen. Die Bebauung dieser Geländegröße ist ein Sonderfall in Deutschland und ein Glücksfall für Düsseldorf. Die „Gartenstadt Reitzenstein“ wird auch konsequent auf den Investmentmarkt ausgerichtet und reagiert auf die deutlich gestiegene Nachfrage in Wohninvestments. Sowohl der Miet- und ETW-Nachfrage der Familien wird Rechnung getragen, als auch dem stark steigenden Anlagebedürfnis institutioneller und privater Kapitalanleger nach modernen Wohnungen. Der Wohnbestand ist in allen deutschen Regionen stark veraltet. Deshalb kommt dem Neubau angesichts der krisenbedingten Schwäche der gewerblichen Immobilieninvestments ein starker Bedeutungswunsch zu.

Der Düsseldorfer Stadtrat hat im November positiv über das Baurecht abgestimmt. Die Erschließung des Geländes ist gesichert. Bauanträge können voraussichtlich ab Mitte 2010 gestellt werden.

Politik und Verwaltung haben zusammen mit dem Grundstückseigentümer großen Wert auf hohe städtebauliche Qualität gelegt und sichern diese durch ein „Gestaltungshandbuch“. Aengevelt Immobilien ist mit der Flächenplatzierung exklusiv beauftragt und steht für alle Fragen privater und institutioneller Interessenten zur Verfügung."

Jens Böhnlein, Jones Lang LaSalle
"Derzeit ist ein stetig wachsender Handlungsdruck im Markt zu bemerken, denn "Grüne Immobilien" setzten sich langfristig als Standard durch. Einige Marktführer haben diesen Trend zwar bereits frühzeitig erkannt, so dass diese Immobilien heute das Top Segment des Marktes abbilden. Doch auch weniger prominente Objekte sowie das Gros des Bestandes werden sich dieser Entwicklung anpassen müssen, um sich Vorteile bei der Flächenvermarktung und Bewirtschaftung zu sichern."

Axel Deitermann, NPC - Hotelentwicklung & - management GmbH
"Ist das einzig attraktive für Hotelgesellschaften in Düsseldorf die Messenachfrage? Düsseldorf ist DER Verlierer unter den wichtigen deutschen Großstädten im Hotelmarkt. Die entscheidende Kenngröße der Branche, der RevPAR (Umsatz pro verfügbarem Zimmer) ist im Vergleich zum Vorjahr bis Oktober 2009 um 33,27% auf 59,31 € zurückgegangen. Nächster auf der Verliererliste ist München mit einem Rückgang von 19,47% bei einem immerhin höheren Preis von 64,50 €. Zu diesen Katastrophenzahlen kommen die neuen Marktteilnehmer, wie z.B. das Van der Valk Hotel und das Hyatt Regency mit zusammen fast 500 Zimmern, im Jahr 2010 hinzu. Im Herbst 2009 hat gerade das als Mövenpick geplante und nun als Melia betriebene Hotel am Hofgarten seine Tore geöffnet. 2010 wird ein weiteres spannendes Jahr für die Düsseldorfer Hotellerie. Da heißt es für die bestehenden Häuser zu investieren und aufzurüsten für den Wettkampf um die begehrten Düsseldorfbesucher. Kein Spaß für alle Beteiligten, nur die Gäste werden sich wohl weiter über unangemessen niedrige Preise freuen dürfen. Der Investitionsstau der nächsten Jahre wird dann wohl jetzt über den niedrigen Zimmerpreis vorprogrammiert."

Peter Gurowski, Geschäftsführer, CFI Conzepte für Immobilien
„Sowohl die Erwartungshaltung der Nutzer als auch die der Investoren muss sich den wirtschaftlichen Möglichkeiten anpassen“

Werner Horn, CORPUS SIREO Makler GmbH
"Steigende Wohnimmobilienpreise in Düsseldorf spiegeln nicht nur das knappe Angebot wider. Sie reflektieren auch die wachsende Akzeptanz hoher Preise, insbesondere von Seiten kaufkräftiger Erwerber."

"Nachfragegerechte Angebote müssen nicht nur für Top-Verdiener, sondern auch im Mittelpreis-Segment geschaffen werden. Denn hier besteht aufgrund der drohenden Rentenlücke große Bereitschaft, Wohneigentum zu bilden."

"Investoren und deren Banken schrecken häufig vor den hohen Baulandpreisen zurück, wenn es darum geht neue Wohnangebote in Düsseldorf zu schaffen. Hier müssen Immobilienwirtschaft und Politik gemeinsam Lösungen finden, damit sich die Preisspirale nicht weiter nach oben dreht."

"Gerade angesichts der aktuellen Situation des Finanzmarktes verstärkt sich der Wunsch nach Immobilien-Eigentum. Aber wo ist das nachfragegerechte Angebot? - Hier kann nur eine Bündelung von Stärken und Kompetenzen der Düsseldorfer Immobilienwirtschaft helfen!"

Thomas Hummelsbeck, RHEINWOHNUNGSBAU GMBH
"Der „Normalbürger“ bleibt bei knapper werdendem Wohnungsangebot und weiter steigenden Mietpreisen in Düsseldorf auf der Strecke, da überwiegend besser verdienende Haushalte zuziehen. Ist das eine Chance für den oft verschmähten geförderten Wohnungsbau? Das Angebotsgleichgewicht muss im Interesse des sozialen Frieden im Auge behalten werden."

Lars Kolk, Landeshauptstadt Düsseldorf, Stadtplanungsamt
"Die Erschließung neuer Flächenpotenziale für den Wohnungsbau hat in der Düsseldorfer Stadtentwicklungspolitik oberste Priorität. Die notwendige Erhöhung der Baufertigstellungszahlen im Wohnungsbau hingegen ist primäre Aufgabe von Bauträgern, Investoren und Wohnungsunternehmen - hier müssen die Anstrengungen intensiviert werden, um ausreichend Wohnraum in allen Preissegmenten zu schaffen."

Gerd Kropmanns, HOCHTIEF Construction AG
"Die Energieeffizienz ist eine häufig genannte Anforderung an Neubauwohnungen und wird daher von vielen Entwicklern gerne als Vertriebsargument in den Vordergrund gestellt. Gleiches gilt für die derzeit inflationär gebrauchte Produktbeschreibung der „Nachhaltigkeit“, die überall verwendet wird, aber nur selten erfüllt wird. Wir von HOCHTIEF Construction AG formart haben es uns zur Aufgabe gemacht, dass wir mehr Kundenwünsche erfüllen können, als diese sich einfallen lassen können: darum achten wir von vorneherein auf die Einhaltung dieser beiden Produkteigenschaften."

Stefan Mühling, die developer Projektentwicklung GmbH
„Andere machen Stadtwerbung, wir machen den Kö-Bogen. Daniel Libeskind bringt mit seiner Idee eine neue urbane Ikone direkt in das pulsierende Herz der Landeshauptstadt. Düsseldorf bekommt ein neues Business- und Lifestyle-Wahrzeichen – direkt auf die verlängerte Königsallee. Die zweiteilige Architekturform sieht nicht nur aus wie eine Krone, sie ist die Krönung der Kö.“

Sabine Reimann, Lovells LLP
"Viele Unternehmen passen ihre Corporate Idendity und damit langfristig die Gestaltung ihrer Verträge und Geschäftsbeziehungen an die Anforderungen umweltbewussten Lebens an. "Green Building" kann juristisch aber sowohl ökologische Bauweise als auch einfach eine grüne Fassade bedeuten. Die klare Vertragsgestaltung ist daher auch bei "Green Building" das A und O."

 

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Veranstalter

Termin

24.02. - 25.02.2010

Ort

Düsseldorf

Gebühren

24. + 25.02.2010: Wohnungs- und Büromarkt Düsseldorf: €1099.00
24.02.2010: Wohnungsmarkt Düsseldorf: €699.00
25.02.2010: Büromarkt Düsseldorf: €699.00
zzgl. gesetzl. USt.

Ansprechpartner

Frau Tina Hantel
+49 (0)211 / 4690523
hantel@heuer-dialog.de

Düsseldorf will Vorreiter im Klimaschutz sein


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