Immobilien-Dialog

Konversionsflächen mitten in der Stadt: Hanau und Darmstadt – Schrittmacher für Urbanität

Der Großteil der ehemals militärisch genutzten Liegenschaften der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BIMA) ist verkauft. Im aktuellen Verkaufsportfolio befinden sich bundesweit noch 176 Liegenschaften.

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Mehr Einblick und direkte Kontakte erhalten Sie beim Immobilien-Dialog 

Konversionsflächen mitten in der Stadt
Hanau und Darmstadt – Schrittmacher für Urbanität
am 23. April 2010 in Hanau

Herzlich willkommen am 23. April 2010 im Congress Park in Hanau. Lernen Sie die erfolgreichen Akteure im Konversions-Business persönlich kennen!


Konversionsflächen als Chance für Stadtentwicklung!
Neue attraktive Wohnungsinvestments und urbane Stadtqualität - über 600 Hektar Konversionsflächen sind in der Entwicklung. Stadtvertreter, Investoren und BIMA stellen sich gemeinsam dieser Herausforderung. Die Aspekte Nachhaltigkeit, Rentabilität, Risiko, Zukunftsaussichten und Beispiele von Konversionsprozessen in der Praxis werden beim Immobilien-Dialog thematisiert.

Konversion: alle können gewinnen - Gute Neuigkeiten für Projektentwickler und Investoren in punkto Konversion! 

"Kann die Stadt Freund und Helfer der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben und der Investoren sein?", fragt der erfahrene Hanauer Konversionsentwickler Albrecht Krebs. Immer mehr Investoren stellen sich auf eine sinnvolle und nachhaltige Stadtentwicklung ein und auch die BIMA zieht mit. Tausende Arbeitsplätze sind bereits auf ehemaligen Militärflächen entstanden. Die Städte Hanau und Darmstadt sind bei dieser Aufgabe stärker gefordert als viele andere Kommunen in der Bundesrepublik, denn durch den Abzug der US-Streitkräfte wurden hier enorme innerstädtische Flächen frei. Jetzt wollen die BIMA und die verantwortlichen Städte mehr kooperieren.


Erstaunliche Nachrichten aus Hanau

Im Deutschland-Scoring von Aberdeen Research erreicht die Stadt Platz 13 von 388 Standorten im Hinblick auf „Nachhaltiger Standort für Wohnungsinvestments". Platz für den Wohnungsbau hat Hanau, denn viele Quadratmeter Konversionsfläche stehen zur Entwicklung an. Auch Darmstadt eröffnet mit feinsten innerstädtischen Konversionsflächen die Schaffung von 122 Hektar neuer urbaner Stadtqualitäten. Da Darmstadt wächst und wächst, bietet sich auch hier Wohnungsbau an. Gemeinsam haben beide Städte eines: sie verstehen „das Geschenk" des abziehenden Militärs als Chance und sind insbesondere im Konversionsprozess gut aufgestellt.

Konversion der US-Army-Flächen schreitet voran

Über 600 ha Land gilt es für die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) in Darmstadt und Hanau zu entwickeln, seit die US-Armee die Standorte aufgegeben hat. In beiden hessischen Städten zeigen sich dabei erste Fortschritte. Die Beteiligten verfolgen allerdings nicht immer dieselben Ziele.

Um die vielfältigen Interessen unter einen Hut zu bringen, die bei derartigen Großprojekten zu beachten sind, hat die Bima jüngst mit der Stadt Darmstadt einen Kooperationsvertrag über die Entwicklung von 314 ha ehemaliger militärischer Fläche in Darmstadt geschlossen. "Wir sind eine wachsende Stadt und brauchen die Flächen", sagt Darmstadts Oberbürgermeister Walter Hoffmann. Nachdem im vergangenen Jahr in der Santa-Barbara-Siedlung 36 Wohneinheiten verkauft wurden, will die Bima dieses Jahr weitere Wohnungen an den Mann bringen. "Dabei steht die Lincoln-Siedlung ganz oben auf unserer internen Agenda", sagt Rita Drude, regionale Verkaufsleiterin der Bima. Auch der Darmstädter Planungsdezernent Dieter Wenzel will die Siedlung möglichst bald "wiederbelebt" sehen.

588 vorgeheizte Wohnungen

In der Lincoln-Siedlung geht es um 33 Gebäude mit insgesamt 588 Wohnungen. Die Häuser waren von der Army kurz vor ihrem Wegzug noch saniert worden und befinden sich dementsprechend in einem guten Zustand. Kein Wunder, dass die Bima sie schnell vermarkten will, denn sie verursachen Kosten, da sie beheizt werden müssen. Nachdem Altlastenuntersuchungen laut Drude nur einen Verdachtsfall im Bereich einer ehemaligen Tankstelle zum Vorschein gebracht haben, steht nun zunächst noch ein Gutachten aus, das klären soll, wie sich die neue Nutzung auf die Verkehrsbelastung des Viertels im Süden der Stadt auswirken wird. Die Lincoln-Siedlung ist Teil eines Rahmenkonzepts, zu dem auch die benachbarte Cambrai-Fritsch-Kaserne und die Jefferson-Siedlung zählen. Für beide Areale ist zudem ein städtebaulicher Wettbewerb in Vorbereitung. Während auch die Rahmenplanung für ein Gewerbegebiet auf dem 26 ha großen Kelley-Barracks-Areal im Westen der Stadt aufgenommen wurde, ist das Nathan-Hale-Depot noch nicht von den Amerikanern zurückgegeben worden.

Weder der Darmstädter Oberbürgermeister noch Bima-Vorstand Axel Kunze machen einen Hehl daraus, dass sie nicht die gleichen Interessen haben. Während bei der Bima der wirtschaftliche Gesichtspunkt imVordergrund stehe, seien es bei der Stadtplanerische Erwägungen. Zudem hat dieStadt auch gewisse Vorstellungen, welche Art von Bauherren künftig auf den Konversionsgrundstücken aktiv sein darf: "Wir habenkein Interesse daran, dass am DarmstädterMarkt Unkundige dort den schnellen Euromachen", sagt Stadtrat Wenzel. Die Wertschöpfung solle in der Region bleiben. Auch Wohnungsdezernent Jochen Partsch warnt davor, "Spekulationsobjekte" zu schaffen. An der Lincoln-Siedlung sollen neben dem Darmstädter Unternehmen Bauverein auch Baugruppen und Wohngenossenschaften interessiert sein. Inwieweit sich die Bima allerdings bei ihren Verkaufsverhandlungen von der Stadt reinreden lässt, ist fraglich. Zumindest Informationspflichten im Falle eines bevorstehenden Verkaufs sind aber im Kooperationsvertrag vereinbart worden. Zudem kann die Stadt auch von ihrem Vorkaufsrecht Gebrauch machen: "Wir arbeiten dran", sagt Wenzel.

340 ha in Hanau

Auch bei der Konversion von 340 ha in Hanau hat sich mittlerweile einiges getan. Unter anderem hat der Investor Albrecht Krebs Ende vergangenen Jahres das Gelände New Argonner Housing im Stadtteil Wolfgang erworben. Nach Auskunft des beauftragten Architekten Klaus Heim haben alle 40 ehemaligen Offiziershäuser auf dem Areal einen Käufer gefunden. Auch die Nachfrage nach den dort ebenfalls vorhandenen Wohnungen und Baufeldern ist laut Heim groß. Zudem ist die private Paul-Gerhardt-Schule in die Gebäude der ehemaligen US-Middleschool eingezogen.

Für die Old-Argonner-Kaserne organisiert die Hessenagentur einen Wettbewerb. Das Gelände wird europaweit ausgeschrieben. Laut Projektleiter Peter Müller ist dort eine Wohnnutzung zusammen mit Kleingewerbe geplant. Welche Nutzung dagegen in die Pioneerkaserne einziehen wird, steht noch nicht fest. "Was sich für diesen Standort am besten eignet, wissen wir erst nach Abschluss aller relevanten Untersuchungen", sagt der Hanauer Stadtplanungsamtsleiter Ulrich Weicker. Dort sei nicht nur eine Wohnungsnutzung denkbar, sondern auch eine Ansiedlung von Industrie- und Logistikunternehmen.

Auch von den Militärgrundstücken im Stadtteil Lamboy sind Neuigkeiten zu vermelden: "Es gibt einen Bieter für acht Mehrfamilienhäuser entlang der Chemnitzer Straße und der Grünewaldstraße", verrät Projektleiter Thomas Müller von Terramag. Der Investor wolle die Gebäude sanieren und dann wieder auf den Markt bringen. Schließlich ist noch das Areal Campo Pond zu erwähnen, für das die Nassauische Heimstätte eine Machbarkeitsstudie vorgestellt hat. Laut Projektleiterin Marion Schmitz-Stadtfeld ist dort ein Biodiversitätszentrum vorgesehen: "Campo Pond soll ein Anziehungspunkt für Kinder, Jugendliche und Umweltinteressierte werden", sagt Schmitz- Stadtfeld. Neben Räumlichkeiten für Gastronomie, Ausstellungen und Seminare sollen auch Unterbringungsmöglichkeiten für Schulklassen geschaffen werden. Einen Nutzer für die Grünflächen des Campo Pond gibt es allerdings bereits: Dort wurden vier Przewalski-Urwildpferde angesiedelt.
(Quelle: Immobilien Zeitung 25.02.2010)


Kronenberger kauft Hanauer US-Wohnsiedlung

Der Hanauer Investor Heinz Kronenberger hat heute von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben die 1,8 ha große ehemalige US-Wohnsiedlung Cardwell-Village im hessischen Hanau-Lamboy erworben und wird dort acht Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 96 Wohnungen für rund 5 Mio. Euro sanieren und sowohl zur Miete als auch zum Kauf anbieten. "Die Substanz der Gebäude ist sehr gut", sagt Kronenberger, dessen Unternehmen bereits in den 80er Jahren die Gebäude im Auftrag der US-Army saniert hatte. Im März beginnen die Bauarbeiten.
(Quelle: Immobilien Zeitung 05.03.2010)

 

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Veranstalter

Termin

23.04.2010

Ort

Hanau

Gebühren

Gesamte Veranstaltung: €480.00
zzgl. gesetzl. USt.

Ansprechpartner

Frau Elisabeth Nolte
+49 (0)611 / 9732681
nolte@heuer-dialog.de



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