Heuer Dialog

Büromarkt Dresden: Gute und mittlere Lagen profitieren vom Wachstumstrend

26.02.2016

Enver Büyükarslan, Geschäftsführer, EB GROUP Holding GmbH  

Gute Perspektiven am Dresdner Büromarkt

Der Dresdner Büroflächenmarkt entwickelte 2015  sich dank der guten wirtschaftlichen Entwicklung dynamisch. Insbesondere zentrale Lagen sind stark nachgefragt. Davon profitieren Projektentwickler von die EB Group, die das „Dresdner Yenidze“ entwickelt. Enver Büyükarslan, Geschäftsführer der EB GROUP Holding GmbH, gibt in seinem Beitrag einen kleinen Vorgeschmack auf das Projekt. Mehr zum Dresdner Büromarkt und seinen Perspektiven erfahren Sie beim Immobilien-Dialog Dresden.


Zunehmende Angebotsverknappung in den Innenstadtlagen

Dank des guten Wirtschaftswachstums entwickelte sich der Dresdner Immobilienmarkt in den vergangenen Jahren ausgesprochen dynamisch. Zahlreiche Unternehmen erweitern ihre Standorte in der Region Dresden, so dass der Büromarkt zum drittgrößten in Ost- und Mitteldeutschland gewachsen ist. Aufgrund des geringen Neubauvolumens und der stetig sinkenden Leerstandsquote kommt es zu einer zunehmenden Angebotsverknappung in den Innenstadtlagen Prager Straße, Altmarkt und Postplatz – gleichzeitig steigt die Nachfrage nach guten und mittleren Lagen. Ein Trend, der sich auch in der Entwicklung der Mietpreise zeigt: Während die Spitzenmieten in den Innenstadtlagen seit etwa drei Jahren stabil bleiben, verzeichnen die Mieten in den gu­ten bis mittleren Lagen eine leichte Zunahme – z. B. in der Friedrichstadt,  die bei Mietinteressenten immer beliebter wird. Direkt angrenzend an Dresdens Innenstadt ist der Stadtteil zentral gelegen und verfügt über eine hervorragende Infrastruktur. Das Internationale Congress Center Dresden hat sich zu einem der modernsten Tagungscenter Europas etabliert. Mit dem Bau der Elbflorenz-Arena, die voraussichtlich Anfang 2017 fertiggestellt wird, erfährt der Stadtteil eine weitere Aufwertung. Auch die ehemalige Tabakfabrik Yenidze, das bekannteste Gebäude der Friedrichstadt, profitiert von den zu erwartenden Synergieeffekten.

Die Dresdner Yenidze: Repräsentativer Bürostandort mit orientalischem Flair

Nicht nur die gute, zentrumsnahe Lage, vor allem ihre außergewöhnliche Architektur und Geschichte machen die Yenidze zu einem einzigartigen Bürostandort in der Friedrichstadt. Zwischen 1907 und 1909 im Stil einer Moschee erbaut, wurde sie nach einem Tabak-Anbaugebiet im Osmanischen Reich benannt. 1925 übernahm der Reemtsma-Konzern die Zigarettenherstellung und führte sie nach der Teilzerstörung des Gebäudes im Zweiten Weltkrieg bis 1953 weiter. Danach diente die Yenidze als Lager- und Verwaltungsgebäude des Dresdner Tabakkontors und wurde 1996 nach originalgetreuer Restauration als Bürohaus wiedereröffnet. Seit 2014 bewirtschaftet die Berliner EB GROUP das Objekt und entwickelte es zu einem modernen Bürostandort.


Luftaufnahme der Yenidze, © EB GROUP

Heute stehen in der Yenidze rund 9.000 qm Büroflächen zur Verfügung, die unterschiedlich aufgeteilt sind – im Rahmen der Neuvermietung werden sie individuell nach den Vorstellungen der Mieter angepasst. Rund 30 Unternehmen und Verbände aus verschiedenen Branchen nutzen das außergewöhnliche Gebäude bereits als repräsentativen Geschäftssitz. Die Flächen unter der gläsernen Kuppel sind zudem an ein Restaurant und ein Theater vermietet.

Auch das Interesse der Öffentlichkeit an der ehemaligen Tabakfabrik ist groß. Die markanten Baumerkmale wie die gläserne Kuppel oder der als Minarett verkleidete Schornstein sind gefragte Fotomotive und überregional bekannt. Von der Beliebtheit profitieren letztendlich auch die Büromieter: Besucher der ansässigen Unternehmen sind jedes Mal begeistert von der einzigartigen Architektur.


Der Autor
Enver Büyükarslan, Geschäftsführer der EB GROUP Holding GmbH wird im Rahmen des Immobilien-Dialogs Dresden am 13. April 2016 in Dresden einen Votrag zum Thema "Die Dresdner Yenidze: ein repräsentativer Gewerbestandort mit orientalischem Flair" halten.

www.eb-group.net
www.yenidze.eu


Immobilien-Dialog

Immobilien-Dialog Dresden

Lieblingsbauplatz für Projektentwickler und Investoren – Startet die Stadt jetzt durch?

Spitzenrenditen für Geschäftshäuser sind in Dresden höher als in Berlin oder München das macht Dresden für gut beratene Kapitalanleger immer attraktiver. Ob das so bleibt? Wie ist Ihre Sicht auf die Zukunft von Dresden? Über 80 Teilnehmer diskutierten miteinander und bestimmten ihren (Investitions-)Kompass für die nächsten Jahre in der Landeshauptstadt. mehr
Termin: 13.04.2016, Dresden

Heuer Dialog informiert Sie wöchentlich über neue Themen, Termine und Trends.

>> Dialog aktuell Themen und Downloads der letzten Wochen

>> Dialog aktuell gleich bestellen!