Heuer Dialog

Immobilien-Dialog

Köln

Auf Wachstumskurs: Die Stadt in Richtung Zukunft steuern

Das Bild der Stadt wird aktuell und in den kommenden Jahren von drehenden Baukränen geprägt: In Köln herrscht rege Bautätigkeit, der Bau-Boom sowohl für Wohn- als für Gewerbeimmobilien ist ungebrochen.

Information

Drei Großprojekte stechen aus den aktuellen Baumaßnahmen in Köln hervor: Da ist einmal das rechtsrheinische Großprojekt Mülheim-Süd. Auf dem Gelände alter Industriebrachen rund um den Mülheimer Hafen soll ein moderner vielfältiger Standort werden. Eine Quartiersentwicklung, wie sie inzwischen fast typisch für Köln geworden ist, da hier Wohnen und Arbeiten verbunden werden sollen und auch der Freizeitwert nicht zu kurz kommen soll. Ähnliches ist für den Deutzer Hafen geplant und was die sogenannte Parkstadt Süd betrifft, das linksrheinisch gelegene Gelände zwischen Rhein und Großmarkt, so ist sogar von einer „Jahrhundertaufgabe“ die Rede, wie Stadtentwicklungsdezernent Franz-Josef Höing das Mammutprojekt bezeichnete.

Was ansteht, was geplant ist und was Zukunftsmusik ist, erfuhren die Teilnehmer beim

Immobilien-Dialog Köln
Auf Wachstumskurs: Die Stadt in Richtung Zukunft steuern
am 21. Januar 2016 im Kranhaus 1 Köln

Doch nicht nur Quartiers- und Wohnentwicklungen machen Köln zu einem heißen Pflaster. Auch als Bürostandort ist Köln sehr begehrt und nicht nur dank Dom und Karneval boomt auch der Hotelmarkt. Was kommt auf diesen Feldern, wo liegen noch Potenziale und was erwarten Investoren von Politik und Verwaltung?

Nachbericht
Lesen Sie im Folgenden eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse der Veranstaltung:

 Immobilien-Dialog Köln am 21. Januar 2016 im Kranhaus 1 Köln, Veranstalter Heuer Dialog GmbH Immobilien-Dialog Köln am 21. Januar 2016 im Kranhaus 1 Köln, Veranstalter Heuer Dialog GmbH
Köln ist ein „MUST HAVE“

Motiviert ist man in Köln – und „die Stadt ist auf Zukunft programmiert“, so die Aussichten von Ute Berg, Dezernentin für Wirtschaft und Liegenschaften in ihrer Eröffnungsrede zum Immobilien-Dialog Köln am 21. Januar 2016.

Aber die Herausforderungen sind auch nicht ohne – sieht doch die Bevölkerungsprognose für 2030 einen Zuwachs von ca. 200.000 Einwohnern voraus. „Das ist der Umfang einer ganzen Stadt“, wie Baudezernent Franz-Josef Höing zu bedenken gab. Und dieser Zuzug erfordert auch eine Zunahme an Arbeitsplätzen, die in modernen Metropolen innerhalb der Stadt gesucht werden. Allein – es fehlt an Flächen.

Ein Lösungsansatz liegt in der Nachverdichtung, das hat Prof. Dr. Guido Spars in einer Studie in drei Kölner Stadtvierteln untersucht. Um das Potenzial der in dieser Untersuchung herausgearbeiteten Ideen zu unterstreichen, machte er deutlich, dass es sich nicht nur im Ideen handelt, sondern hier auch wirtschaftlicher Ertrag zu erwarten ist – nicht zuletzt weil bei Aufstockung und Anbau der Grundstückspreis bereits gezahlt ist.

Ein weiterer oft zitierter Lösungsansatz ist die Entwicklung von „gemischten Quartieren“. Neue Stadtteile oder Innenstadtentwicklungen müssen heute eine Durchmischung bieten – neben Wohnen auch (Büro-)Arbeitsplätze, sowie Nahversorgung und Infrastruktur, wie Kitas oder Schulen und der urbane Raum muss Grünflächen oder Aufenthaltsqualität bieten.
 
Denn die Citoyens von morgen suchen Erholung in der City, vor ihrer Haustür und plädieren für die „Stadt der kurzen Wege“. So wurde mehrfach der Wunsch geäußert, die Stellplatzverordnung zu überdenken und ggf. auszusetzen, ein Ansatz, den Micheal von der Mühlen, Staatssekretär im Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr NRW aufgenommen und immerhin als überdenkenswert eingestuft hat.

Denn die neue Zielgruppe an Mietern und Nutzern, die nicht zuletzt neue Wohnformen – etwa Micro-Apartments – ansteuert, legt mehr Wert auf das neueste Tablett und Smartphone als auf ein Auto. So sind in den Apps, die heute zu den Apartments der I Live Gruppe angeboten werden, Car-Sharing-Angebote direkt enthalten. Und Christoph Gröner von der CG Gruppe wusste sogar zu berichten, dass er in Berlin bei einem Projekt jetzt erstmals pro Wohnung zwei Fahrradstellplätze zusagen muss – und verwies direkt auf den nächsten Unfug, denn „wer hat bitte bei einer 30m²-Wohnung zwei Fährräder?“

Ist das Glas nun halb voll oder halb leer? Da die „Kölsche Seele“ grundsätzlich positiv eingestellt ist, sieht man in den Herausforderungen vor allem Chancen. Denn die Nachfrage ist hoch und das wirkt sich auf die Stimmung der Marktteilnehmer aus. Und so sind nach einem erfolgreichen Geschäftsjahr 2015 die Prognosen für 2016 rundweg positiv. Ob sich dies bewahrheitet, werden wir dann im kommenden Jahr beim Immobilien-Dialog Köln 2017 analysieren.
 
Immobilien-Dialog Köln am 21. Januar 2016 im Kranhaus 1 Köln, Veranstalter Heuer Dialog GmbH Immobilien-Dialog Köln am 21. Januar 2016 im Kranhaus 1 Köln, Veranstalter Heuer Dialog GmbH
Fotos: Heuer Dialog

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Wohnen für die Generation Y

   

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Info

Veranstalter

Termin

20.01. - 21.01.2016

Ort

Köln

Gebühren

Immobilien-Dialog Köln 2016: €940.00
zzgl. gesetzl. USt.

Ansprechpartner

Frau Jutta Rosenbaum
+49 (0)211 4690519
rosenbaum@heuer-dialog.de

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