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Pressemitteilung
Düsseldorf, 26.01.2012
Frühjahrsgutachten der Immobilienweisen sorgt für Transparenz
QUO VADIS 2012: Jahresauftakt für die Immobilienbranche am 7. und 8. Februar 2012 im Hotel Adlon Kempinski Berlin
Auf dem Immobilienkongress QUO VADIS präsentiert der Rat der Weisen der Immobilienwirtschaft den Entscheidern der Branche erneut das „Frühjahrsgutachten Immobilienwirtschaft", das eine aktuelle Bestandsaufnahme der Wohn-, Büro- und Einzelhandelsimmobilienmärkte Deutschlands mit einer Prognose für deren zukünftige Entwicklung im laufenden Jahr verbindet. Am 7. und 8. Februar 2012 sprechen im Hotel Adlon Kempinski Berlin Prof. Dr. Wolfgang Wiegard, Mitglied im Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung (bis 02.2011), Andreas Schulten, Vorstand der BulwienGesa AG, Prof. Dr. Harald Simons, Mitglied des Vorstands, empirica ag und Manuel Jahn, Bereichsleiter Real Estate Consulting, GfK GeoMarketing. Der Veranstalter Heuer Dialog erwartet rund 300 Teilnehmer.
Das Frühjahrsgutachten 2012 Auf Initiative der Immobilien Zeitung haben sich im Herbst 2002 drei führende unabhängige Forschungsinstitute zum „Rat der Weisen der Immobilienwirtschaft" zusammengeschlossen. Seitdem sorgen sie durch ihre Frühjahrsprognosen für mehr Transparenz auf den Immobilienmärkten. Bei QUO VADIS, der Jahresauftaktveranstaltung der Immobilienbranche, feiert das Frühjahrsgutachten seit Jahren Premiere. Hier präsentieren die Immobilienweisen den Spitzenmanagern der Branche ihre Studienergebnisse und Prognosen für das nächste Jahr. Welche Einflüsse werden die Märkte beflügeln? Wer sind die Partner von morgen? Welche Konsequenzen wird das Gutachten für die Entscheidungen der Unternehmen und Städte haben?
Gesamtwirtschaft, Kapitalmarkt und Investment Nach zwei wirtschaftlich sehr guten Jahren steht die deutsche Volkswirtschaft 2012 vor einer vorübergehenden konjunkturellen Abschwächung, so das Fazit von Prof. Dr. Wolfgang Wiegard, Mitglied im Sachverständigenrat der Bundesregierung zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung (bis 02.2011), Fakultät für Wirtschaftswissenschaften, Universität Regensburg. „Die ungelöste europäische Schuldenkrise liegt wie Mehltau über der weiteren wirtschaftlichen Entwicklung. Ihre Lösung stellt die zentrale wirtschaftspolitische Aufgabe in diesem Jahr dar. Allerdings hat es die Politik trotz immer größerer Rettungsschirme nicht vermocht, die Schuldenkrise einzudämmen. Die deutsche Immobilienwirtschaft hat bislang von der Finanz- und Schuldenkrise profitiert. Auch hier bestehen Risiken, die mit Solvency II und höheren Eigenkapitalanforderungen für die Banken zusammenhängen. Es spricht aber vieles dafür, dass sich die deutsche Immobilienwirtschaft auch weiterhin gut entwickeln wird“, lautet die Prognose von Wiegard. Bei QUO VADIS präsentiert Wiegard am 7. Februar im Rahmen des Frühjahrsgutachten seinen Rückblick und Ausblick auf immobilienrelevante gesamtwirtschaftliche Kennziffern.
Turbulente Zeiten für die Büromärkte Dass Berlin als Büroimmobilienmarkt derartig stark aufholt, hätte vor fünf Jahren noch niemand vorhergesagt. Nach hohen Beschäftigtenverlusten in früheren Jahren konnte Berlin im Zeitraum zwischen 2005 und 2010 mit einem Zuwachs von 65.500 Personen (+11,5%) bundesweit das mit Abstand höchste Bürobeschäftigtenwachstum unter allen A-Städten verzeichnen. Aber auch Hamburg hat strukturell weiterhin „die Nase im Wind". Mit einem Wachstum von 43.000 Bürobeschäftigten (+9,9%) konnte es in eine ähnliche Dimension vordringen. Das sind einige der guten Nachrichten vom institutionellen Büroimmobilienmarkt hierzulande. „Gleichzeitig schlagen die Return-Zyklen des deutschen Büroimmobilienmarktes aber immer noch stark nach oben und unten aus, wenn man die jährliche durchschnittliche Gesamtrendite im German Property Index (GPI) mit derjenigen von anderen Immobiliennutzungen vergleicht", betont Andreas Schulten, Vorstand der BulwienGesa AG. Hinzu kommt, dass parallel zu der günstigen Nachfrageentwicklung auf dem deutschen Büroimmobilienmarkt sich aber auch das Angebot wiederum deutlich erhöht. Der Büroflächenbestand in den sieben A-Städten stieg von 77,3 Mio. m2 in 2010 auf 87,1 Mio. m2 in 2011 an. „Es kommt in Zukunft beim Investment in deutschen Büroimmobilien – zwischen Routine und Strukturverschiebung – also stark auf eine Differenzierung der Standorte und unterschiedlichen Marktbedingungen an“, so Schulten abschließend. Am 8. Februar spricht er in FORUM I über „Turbulente Zeiten für die Büromärkte“.
Wohnungsmärkte Deutschland in Zahlen In FORUM II können sich die Teilnehmer zeitgleich über die Entwicklungen in den Wohnungsmärkten informieren. „Klein angefangen und groß herausgekommen?“ fragt hier Professor Dr. Harald Simons, Mitglied des Vorstands, empirica ag. Nachfolgend ein erster Auszug aus dem Frühjahrsgutachten: „Die allgemein grundsätzlich positive Preisentwicklung auf dem Wohnungsmarkt der letzten drei Jahre setzte sich im Grundsatz auch 2011 fort. Die Kaufpreise stiegen weiter nach deutschen Maßstäben deutlich an. Etwas überraschend war die schwache Entwicklung der Mietpreise, die trotz eindeutig positiver fundamentaler Werte weniger als noch im Vorjahr gestiegen sind.“ Neben regionalen Stadt-Land-Unterschieden behandelt das Gutachten auch die Thematik Einfamilienhäuser vs. Eigentumswohnungen sowie die der Subventionierung zur Besteuerung des Wohnbaus. Simons Fazit: „Die strukturelle Finanzknappheit der Kommunen, aber auch der Länder und des Bundes, hat diese neue Wege suchen und finden lassen, ihre Einnahmen zu erhöhen und ihre Ausgaben zu senken. Kommunen sollten andere, weniger schädliche Wege finden, ihre strukturelle Finanzknappheit zu lindern.“
Einzelhandelsinvestments abseits des Mainstreams „Rosinenpicken in der zweiten Reihe“ so der Titel des Beitrags von Manuel Jahn, Bereichsleiter Real Estate Consulting, GfK GeoMarketing GmbH. Er spricht am zweiten Kongresstag über Einzelhandelsinvestments abseits des Mainstreams. „Das Core-Missverständnis – Erst eine Neudefinition von Core ermöglicht Rosinenpicken in der zweiten Reihe: Denn bei Handelsimmobilien stellt sich die Risikobetrachtung signifikant anders dar als bei anderen Assetklassen. Der nachhaltige Wert des Investments wird weniger durch die Mietverträge und allgemeine Lage- und Bauqualitäten bestimmt, sondern vielmehr durch das Potenzial, in der Immobilie Einzelhandelsumsatz zu generieren. Der Erfolg der Handelsimmobilie hängt damit von fundamentalen nachfrageseitigen Treibern ab, die in der Mitte der Gesellschaft, beim Endkonsumenten, zu finden sind. Diese Treiber sind in den landläufigen "Core"-Definitionen bisher gar nicht zu finden." Die Märkte seien heiß auf Einzelhandel. Dies sei auf Basis der Umsatzentwicklung jedoch auch gerechtfertigt, erläutert der Immobilienweise weiter.
Alle vier Immobilienweisen werden bei QUO VADIS 2012 das Frühjahrsgutachten persönlich vorstellen. Die Teilnehmer des Kongresses erhalten das Gutachten am Ende der Veranstaltung in schriftlicher Form.
Zum Tagungsprogramm http://www.heuer-dialog.de/downloads/10382-t.pdf Mehr Information unter http://www.heuer-dialog.de/quovadis
Einladung für Pressevertreter Als Pressevertreter können Sie selbstverständlich kostenfrei teilnehmen. Eine Akkreditierung zur Veranstaltung ist nur vorab möglich. Bitte beachten Sie unsere Akkreditierungsrichtlinien für Journalisten: www.heuer-dialog.de/presse Bei Interesse wenden Sie sich gern per E-Mail an Angela Rüter: rueter@heuer-dialog.de
Datum / Veranstaltungsorte
Abendveranstaltung in der Deutschen Parlamentarischen Gesellschaft am 6. Februar 2012 Friedrich-Ebert-Platz 2 – 10117 Berlin
QUO VADIS im Hotel Adlon Kempinski Berlin vom 7. bis 8. Februar 2012 Hotel Adlon Kempinski Berlin Unter den Linden 77 – 10117 Berlin
Abendveranstaltung im Asphalt Klub Berlin am 7. Februar 2012 Mohrenstr. 30 – 10117 Berlin
Information und Anmeldung: Heuer Dialog GmbH Nordstraße 118 40477 Düsseldorf Telefon +49(0)211-46 90 50 Telefax +49(0)211-46 30 51 booking@heuer-dialog.de
www.heuer-dialog.de/quovadis
Pressekontakt Angela Rüter Heuer Dialog GmbH Telefon +49(0)211-46 90 5-18 E-Mail presse@heuer-dialog.de
Pressemitteilungen auf der Website: http://www.heuer-dialog.de/pressemitteilungen
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