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Pressemitteilung
Düsseldorf, 10.02.2012
QUO VADIS – Deutsche Immobilienwirtschaft ist Krisengewinner
Ausgebuchter Jahresauftakt für die Immobilienbranche am 7. und 8. Februar 2012 im Hotel Adlon Kempinski Berlin
Für QUO VADIS 2012 ist der Veranstalter Heuer Dialog wieder nah an das Berliner Wahrzeichen gerückt. Im Hotel Adlon am Brandenburger Tor trafen sich Anfang der Woche 300 namhafte Experten und Unternehmer der Immobilienwirtschaft. Wie gewohnt im Fokus: Die wichtigsten Branchenentwicklungen des Jahres. Was tut sich auf den Kapitalmärkten, in der Stadtentwicklung und welche Wirtschaftsanalysen könnenden Marktstrategien 2012 zugrunde gelegt werden? Gitta Rometsch, Geschäftsführende Gesellschafterin der Heuer Dialog GmbH und Karsten Trompetter, Geschäftsführer der Trompetter Immobilien GmbH, eröffneten die bis auf den letzten Platz ausverkaufte Veranstaltung.
Mit Spannung erwartet: Das Frühjahrsgutachten Mit besonderer Spannung wurde auch dieses Jahr wieder das Frühjahrsgutachten vom Rat der Immobilienweisen erwartet. „Das Frühjahrsgutachten ist ein wichtiger Wegweiser für die Branche. Es bestätigt einmal mehr, dass sich die deutsche Immobilienwirtschaft als Krisengewinner und Stabilitätsanker ausgezeichnet hat. Die positiven Stimmen überwiegen", sagte Andreas Mattner, Präsident des ZIA. Prof. Dr. Wolfgang Wiegard, Mitglied im Sachverständigenrat der Bundesregierung zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung (bis 02.2011), Fakultät für Wirtschaftswissenschaften, Universität Regensburg präsentierte die aktuellen Forschungsergebnisse und Prognosen. Im Blickpunkt vor allem: Die Auswirkungen der Euro-Schuldenkrise auf die Immobilienwirtschaft. Seine Einschätzung – bei weitem nicht so düster, wie viele befürchtet hatten. Klaus Laminet, Geschäftsführer der INVESTA Projektentwicklungs- und Verwaltungs-GmbH, war mit den Prognosen des Immobilienweisen mehr als zufrieden: „Die Botschaft, die wir heute früh gehört haben war hervorragend. Auch ich bin der Meinung, dass es in der Immobilienwirtschaft aufwärts geht. Die aktuelle Marktsituation ist sicherlich hervorragend, was den Wohnungsbau angeht natürlich auch – unterteilt in diverse Regionen und im Gewerbesektor – gibt es auch viele Möglichkeiten.“
Kapitalmarkt und Investment Schon im Vorfeld des QUO VADIS sprach Moderator Karsten Trompetter mit namhaften Persönlichkeiten der Immobilienbranche. Die Essenz der Interviews präsentierte Trompetter den Teilnehmern als Videoübertragung. „Wir sind eigentlich besser aufgestellt als die allgemeine wirtschaftliche Situation vermuten lässt. Wir haben allgemein schwere wirtschaftliche Zeiten vor uns. Auf der anderen Seite wird in dieser Phase uns zugetraut, dass die Immobilienwirtschaft funktioniert und die Krisenzeit sicher zu umschiffen. Und wir werden viele neue Investoren haben, die in Deutschland Geld investieren wollen oder müssen“, so fasste Trompetter die Prognosen der Interviewpartner Dr. Roland Busch, Roland Koch und Jerry Speyer und zusammen
Ric Lewis, CEO von Tristan Capital Partners, gab einen Ausblick auf die Entwicklung der Internationalen Kapitalströme auf den deutschen Immobilienmarkt. Dabei bescheinigte er den Deutschen ausgezeichnete Chancen und Perspektiven für 2012. Christian Schulz-Wulkow von der ERNST & YOUNG Real Estate GmbH sieht ebenfalls im Bereich der Investments enormes Potential. Seine Einschätzung: „Ich denke, das Jahr 2012 bringt große Verunsicherungen mit. Die Finanzierung wird der limitierende Faktor sein im Jahre 2012. Die Stimmung ist sehr gut, aber Gewitterwolken sind auch da zwischen Kreditfinanzierung und Staatsschulden. Insofern raten wir zu vorsichtigen Strategien.“
Die Aussichten für den deutschen Immobilienmarkt Auch Stefan Brendgen, Geschäftsführer der Allianz Real Estate Germany GmbH und Andreas Schulten, Vorstand der BulwienGesa AG, folgen dieser Einschätzung weitgehend. Die Allianz als Versicherungsunternehmen könne sich ohnehin keine übermäßigen Risiken bei den Investitionen leisten. Brendgen: „Insofern wird die Herausforderung für uns sein, sehr gute Objekte in Innenstadtlagen zu finden und das nicht nur in Deutschland, sondern auch in Zentraleuropa, in Skandinavien, in Frankreich, Holland, Belgien, die auf der einen Seite eine entsprechende Sicherheit liefern, auf der anderen Seite nicht zu teuer werden. Das ist ein Trend, den wir in den letzten zwei Jahren schon gesehen haben.“ Schulten: „Das Besondere an dem deutschen Markt ist, dass der Markt super ist, aber alle Investitionslinien, offene, geschlossene Fonds und auch die börsennotierten AGs so ein bisschen angeschlagen sind und das ist jetzt sehr spannend an dem Markt 2012.“
Büroimmobilienmarkt weiter auf Wachstumskurs Andreas Schulten bescheinigte in seinem Part des Frühjahrsgutachtens dem Büroimmobilienmarkt positive Aussichten. Einige für den Arbeitsmarkt relevante Frühindikatoren deuteten auf eine weiterhin hohe Nachfrage der Unternehmen nach Arbeitskräften hin, auch wenn der Beschäftigungsaufbau etwas an Schwung verlieren dürfte. Die Zahl der Bürobeschäftigten werde dabei in A-Städten stärker als in B-Städten steigen. Dies dürfte sich positiv auf die Mietentwicklung und den Leerstand auswirken.
Wachsender Konsum positiv für Handelsimmobilienmarkt Auch für das Einzelhandelssegment zeichnet das Gutachten ein positives Bild. Manuel Jahn von GfK GeoMarketing GmbH prognostizierte bei QUO VADIS einen leicht steigenden Einzelhandelsumsatz. Für Optimismus hinsichtlich einer nennenswerten Umsatzsteigerung gebe es aber keinen Anlass. Durch die im Vergleich zu anderen europäischen Ländern stabilen Umsätze und die guten makroökonomischen Rahmenbedingungen würden die deutschen Einzelhandelsimmobilien bei nationalen wie internationalen Investoren gefragt bleiben.
Baufertigstellungen liegen hinter Wohnungsbedarf zurück Professor Harald Simons, Mitglied des Vorstands der empirica ag, lieferte bei QUO VADIS 2012 die neuesten Zahlen zum Wohnungsmarkt Deutschland. Seine Prognose: Auch die Nachfrage nach Wohnimmobilien dürfte auf einem hohen Niveau bleiben, mit entsprechenden Impulsen auf die Märkte. Sowohl in den großen Städten als auch in den Landkreisen seien seit längerem steigende Mieten und Kaufpreise zu beobachten. Ein Trend, der sich auch 2012 fortsetzen werde, heißt es im Gutachten. Von Seiten des Wohnungsangebots ist im Jahr 2012 noch nicht mit einer deutlichen Entlastung und einem Abbremsen des Preisauftriebs in Westdeutschland zu rechnen. Zwar steige die Zahl der Fertigstellungen wieder an, so dass 2011 endlich auch wieder der reine Ersatzbedarf gedeckt wurde. Das Angebot reicht jedoch längst nicht aus, um den aktuellen Bedarf zu befriedigen.
PRESSEFOTOS QUO VADIS 2012 http://www.heuer-dialog.de/folders/10382_Fotos_Presse
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Mehr Information zum QUO VADIS 2012 www.heuer-dialog.de/quovadis
Pressekontakt Angela Rüter Heuer Dialog GmbH Telefon +49(0)211-46 90 5-18 E-Mail presse@heuer-dialog.de
Pressemitteilungen auf der Website: http://www.heuer-dialog.de/pressemitteilungen
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